Vivi Bach – Sängerin und Entertainerin stirbt mit 73 Jahren.
VIVI BACH - in Dänemark geborenen Sängerin, Schauspielerin, Entertainerin und Moderatorin starb am Montag, dem 22. April auf Ibiza.
Jazz und Swing hätte sie gern gesungen. Doch so etwas war vor über fünf Jahrzehnten im deutschen Showgeschäft nicht sonderlich gefragt – und so landete Vivi Bach, eine Dänin aus Kopenhagen, beim Schlager.
Bevo
r sie 1959 ihren ersten Film in Deutschland drehte, war sie in Dänemark unter ihrem richtigen Namen Vivi Bak bereits als Schauspielerin und Sängerin erfolgreich.
Geboren wurde Bach am 3. September 1939. Schon als Kind besuchte sie eine Ballettschule. Mit 15 sang sie in einer Band und begann Gitarre zu spielen. 1956 wurde Vivi im Kopenhagener Cabaret ‘Mon Coeur’ zur ‘süßesten Hexe des Sommers’ gewählt. In der Presse bezeichnete man sie als ‘dänische Bardot’, und von nun an gehörte sie zur Szene in den Clubs und Jazzkellern. Nebenbei zeigte sie Interesse an der Schauspielerei, nahm Unterricht und debütierte bald darauf im berühmten ABC-Theater; unter anderem spielte sie in ‘Charley’s Tante’ neben dem populären Komiker Dirch Passer. Anschließend wirkte sie in mehreren dänischen Filmen mit und besang ihre ersten Schallplatten.
Bobby Bare, Jack Clement und Kenny Rogers in die Country Music Hall of Fame aufgenommen
Im Rahmen einer Pressekonferenz in der Country Music Hall of Fame and Museum in Nashville, Tennessee, wurde am 10. April der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass drei weitere verdiente Persönlichkeiten der Country Music in die Country Music Hall of Fame aufgenommen werden.
Die Herren Bobby Bare, Jack Clement und Kenny Rogers waren bei der Pressekonferenz anwesend. Jeder einzelne von ihnen hat sich in besonderem Maße um die Weiterentwicklung der Country Music verdient gemacht. Kenny Rogers, berühmt für Songs wie ‘The Gambler’, ‘Lucille’ oder ‘Lady’, überschritt spielend die Grenzen zur Popmusik. Mit seinem weißen Haar galt er während der Siebziger- und Achtzigerjahre als Popsensation. Er wirkte in verschiedenen Fernsehfilmen mit und trat überall auf der Welt auf. Er wurde in die Kategorie ‘Neuzeit’ aufgenommen.
Der berühmte Produzent und Musiker Jack Clement produzierte einst Johnny Cashs Kulthymne ‘Ring of Fire’. Als Produzent und Toningenieur in den legendären Sun Studios in Memphis während der Aufbruchphase in der zweiten Hälfte der Fünfzigerjahre war er maßgeblich an der Entwicklung des typischen Sun-Sounds und der Geschichte von Rock ‘n’ Roll und Country Music beteiligt. Er wurde in die Kategorie ‘Non-Performer’ aufgenommen. 

Bobby Bare inspirierte und ermunterte Kollegen wie die “Outlaws” Willie Nelson und Waylon Jennings, ohne Berührungsängste zwischen Country, Rock und Pop – und wieder zurück – zu wandern, ohne jemals selbst zum Outlaw zu werden. Er wurde ‘Zeitalter der Veteranen’ aufgenommen.
Mit einer offiziellen Zeremonie später in diesem Jahr werden Bare, Rogers und Clement offiziell in die Country Music Hall of Fame aufgenommen werden.
Süddeutsche Zeitung veröffentlicht ‘Top 11 der Bundesliga Hitparade’
In ihrer elfteiligen Serie anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Fußball-Bundesliga veröffentlicht die Süddeutsche Zeitung in etwa wöchentlichem Turnus ganz persönliche Ranglisten wie z.B. “Das kurioseste Tor”. In ihrer Wochenendausgabe vom 6./7. April 2013 beschäftigt sich die SZ-Redaktion mit der “Top 11 der Bundesliga Hitparade”
Bear Family hat etliche Chart-Stürmer und Flops aus der Geschichte der Bundesliga auf zwei CDs zusammengefasst, darunter solche ‘Klassiker’ wie die Selbstbelobigung des einstigen 1860er-Torwarts Radi Radenkovic ‘Bin i Radi, bin i König’, den Knaller von Gerd Müller aus dem Jahr 1969 ‘Dann macht es bumm’ und Franz Beckenbauers Schlagerversuch ‘Du bist das Glück’.
Bundesliga-Kicker wie Schalkes Kremer-Zwillinge oder die HSV-Legende Charly Dörfel sind ebenso in der SZ-Hitparade wie auf unseren CD-Veröffentlichungen vertreten. Bei uns finden sich darüber hinaus die gesamte Fußball-Nationalmannschaft, die Borussia-Elf, Bayern-Torwart Sepp Maier und die absolute Topp-Nummer der SZ-Hitparade, Bayerns Belgien-Import Jean-Marie Pfaff mit ‘Ich bin ein Bayer’ (1984)!.
Das legendäre Interview von Sportstudio-Moderator Harry Valérien mit dem einstigen Bundestrainer Sepp Herberger (Audiobuch) und weitere CDs auf Bear Family mit Schlagerversuchen populärer Sportler:
Eddie Bond stirbt mit 79.
Eddie Bond, Musiker, Kultfigur im Fernsehen, Radio-DeeJay und Chef einer Plattenfirma, stirbt an der Alzheimer-Krankheit. Er wurde 79 Jahre alt.
Eddie Bond wurde 1933 in South Memphis geboren. Zu seinen frühen musikalischen Vorbildern gehören u.a. George Morgan und Hank Williams. Nach der High-School und einem Aufenthalt bei der US Navy gründete er 1952 eine Country Swing Band, die Stompers, die in den Bars der Region auftrat. Als der Rock ‚n‘ Roll die Country Music überrollte, folgte Eddie Bond dem neuen Trend.
Der Chef von Sun Records, Sam Phillips, verweigerte ihm jedoch den gewünschten Plattenvertrag. Schließlich landete er bei dem kleinen Ekko-Label in Hollywood und veröffentlichte eine Single, die immerhin die Aufmerksamkeit von Mercury Records weckte, wo man ihn schnell unter Vertrag nahm. Zwischen 1956 und 1958 nahm Eddie Bond fantastische Rockabilly-Klassiker wie ‘Rockin ‘ Daddy’, ‘Boppin’ Bonnie’ und ‘Slip, Slip, Slippin’ In’ auf. Gegen Ende der Fünfzigerjahre arbeitete Eddie Bond als DeeJay bei dem Country Music-Sender KWAM. Nach wie vor trat er als Musiker öffentlich auf, kehrte allerdings zu seiner ersten musikalischen Liebe, der Country Music, zurück.
Während seiner Karriere, die einen Zeitraum von über fünfzig Jahren umspannt, blieb er der Rockabilly-Musiker mit der Vorliebe für Country Music. Er entdeckt später berühmte Gitarristen wie Reddie Young und Travis Wammack. Sam The Sham & The Pharaohs waren eine Zeitlang die Hausband in seinem Nachtclub, dem ‚Diplomat Club‘. Eddie Bond betrieb mehrere Clubs in der Gegend um Memphis und förderte die Karriere des späteren Wrestling-Stars Jerry Lawler. Während des Rockabilly-Revivals in den späten Siebzigerjahren in England wurde Eddie Bond zu einem Star fernab der Heimat. Er trat bis in das neue Jahrtausend hinein auf, bis ihn sein schlechter Gesundheitszustand schließlich zwang, von der Bühne abzutreten.
Tony Sheridan – früher Weggefährte der Beatles starb am 16. Februar
Der am 21. Mai 1940 in Norwich geborene englische Musiker Tony Sheridan starb am 16. Februar 2013 nach langer, schwerer Krankheit in der Asklepios Klinik Barmbek. Er gilt als früher Förderer der Beatles und einer der Mitbegründer der Beatmusik.
In England gründete er 1956 The Saints, eine Skiffle-Formation, begleitete namhafte US-Musiker wie Conway Twitty, Eddie Cochran oder Gene Vincent bei deren Englandtournee und kam 1960 als Mitglied der Gruppe The Jets nach Hamburg. Dort ließ er sich u.a. von jungen Musikern aus Liverpool, The Beatles, begleiten. Der erfahrene, ältere Sheridan brachte den jungen Kollegen Techniken und Tricks auf der Gitarre bei.
1961 nahm Produzent Bert Kaempfert etliche Titel von Sheridan, begleitet von den Beatles alias The Beat Brothers, für Polydor auf, darunter die Hitsingle „My Bonnie“, die das Interesse von Brian Epstein weckte. Ein Jahr später, bei der Eröffnung des ‚Star-Clubs‘ im April 1962, traf man sich in Hamburg wieder. Im Dezember des Jahres traten die Beatles zum letzten Mal im Star-Club auf. Tony Sheridan nahm 1964, begleitet von der schottischen Band Big Six, seinen Hit „Skinnie Minnie“ für Polydor auf, tourte durch Australien und später ganz Europa und landete 1967 als US-Truppenbegleiter in Vietnam. 1969 kehrte er nach Deutschland zurück, konzentrierte sich auf akustische Musik von Blues bis Folk und übernahm in den Siebzigern eine Blues-Rundfunksendung auf NDR 2. Bei späteren europäischen Konzerttourneen wurde Sheridan häufig von Larry & The Handjive begleitet. 2002 erschien bei Bear Family Records sein letztes Studioalbum, „Vagabond“, das ausschließlich eigene Kompositionen enthielt. Zuletzt lebte er in Seestermühle im Kreis Pinneberg in Schleswig Holstein.
Die Hamburger Geschichte Tony Sheridans ist auf Bear Family sauber dokumentiert. Mit “Beatles Bop – Hamburg Days” (BCD 16447) haben wir dem in den frühen Sechzigerjahren enorm einflussreichen Musiker ein nachhaltiges Denkmal gesetzt. Die seriöseste, vollständigste, kenntnisreichste und bestausgestattete Edition zum Thema ‚Tony Sheridan und die Beatles‘ umd dem Beginn einer Weltkarriere, für die nicht zuletzt der Mann aus Norwich verantwortlich war. Die Dokumentation „Damals in Hamburg“ (BCD 16284), das Hörbuch „Beat in Hamburg – Die grosse Freiheit – Star-Club, Sixties, Reeperbahn – Eine Dokumentation von Herbert Hoven und Hans Jacobshagen“ (BCD 16087) und schließlich Sheridans letzte Studioproduktion „Vagabond“ (BCD 16616) aus dem Jahr 2002 runden die Sheridan-Retrospektive auf Bear Family ab.
Mit Tony Sheridan verstarb einer der großen Zeitzeugen einer bewegenden musikalischen Epoche, nicht nur in Hamburg. Wir werden sein Andenken bewahren.
‘Plug It In! Turn It Up!’ – die Electric Blues-Serie für den ‘Blues Music Award’ nominiert.
‘Plug It In! Turn It Up!’, Bear Familys international für Aufsehen sorgende CD-Dokumentation zur Geschichte des elektrischen Blues in den U.S.A und Europa, wurde für die ‘Blues Music Awards’ der Blues Foundation in Memphis, Tennessee, als eine von vier aktuellen Veröffentlichungen in der Kategorie ‘Historische Veröffentlichung’ für einen Preis nominiert. Die endgültige Entscheidung fällt im März in Memphis. Die ‘Blues Music Awards’ gelten als die weltweit größte Auszeichnung für Blues-Veröffentlichungen.
‘Der Schatz im Silbersee’. Premiere der ersten Karl-May-Verfilmung am 12.12.1962
Am 12. Dezember jährt sich zum 50zigsten Mal die Premiere der ersten von vielen äußerst erfolgreichen Karl-May-Verfilmungen. Mays Roman ‘Der Schatz im Silbersee’ mit Pierre Brice und Lex Barker in den Rollen von Winnetou und Old Shatterhand wurde im Universum-Kino in Stuttgart uraufgeführt.
Der überwältigende Erfolg des Films geht nicht zuletzt auf das Konto des Komponisten der Filmmusiken der Karl-May-Verfilmungen, Martin Böttcher.
Irgendwann ist wahrscheinlich jeder TV-Zuschauer oder Kinogänger schon mal mit der Musik von Martin Böttcher in Berührung gekommen. Spielfilme, Serien, Werbemelodien – das Berichtsheft des am 17. Juni 1927 geborenen Berliners hat Katalogumfang.
Die Karriere des gelernten Gitarristen und Pianisten begann 1945 im Tanz- und Unterhaltungsorchester des NWDR in Hamburg. Sieben Jahre später erfolgte der Kontakt zur aufblühenden deutschen Filmindustrie, als Böttcher die Musik für die Militärsatire ‘Der Hauptmann und sein Held’ schrieb. Böttcher-Melodien begleiteten fortan Stars wie Lex Barker und Pierre Brice, Horst Buchholz und Karin Baal, Heinz Rühmann und Joachim Fuchsberger. Der längst legendäre Leinwand-Erfolg ‘Die Halbstarken’ brachte ihm den Durchbruch; sein Markenzeichen wurden insgesamt zehn Karl-May-Filme (u. a. ‘Winnetou’, ‘Der Schatz im Silbersee’) und fünf Edgar-Wallace-Krimis (u. a. ‘Das Gasthaus an der Themse’), die bis heute zu den Klassikern der deutschen Filmgeschichte der 50er und 60er Jahre zählen.
Bear Family Records hat mit mehreren Veröffentlichungen das Lebenswerk Martin Böttchers ausführlich gewürdigt. Herausragend ‘ Wilder Westen, Heisser Orient – Karl-May-Filmmusik von 1936-1968‘, die CD-Box im Langspielplattenformat und einem 192(!)-seitigen Buch mit den großen Karl-May-Filmmusiken aus ‘Der Schatz im Silbersee’, Winnetou 2′, ‘Der Ölprinz’, ‘Old Surehand 1′, ‘Winnetou und Old Shatterhand im Tal der Toten’, Old Shatterhand’, ‘Der Schatz der Azteken’ und ‘Durchs wilde Kurdistan’.
Arik Brauer in der TVThek des ORF
In diesem Jahr hat Bear Family Records das legendäre 1971er Album des österreichischen Künstlers und Musikers Arik Brauer erstmals auf CD veröffentlicht. Im Rahmen seiner ‘Matinee am Sonntag’ hat das österreichische Fernsehen am Sonntag, dem 9.12.2012, das Album vorgestellt und ein Interiew mit dem Künstler geführt.
Bluegrass Jamboree 2012 – jetzt unterwegs!
Europas beste und alljährliche Bluesgrass-Tournee jetzt unterwegs!
B L U E G R A S S J A M B O R E E 2 0 1 2
mit
Audie Blaylock & Redline (Hardcore Tradition)
Bearfoot (Modern American Roots)
Caleb Klauder & Reeb Willms (Classic Duet Harmony)
Festival Finale Session
weitere Informationen HIER
13.12.2012 06295 Lutherstadt-Eisleben
Landesbühne (Aufz. Deutschlandradio), 19:30 Uhr
VVK: 03475-602070
www.theater-eisleben.de
14.12.2012 31137 Hildesheim
Kulturfabrik Löseke, 20:00 Uhr
VVK: www.kufa.info
www.kufa.info
15.12.2012 44137 Dortmund
Domicil, 20:00 Uhr
VVK: 0231-47757985
www.domicil-dortmund.de
16.12.2012 34127 Kassel
Schlachthof, 20:00 Uhr
VVK: 0561-983500
www.schlachthof-kassel.de
alle Angaben ohne Gewähr!
Gitarrist Mickey Baker stirbt im Alter von 87 Jahren.
Am 27. November starb in der Nähe der südfranzösischen Metropole Toulouse einer der einflussreichsten amerikanischen Gitarristen seiner Zeit, der in den Fünfziger- und Sechzigerjahren eine Vielzahl Gitarristen auf beiden Seiten des Atlantiks beeinflusst hat: Mickey ‚Guitar‘ Baker. Zusammen mit Kollegen wie Ike Turner, Bo Diddley und Chuck Berry überbrückte er den Graben zwischen Rhythm ‚n’ Blues und Rock ‚n‘ Roll. Mit seiner eleganten, flüssigen und schnellen Spielweise war er wegweisend und Vorbild für junge Musiker wie Jeff Beck und Eric Clapton. Continue reading













