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The Animals The Complete Animals (2-CD)

The Complete Animals (2-CD)
 
 

Artikel-Nr.: CD94613

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The Animals: The Complete Animals (2-CD)

(1990/EMI) 41 tracks, the complete Animals from 1964 to 1965 featuring all the released tracks from this year plus three previously unreleased titles. Set comes with an 8-page booklet.
 

Songs

The Animals - The Complete Animals (2-CD) Medium 1
1: Boom Boom  
2: Talkin' 'bout You  
3: Blue Feeling (prev. unreleased)  
4: Dimples  
5: Baby Let Me Take You Home  
6: Gonna Send You Back To Walker  
7: Baby What's Wrong (prev. unreleased)  
8: F-E-E-L (prev. unreleased)  
9: I'm Mad Again  
10: The Right Time  
11: Around And Around  
12: I'm In Love Again  
13: Bury My Body  
14: She Said Yeah  
15: I'm Crying  
16: Take It Easy  
17: The Story Of Bo Diddley  
18: The Girl Can't Help It  
19: I've Been Around  
The Animals - The Complete Animals (2-CD) Medium 2
1: Memphis Tennessee  
2: Don't Let Me Be Misunderstood  
3: Club-A-Gogo  
4: Roadrunner  
5: Hallelujah I Love Her So  
6: Don't Want Much (prev. unreleased)  
7: I Believe To My Soul  
8: Let The Good Times Roll  
9: Mess Around  
10: How You've Changed  
11: I Ain't Got You  
12: Roberta  
13: Bright Lights Big City  
14: Worried Life Blues  
15: Bring It On Home To Me  
16: For Miss Caulker  
17: I Can't Believe It  
18: We've Gotta Get Out Of This Place  
19: It's My Life  
20: I'm Gonna Change The World  
21: New Year Radio Spot  

 

Artikeleigenschaften von The Animals: The Complete Animals (2-CD)

  • Interpret: The Animals

  • Albumtitel: The Complete Animals (2-CD)

  • Artikelart CD

  • Genre Beat

  • Music Genre Rock 'n' Roll
  • Music Style Beat - 60s / 70s
  • Music Sub-Genre 259 Beat - 60s - 70s
  • Erscheinungsjahr 1990
  • Label EMI

  • SubGenre Beat 60s-70s

  • EAN: 0077779461325

  • Gewicht in Kg: 0.170
 
 

Interpreten-Beschreibung "Animals, The"

Viele der frühen Beatbands der 'British Invasion' waren vom amerikanischen Blues und R&B besessen. Doch nur wenige zeigten ihre Leidenschaft so offen und freimütig wie Eric Burdon und die Animals- ihr früher energiegeladener, auf Blues basierender Rock knisterte vor purer Freude, in die (zu großen) Fußstapfen ihrer Helden zu treten. Burdon (geboren am 11. Mai 1941 in Newcastle upon Tyne, England) lernte den Schlagzeuger John Steel 1956 an der Kunsthochschule in Newcastle kennen. Sie gründeten kurz danach eine Band, The Pagan Jazzmen, deren Name bald in The Pagans gekürzt wurde.

Nachdem der Pianist Alan Price hinzugekommen war und sie sich auf Rock 'n' Roll und R&B konzentrierten, änderten sie ihre Bezeichnung erneut in The Kansas City Five. Price verließ die Band, um sich den Kontours anzuschließen, später umbenannt in The Alan Price R&B Combo, der schließlich der E-Bassist Chas Chandler, E-Gitarrist Hilton Valentine, Burdon und Steel angehörten. Price modernisierte ihren Sound, indem er sich eine Vox Continental Orgel zulegte.

Ein letzter Namenswechsel zu The Animals und eine kurze Liaison mit dem amerikanischen Bluesharp-Star Sonny Boy Williamson folgten Ende 1963, bevor der Produzent Mickie Most die junge Band unter Vertrag nahm. Die erste Session der Animals im Januar 1964 ergab vier Titel, darunter eine Coverversion von John Lee Hookers Boom Boom, die später ein Hit wurde. Aber diese Titel wurden erst mal zur Seite gelegt, als das Quintett sich einen Monat später wieder im Studio traf. Einer der an diesem Tag aufgenommenen Songs, Baby Let Me Take You Home, war auf Bob Dylans Debüt-LP als Baby Let Me Follow You Down enthalten, obwohl vielleicht auch eine alte Platte von Josh White der Ursprung für die Version der Animals war. Valentines twistende Gitarreneinwürfe, das frenetische Tempo und am Ende eine Improvisation mit Gospel-Feuer waren frisch und originell – sie machten aus dem Song im Frühjahr einen soliden Hit auf British Columbia (in den USA wurden ihre Platten auf MGM veröffentlicht). Der andere nennenswerte Song an diesem Aufnahmetag war House Of The Rising Sun. Niemand weiß, ob dieser uralte Blues, der in einem Bordell spielt, seinen Ursprung bei weißen oder afro-amerikanischen Musikern hat.

Die Animals schnappten ihn angeblich vom nordenglischen Folksänger Johnny Handle auf, der ihn wahrscheinlich von Joan Baez, Bob Dylan oder Dave Van Ronk kannte- Josh White wäre eine weitere Möglichkeit. Price beanspruchte die Autorenschaft, weil er sich das düstere Arrangement ausgedacht hatte, in dem seine atmosphärische elektrische Orgel und Valentines sorgfältig artikulierte Gitarrenarpeggios die Hauptzutaten hinter Burdons bluesgetränktem Gesang sind. House Of The Rising Sun machte die Animals in Amerika wie auch in ihrer Heimat zu Stars, denn es schoss im Sommer des Jahres auf beiden Seiten des Atlantiks auf den Spitzenplatz der Hitparade (die britische Single lief länger als vier Minuten, die gekürzte US-Version etwas unter drei). Der Autor Colin Escott hält sie für eine epochale Platte, denn sie wärmte nicht einfach nur amerikanische Musik auf, sondern erfand sie neu. Weitere Hits folgten auf dem Fuße: die Price- - Burdon-Eigenkomposition I'm Crying noch im selben Jahr sowie spektakuläre Interpretationen von Don't Let Me Be Understood (diesmal definitiv von Nina Simone), Barry Mann und Cynthia Weils We've Gotta Get Out Of This Place und vom trotzigen It's My Life 1965, bevor man auf die Produktionskünste des Popmusik-erfahrenen Most verzichtete (auf den beiden letztgenannten Aufnahmen spielte schon Dave Rowberry die Keyboards, nachdem Price ausgestiegen war, um seine eigene Band zu gründen).

Tom Wilson leitete die Aufnahmen für die letzten beiden großen Animals-Hits 1966, Carole King und Gerry Goffins Don't Bring Me Down sowie eine ganz eigene, markante Version von 'Ma' Raineys Vorkriegs-Bluesstandard See See Rider. Die Originalbesetzung der Animals löste sich während einer US-Tournee mit Herman's Hermits auf. Burdon zog an die US-Westküste, wo sein Sound viel rockorientierter und politisch aufgeladen wurde. Sein Millionenhit Spill The Wine 1970 mit der Funk-Rock-Band War verstärkte seine kompromisslose Verbindung zum authentischen R&B noch weiter.

Bill Dahl aus PLUG IT IN! TURN IT UP! Electric Blues 1939-2005 - The Definitive Collection! - "Plug It In! Turn It Up! - Electric Blues 1939 - 2005" auf Bear Family Records hat bei den Blues Music Awards in Memphis, Tenneessee, am 9. Mai den prestigetraechtigen Preis in der Kategorie 'Bestes historisches Album' erhalten. Die einzigartige, 12-teilige CD-Dokumentation vermittelt erstmals einen umfassenden Blick auf die Geschichte dieses bedeutsamen Genres, unabhaengig von Grenzen, die einzelne Plattenfirmen aufzeigen. Unser Autor Bill Dahl aus Chicago war vor Ort und nahm den Preis vor etwa 1.300 Bluesmusikern, Journalisten und Fans entgegen. Die Blues Music Awards, die alljaehrlich in Memphis fuer die besten Blues-Veroeffentlichungen verliehen werden, gelten als wichtigste Auszeichnung weltweit und werden auch als 'Oscars des Blues' bezeichnet..

 
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