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Chuck Berry Rockin' (LP, 180g Vinyl)

Rockin' (LP, 180g Vinyl)
 
 
 

Artikel-Nr.: LPVP80006

Gewicht in Kg: 0,260

 

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Chuck Berry: Rockin' (LP, 180g Vinyl)

(Vinyl Passion) 20 Titel

Diese Klassiker von Chuck Berry fangen den starken Einfluss ein, den Berry auf die Popmusik der zweiten Hälfte der 1950er Jahre hatte.
Charles Berry wurde 1926 geboren und wuchs im bürgerlichen Ellardsville in St. Louis, Missouri auf. Während seines dreijährigen Aufenthaltes in einer Besserungsanstalt begann er, die Musik ernst zu nehmen, für einen verpfuschten Raubüberfall. Während Berry in seiner frühen Kindheit in eine große Vielfalt von R&B, Country und Pop eingetaucht war, begann er sich nun auf den Blues zu konzentrieren.

In seinem späten Teenager- und frühen Erwachsenenalter arbeitete Berry in einer Autofabrik und wurde dann zum Friseur ausgebildet. In den frühen 19511er Jahren, ein Ehemann und Vater, arbeitete er als Friseur und spielte Blues für zusätzliches Geld in den East St. Louis Clubs. Er leitete ein Trio: Klavier, Schlagzeug und Berry selbst an der Gitarre. Das Trio hatte bald einen festen Job im Cosmopolitan Club. Sie spielten in einem engen, zerlegten, sprunghaften Stil, den die lokalen afroamerikanischen Clubbesucher liebten. Aber Berry spielte auch Countrymusik und zog weiße Zuhörer zu einer Zeit an, als das Clubpublikum noch weitgehend getrennt war.

1955 verließ Chuck Berry St. Louis nach Chicago, der damals fruchtbarsten Bluesstadt - nicht nur für Interpreten, sondern auch für Songwriter. Berry hatte schon seit einiger Zeit geschrieben, und er hoffte, Songs an die Chicagoer Verlage verkaufen zu können. Er traf Muddy Waters, den Chicagoer Blues-Master, der immer wieder unter die Top 5 der R&B-Charts gekommen war. Waters führte Berry in Leonard Chess of Chess Records ein. Seit den späten 1940er Jahren hatte Chess rohe, kraftvolle Seiten von Waters, Willie Dixon und anderen Größen des elektrischen Blues veröffentlicht.

Doch sein erster Erfolg mit Chess etablierte Chuck Berry in einem Stil, der sich deutlich von dem der klassischen Chicagoer Künstler unterscheidet, und der Unterschied würde in den nächsten Jahren eine seltsame kulturelle Geschichte erzählen. Maybellene' kombiniert eine alte Appalachen-Geigenmelodie mit Western-Swing und Jump-Jive-Club-Blues, komplett mit Berrys Markenzeichen, witzigen Texten und Gitarren-Fanfaren. Auf der Aufnahme waren Berrys langjährige St. Louis Sidemen, ein Maracas-Spieler von Bo Diddleys Band und Willie Dixon selbst am Bass zu hören. Der Klang ist zugleich ansteckend und eigenwillig.

Dreißig Tage" ist ein weiteres Beispiel für Berrys Eigenheiten. Das Lied ist fast schon eine alte Country-Musik, mit einer Melodie aus Roy Acuff's'Night Train To Memphis' und wieder Berry's witzigen Reimen, verbalen Wendungen und zugänglichen Geschichten. Diese Eigenheiten machten Chuck Berry zu einem neuen R&B-Star. Maybellene' erreichte Platz eins in der F&E-Chart, und'Thirty Days' erreichte Platz zwei. Beide zeichneten auf Geräusche, die sowohl Leonard Chess als auch Berry selbst als Hillbilly identifizierten. Für r&b war der Wandel im Gange.

Maybellene' wechselte ebenfalls in die Pop-Charts und erreichte Platz fünf auf der'Billboard' Hot 100. Seit den frühen 50er Jahren war ein Phänomen, bei dem weiße Kinder schwarze Musik kauften, als "Rock and Roll" bekannt. Das Phänomen wurde mit dem Durchbruch von Elvis Presley zu einem Mainstream-Ereignis - und in diesem Sinne zu einem Ende. Aber sein Einfluss auf r&b war vielleicht komplexer als sein Einfluss auf den Pop. Als weiße Kinder'Maybellene' kauften, kauften sie schwarze Musik, die stark von weißer Musik beeinflusst war. In den Jahren, die folgten, als schwarze Künstler wie Chuck Berry und Little Richard ritten, was zu einer Welle von biracial teen pop wurde, voll von Blues und Hillbilly-Einflüssen, hörten reine Blues-Titanen wie Chuck Berry und Willie Dixon auf, R & B-Hits zu haben. Pop- und R&B-Charts wurden von Teenager-Musik kolonisiert. Die erwachsenen Sensibilitäten der Chicagoer Künstler wurden kommerziell überschwemmt.

Chuck Berry hat den biracial Teen-Pop-Stil definiert. Während er 1955 mit "Maybellene" und "Thirty Days" eine erwachsene Musik sang, zu der sich Teenager hingezogen fühlen, schrieb er 1956 mit "Roll Over Beethoven" und 1957 mit "School Day" explizit über Teenager-Angelegenheiten und feierte damit das Pop-Phänomen, das seinen eigenen überwältigenden Erfolg ermöglicht hatte und an dessen Entstehung er maßgeblich beteiligt war. Der Hit'Sweet Little Sixteen' von 1958 fasst somit sowohl den Mainstream-Aufstieg des Rock and Roll als auch die Karriere von Chuck Berry als einer der Rock-Gründer zusammen.

 

Songs

Chuck Berry - Rockin' (LP, 180g Vinyl) Medium 1
1: Maybellene
2: Wee Wee Hours
3: Thirty Days (To Come Back Home)
4: No Money Down
5: Roll Over Beethoven
6: Too Much Monkey Business
7: Brown-Eyed Handsome Man
8: You Can't Catch Me  
9: School Day (Ring, Ring Goes The Bell)  
10: Rock And Roll Music  
11: Sweet Like Sixteen  
12: Johnny B. Goode  
13: Around And Around  
14: Carol  
15: Joe Joe Gun  
16: Sweet Little Rock And Roller  
17: Almost Grown  
18: Little Queenie  
19: Memphis Tennessee  
20: Back In The U.S.A.  

 

Artikeleigenschaften von Chuck Berry: Rockin' (LP, 180g Vinyl)

  • Interpret: Chuck Berry

  • Albumtitel: Rockin' (LP, 180g Vinyl)

  • Artikelart LP

  • Genre Rock 'n' Roll

  • Music Genre Rock 'n' Roll
  • Music Style Vinyl - Rock & Roll
  • Music Sub-Genre 553 Vinyl - Rock & Roll
  • Edition 2 BEAR Family Records
  • Plattengröße LP (12 Inch)
  • Vinyl weight 180g Vinyl
  • Geschwindigkeit 33 U/min
  • Record Grading Mint (M)
  • Sleeve Grading Mint (M)
  • Erscheinungsjahr 2010
  • Label VINYL PASSION

  • SubGenre Rock - Rock'n'Roll

  • EAN: 8712177056842

  • Gewicht in Kg: 0.260
 
 

Interpreten-Beschreibung "Berry, Chuck"

Chuck Berry 

Rock-'n'-Roll-Legende Chuck Berry

18. Oktober 1926 in Saint Louis
18. März 2017 in Saint Charles

Chuck Berry Rock And Roll Music - Any Old Way You Choose It - The Complete Studio Recordings Rock And Roll Music - Any Old Way You Choose It - The Complete Studio Recordings ... Plus!

CHUCK BERRY 1926 – 2017

Eine der letzten großen lebenden Legenden des Rock ’n’ Roll ist tot! Chuck Berry starb am 18. März 2017.

Mit ihm verliert die Welt des Rock ihren größten Pionier, einen wegweisenden Gitarristen, Autor von einigen der bekanntesten Songs der Popgeschichte und den Erfinder des „Duckwalks“. Beeinflusst von Muddy Waters’ erdigem elektrischen Missssippi Blues, der Power des Rhythm ’n’ Blues von Louis Jordan und dem Gesangsstil von Nat ’King’ Cole entwickelte der am 18. März 1926 in St. Louis, Missouri, geborene Chuck Berry ab Mitte der Fünfzigerjahre seinen eigenen, von scharfen Gitarrenriffs und oft bissigen Texten geprägten Stil.

 

Seine simplen doch einprägsamen Gitarrenriffs beeinflussten Generation von Rockmusikern. Die Geschichte des europäischen Beat ist ohne seine Songs und seine virtuosen Ideen nicht denkbar. In ihren Anfangsjahren hatten sowohl die Beatles als auch die Rolling Stones mehrere Songs von Chuck Berry in ihrem Repertoire. Chuck Berry starb am Samstag in Saint Charles, Missouri. – R.I.P.  

Chuck Berry 

Wenn er mal nicht mit seinen bahnbrechenden Gitarrenlicks und cleveren Textzeilen an der Erschaffung eines Rock 'n' Roll-Vokabulars arbeitete, konnte Chuck Berry auch einfach klasse Blues spielen. Wee Wee Hours war die Rückseite seiner Debütplatte für Chess Records. Die A-Seite, Maybellene, schaffte es 1955 an die Spitze der R&B-Hitparade, und Wee Wee Hours selbst kam immerhin bis auf Platz 10.

Dank Chuck Berry und Bo Diddley

stand Chess zu Beginn der Rock 'n' Roll-Ära recht gut da. St. Louis war Chucks Heimatbasis. Dort wurde er am 18. Oktober 1926 geboren und war schon fast 30, als er die US-Szene eroberte. Auf der Gitarre von Carl Hogan (Gitarrist von Louis Jordan's Tympany Five), T-Bone Walker und Charlie Christian beeinflusst, verband Berry bereits seine Liebe für Muddy Waters' Blues und Nat Coles sanfteren Gesang mit seinem Faible für Hillbilly-Musik, als der Pianist Johnnie Johnson – am 8. Juli 1924 in Fairmont, West Virginia, geboren und erst kurz zuvor in der Stadt angekommen – ihn fragte, ob er mit ihm am Silvestertag 1953 im Cosmopolitan Club in East St. Louis auftreten wolle.

'Ich engagierte ihn für einen Abend, weil einer meiner Musiker nicht konnte', sagte der 2005 verstorbene Johnson, dem auffiel, dass Berrys äußerst ungewöhnliche Blues-Country-Mischung beim Clubpublikum gut ankam. 'Es war etwas Neues und jeder war sehr daran interessiert, besonders an einem schwarzen Typ, der Hillbilly-Musik spielt.'

Chuck wollte Schallplatten machen

Schon bald leitete Chuck Berry das Trio, zu dem noch Ebby Hardy am Schlagzeug gehörte. Chuck wollte Schallplatten machen und kam im Frühjahr 1955 nach Chicago. Muddy Waters war der Headliner bei einem Konzert, und Berry nahm all seinen Mut zusammen und fragte sein Idol nach Aufnahmemöglichkeiten. Muddy erzählte ihm natürlich von Chess. 'Ich bin der Mann, der ihn dorthin geschickt hat. Er kam und spielte spontan bei uns mit. Ich trat in einem Club in der Wentworth Street, Hausnummer 3609, auf, in der Dew Drop Lounge', erzählte Waters. 'Ich gab ihm die Adresse und sagte ihm, dass sie um 9 Uhr aufmachen und er um 10 da sein und Leonard Chess sagen solle, dass ich ihn hingeschickt habe.'

Chuck Berry hielt sich an Waters' Anweisungen und traf Leonard, der ihm sagte, er solle mit einem Tonband wiederkommen. Genau das machte Chuck und ein Song namens Ida May erweckte die Aufmerksamkeit von Chess. 'Leonard Chess war als Erster verrückt danach', sagte Johnson. 'Als er das erste Mal kam, hatte er praktisch immer die selben Songs, aber sie waren anders arrangiert. Er hatte eher einen Hillbilly-Stil für seine Sachen', sagte Willie Dixon. 'Also ging er zurück nach St. Louis. Ich glaube, er musste Blut spenden, um das Geld für die Rückfahrt zu bekommen! Aber egal, er kam bald mit dem Song zurück.' Für den 21. Mai 1955 wurde eine Session mit Chuck Berry, Johnson und Hardy angesetzt, ergänzt durch Dixons hart geslappten Bass.

"Wir spielten 101 Einzelkonzerte..."

Aus Ida May wurde Maybellene und Wee Wee Hours war die B-Seite. 'Ich mag das auch, denn es war ein Blues', sagte Johnson über letzteren Song- sein rollendes Klavierspiel war ebenso wesentlich für die Mitternachtsatmosphäre wie Chucks sanfter Gesang und seine beißende Gitarre. Chuck ging auf Tour, um seine Crossover-Popularität auszunutzen. 'Alan Freed nahm uns in seine Show. Wir spielten 101 Einzelkonzerte im ganzen Land, von New York bis runter nach Florida', erzählte Johnnie. 'Wir spielten nur diese zwei Nummern, 'Maybellene' und 'Wee Wee Hours'.' Obwohl er ein unwahrscheinlich cleverer Textautor war, wird man Chuck Berry immer hauptsächlich als großes, schlaksiges, Entengang-Genie verehren, als Erfinder des Vokabulars der Rock 'n' Roll-Gitarre.

Chess

Berry hat während seiner Blütezeit bei Chess nicht allzu viele Instrumentaltitel eingespielt (er war zu sehr damit beschäftigt, einen Hit nach dem anderen mit Texten zu schreiben, die genau den Nerv des neuen Teenagerpublikums trafen). Aber wenn es dazu kam, dann waren es wunderbare, einfallsreiche Stücke (Berry Pickin', Roly Poly, das jazzige Rock At The Philharmonic und dessen aufgerockter Nachfolger Liverpool Drive).

Um eine Serie von Stoptime-Breaks konstruiert, die Chuck Berry mit herrlichen Gitarrenlicks oder einem spielerischen Mary Had A Little Lamb-Zitat füllte, wurde der Guitar Boogie entweder am 29. - 30. Dezember 1957 oder am 6. Januar 1958 (die Unterlagen von Berry und Chess Records weichen leicht voneinander ab) mit Unterstützung von Chucks unverzichtbarem Pianisten Johnnie Johnson sowie Willie Dixon am Bass und Fred Below (von den Aces) am Schlgazeug aufgenommen. Chuck feuert natürlich Kaskaden seiner Markenzeichen-Riffs auf zwei Saiten ab, zusammen mit knackigen, absteigenden Akkorden und ein paar Überraschungen zwischendurch.

Roll Over Beethoven

Seit er im Sommer 1955 mit Maybellene und Wee Wee Hours (siehe CD 4) bei Chess eingestiegen war, hatte Berry einen unglaublichen Lauf. Auf seinen ersten Doppelerfolg folgten Thirty Days (To Come Back Home), Roll Over Beethoven, Too Much Monkey Business und dessen Rückseite Brown-Eyed Handsome Man, School Day (Ring! Ring! Goes The Bell), Rock And Roll Music, Sweet Little Sixteen und das unsterbliche Johnny B. Goode – und diese erstaunliche Liste bringt uns nur bis zur Mitte des Jahres 1958. Bei seinem Streben nach weiteren Hits stand ihm nur sein turbulentes Privatleben im Weg.

Chuck Berry saß Anfang der 60er Jahre wegen eines Verstoßes gegen ein Bundesgesetz eine Weile im Gefängnis, kam jedoch 1964 mit einer weiteren Serie von Tophits triumphal zurück: Nadine (Is It You?), No Particular Place To Go, You Never Can Tell und Promised Land. Er verließ Chess 1966 nach einem goldenen Jahrzehnt wegen eines wesentlich lukrativeren Vertrags bei Mercury Records, aber die Magie war plötzlich verschwunden. 1969 war er wieder zurück auf Chess und landete 1972 seinen größten Pop-Verkaufserfolg mit dem kindischen My Ding-A-Ling. Berry ist in seiner Heimatstadt St. Louis immer noch musikalisch aktiv und hat mit Johnson ein unauslöschliches Vermächtnis als Gründerväter des Rock 'n' Roll geschaffen. 'Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man uns als solche ansieht', sagte Johnson, der am 13. April 2005 in St. Louis verstarb. 'Denn wir hatten damals eine Menge Konkurrenz!'

Bill Dahl aus PLUG IT IN! TURN IT UP!

Electric Blues 1939-2005 - The Definitive Collection! - "Plug It In! Turn It Up! - Electric Blues 1939 - 2005" auf Bear Family Records hat bei den Blues Music Awards in Memphis, Tenneessee, am 9. Mai den prestigetraechtigen Preis in der Kategorie 'Bestes historisches Album' erhalten. Die einzigartige, 12-teilige CD-Dokumentation vermittelt erstmals einen umfassenden Blick auf die Geschichte dieses bedeutsamen Genres, unabhaengig von Grenzen, die einzelne Plattenfirmen aufzeigen. Unser Autor Bill Dahl aus Chicago war vor Ort und nahm den Preis vor etwa 1.300 Bluesmusikern, Journalisten und Fans entgegen. Die Blues Music Awards, die alljaehrlich in Memphis fuer die besten Blues-Veroeffentlichungen verliehen werden, gelten als wichtigste Auszeichnung weltweit und werden auch als 'Oscars des Blues' bezeichnet..

 
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