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Bear Family Records - Pressearchiv

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Die Texte im Pressearchiv wurden automatisch mit einem OCR-Texterkennungsprogramm von den Zeitungsausschnitten „gelesen" und im Presse-Archiv abgelegt. Dabei kann es zu Fehlern und Wordverstümmelungen kommen. Diese Fehler werden im Laufe der Zeit von uns beseitigt werden. Wir bitten dies zu entschuldigen.

 

Presse Archiv - Battleground Korea - Songs and Sounds of America’s Forgotten War - Plattensammler
Zum zweiten die triste Realität, einen Krieg in einem Land zu führen, das tausende Meilen von zuhause entfernt lag. Zum dritten die Auswirkungen auf die Heimat und umgekehrt herausragend ist dabei der Song Dear John Letter zu nennen, der seitdem sprichwörtlich für den Abschied einer Geliebten von einem Soldat geworden ist und am Ende die Lieder, die über den Friedensschluss geschrieben wurden. Das ist insgesamt musikalisch so unterschiedlich wie interessant ausgefallen. Zum einen, weil die Stilarten der populären Musik absolut vielfältig sind. Zum zweiten, weil es eine Mischung aus Stars, die man bis heute kennt und absoluten Nobodies gibt, die mit diesen Songs schlicht und einfach ihr kommerzielles Süppchen kochen wollten. V or dem Hintergrund des Krieges ist das manchmal makaber.

 

Presse Archiv - Battleground Korea - Classic Rock
Am 25. Juni um vier Uhr früh griff Nordkorea den Süden an. Das ver-kündete 1950 ein Sprecher der Vereinten Nationen - und diese Tonaufnahme leitet den musikali-schen Teil dieser Box sein. Gefolgt vom >War News Blues< von Lightnin' Hopkins: „You may turn your radio an soon in the morning, sad news every day." Die sollten kommen, und zwar die nächsten drei Jahre.

Die Songs zum Koreakrieg stammen von einigen der wichtigsten Interpreten der damaligen US-Popmusik: Von Fats Domino über B.B. King bis Gene Autry. Auf vorliegender Sammlung finden sich mehr als 100 Titel, die von Antikriegs-Liedern bis zu Hymnen auf die Tapferkeit der US-Soldaten reichen, gen-retechnisch stehen Gospel und Rhythm & Blues neben Country, Folk und Hillbilly. Dem Motto „Songs And Sounds" entsprechend sind zwi-schen die Stücke etwa Auszüge aus Ansprachen der Präsidenten Truman und Eisenhower oder Nachrichtenansagen gemischt.

 

Presse Archiv - Johnny Hallyday - Shake The Hand Of A Fool - Plattensammler
Eigentlich war es die Idee seines damaligen Labels Philips, ihn in die USA zu bringen, damit er dort reüssier- te. So nahm Hallyday an zwei Tagen im Feb- ruar und an zwei im Mai 20 Songs auf, die auf Shake The Hand Of A Fool (Bear Family BAF 218042) exklusive der französischen Fassung des Titelsongs der Doppel-LP, die Bear Family als Zugabe draufpackte, erscheinen. Obwohl einige Sing- les herauskamen, chartete keine von ihnen, so dass das US-Abenteuer für Hallyday erst einmal erledigt war. Musikalisch ist das ein- deutig Rock ́n ́Roll. Was immer auffällt ist, dass Hallyday als Sänger nie Probleme hat, seinen bevorzugten Stil zu bringen, aber dass seine Begleiter aus Nashville definitiv genau das waren - Begleiter, die den Star zur Geltung bringen und nicht selbst mit Soli glänzen wollten.

 

Presse Archiv - Dale Hawkins - L.A., Memphis And Tyler, Texas (LP, 180gram Vinyl) - Oldiemarkt
Dale Hawkins schaffte das mitSuzie Q., auch wenn das sein einziger bleiben sollte, obwohl es nicht an weiteren Versu- chen mangelte. Jahrelang nahm er für Chessund andere Firmen auf, ehe er als Produzent die Fronten wechselte. Als er bereits in der neuen Funktion für Bell Records arbeitete, reifte in ihm der Plan heran, eine LP mit Roots-Music aus dem Süden der USA aufzu- nehmen, den er dank Bell 1969 in L.A., Memphis & Tyler, Texas (Bear Family BAF 18041) umsetzte. Mit Rockabilly oder Rock ́n ́Roll hatte das nicht mehr viel zu tun, dafür umso mehr mit Blues, Country und etwas Rock, den er mit den besten Studiomusi- kern der jeweiligen Studios einspielte. Das ist eine ausgezeichnete LP, die jeden Sammler interessieren sollte. Großartige Musik von einem tollen Songschreiber.

 

Presse Archiv - Various - The Bill Haley Connection (CD) - Musenblätter
Am Anfang stand eine wahre Tragödie. Nur wenige Wochen nachdem Sonny Dae & His Knights im März 1954 für das Label Arcade ihre Version von „Rock Around The Clock“ aufgenommen hatten, bot der Verleger Jimmy Myers, der die Rechte an dem Song zu 50% hielt, DECCA und seinem neuen Star Bill Haley den Titel ebenfalls an. Während Sonny Daes musikalisch durchaus höherwertige Version nur ganze 12.000 mal verkauft wurde, landete Bill Haley einen Welthit, der 36 Millionen mal über den Ladentisch ging – er fetzte. Chris Gardner schreibt im Booklet, daß man allein über diesen Song ein ganzes Buch schreiben könnte – und ergänzt, daß das tatsächlich 2005 geschehen ist. Kennen Sie einen anderen Pop-Song oder Rock-Titel, der es gleich dreimal in der Filmgeschichte zur Titelmelodie eines Kino-Erfolgs brachte? Bill Haleys (1925-1981) lupenreiner Rock n Roll „Rock Around The Clock“ war 1955 nicht nur 30 Wochen in den US-Charts, davon 19 Wochen in den Top 10 und als erster Rock n Roll-Titel überhaupt 8 Wochen die Nr. 1 – er wurde im gleichen Jahr zur Titelmusik des Richard Brooks-Films „Blackboard Jungle“.