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Bear Family Records - Pressearchiv

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Presse - Next Stop Is Vietnam - Focus Online
Mehr als 330 Titel, 13 prall gefüllte Silberlinge mit einer Gesamtlaufzeit von fast 17 Stunden, ein 300-seitiges Buch im Format einer Langspielplatte, hunderte Schwarz-Weiß- und Farbfotos.
Mit dem Mammutprojekt„...Next Stop Is Vietnam – The War On Record 1961-2008“ hat sich Bear Familiy Records, der hoch angesehene Spezialist für aufwendig recherchierte und präsentierte CD-Boxen, selbst übertroffen. Eine Ära des Hasses und ihre Spiegelung in der populären Musik werden mit enormer Liebe zum Detail erschütternd intensiv dokumentiert.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Süddeutsche Zeitung Magazin
Bear Family Records wird dieser Tage 35 Jahre alt, und das Jubiläum scheint die kleine Plattenfirma aus Hambergen bei Bremen beflügelt zu haben. Vor einigen Wochen ist dort eine neue Box erschienen, die auch im an Höhepunkten reichen Bear-Family-Katalog heraussticht: …Next Stop Is Vietnam. The War On Record: 1961-2008, ein Dreizehn-CD-Monstrum, auf dem untersucht wird, wie sich der Vietnam-Krieg in der Popmusik niedergeschlagen hat.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Deutschlandfunk Kultur
Auf einem Bauernhof in Norddeutschland entstehen die grandiosen CD-Boxen, für die das norddeutsche Label Bear Family international berühmt und ausgezeichnet wurde. Mit der 13 CDs umfassenden Sammlung über den Vietnam-Krieg haben sie sich jetzt allerdings übertroffen.

Dies ist nicht einfach nur eine Sammlung von Liedern gegen oder für den Krieg, der 27 Jahre lang die Welt in Atem hielt, dies ist ein Stück bewegender Zeitgeschichte. "Next Stop Is Vietnam" versammelt neben dem – das gehört zum Standard der Firma – ausgezeichnet recherchiertem Buch, 334 Lieder. Und sie kommen alles zu Wort, Bob Dylan ebenso wie Country Joe McDonald, dessen Textzeile aus dem "Fixing To Die Rag" der Box den Namen gab und es fehlen auch nicht John Lennon oder Johnny Cash.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Die Welt Feuilleton
Für Volk und Vaterland sang der Soldat Charles Bowens 1966 „Christmas In Viet Nam“. Er diente in Fort Polk in Florida, fernab der Front, und sein Gesang sollte ihn vor dem Kampfeinsatz bewahren. Nachdem Private Bowens & The Gentlemen From Tigerland die Aufnahme mit dem Signal zum Zapfenstreich beendet hatten, kom- mandierte die Armee sie unverzüglich ab. Das Fest verbrachten die Rekruten in den Reisfeldern Vietnams, wo sich die Spur der Musiker verliert. Man kann sich aber denken, dass sie an der Wehrpflicht zweifelten. Vor allem an der Willkür des Systems, das sie als aufstrebende Künst- ler in den Krieg schickte und angehende Akademiker verschonte.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Deutsche Welle
Folksänger Country Joe McDonald beim Woodstock-Festival im August 1969
Anfang 1964 klingen sie noch weit, weit weg, die Kriegstrommeln in Jim Reeves Song "Distant Drums". Irgendwo in einem fremden Land im fernen Süden Asiens herrscht ein Krieg. Doch noch taugt der heraufziehende Konflikt in Vietnam nur als Hintergrundtapete eines schwülstigen Liebeslieds. Noch interessiert sich die US-Öffentlichkeit mehr für die Fronten des Kalten Krieges in Kuba oder Deutschland. „Mister, where is Vietnam?“, fragen sich Bob Necaise und der kleine "Gary D" in einem unschuldigen Duett. Eine Menge Amerikaner fragt sich dasselbe.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Musikexpress
Die gängige popkulturelle Wahrnehmung der 60er-Jahre leistet sich, zumindest aus der europäischen Sicht, eine so seltsame wie fatale Ausblendung: Die meisten Nach-geborenen — und erstaunlicherweise auch viele Zeitzeugen — scheinen die 60er heute vornehmlich als großes Partyjahrzehnt wahrzunehmen, als unbeschwerte Zeit des musikalischen und sexuellen Erwachens. Dass diese Jahre für Amerikaner aber fun-damental von zwei grausamen Konflikten geprägt waren, den Rassenunruhen im In-neren und dem Vietnamkrieg im Äußeren, und die gesamte Popkultur der 60er ohne di-ese Erreignisse nicht denkbar gewesen wäre, geht in der Blumen- und Paisley-verzierten Vergangenheitsglorifizierung zunehmend unter.