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Martin Böttcher & Andere Wilder Westen, Heisser Orient - Karl-May-Filmmusik von 1936 - 1968 (8-CD)

Wilder Westen, Heisser Orient - Karl-May-Filmmusik von 1936 - 1968 (8-CD)
 
 
 
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Artikel-Nr.: BCD16413

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Martin Böttcher & Andere: Wilder Westen, Heisser Orient - Karl-May-Filmmusik von 1936 - 1968 (8-CD)

8-CD Box (LP-Format) mit 191-seitigem gebundenen Buch, 312 Einzeltitel. Spielzeit ca. 577 Minuten. - Winnetou

Original Karl-May-Filmmusik von 1936-68. Uff! Welcher Karl-May-Fan gerät nicht ins Schwärmen, wenn er die 'Old-Shatterhand'- oder 'Schut'-Melodie hört In den sechziger Jahren eroberten Martin Böttchers unvergleichliche Kompositionen die Hitparaden und heimischen Plattenteller. Viele der Soundtracks erschienen damals als Langspielplatten, allerdings nur in Auszügen und längst nicht zu allen Filmen. Wann immer in Plattenläden hoffnungsvoll nach den Musiken zu 'Old Shatterhand' oder 'Das Vermächtnis des Inka' gefragt wurde - hilfloses Schulterzucken. Jahrzehntelang hofften die Fans auf das Wunder, dass eines Tages doch noch die Kompositionen aller Karl-May-Filme komplett erscheinen würden. 

Vier Jahrzehnte später ist dieser Traum in greifbare Nähe gerückt: 

Auf acht CDs erklingt eine fast vollständige Karl-May-Soundtrack-Edition. Sie enthält die beinahe lückenlosen Filmmusiken aus allen zwischen 1962 und 1968 erschienenen Kino-Abenteuern des sächsischen Fabulierers. Neben Martin Böttchers legendären zehn Soundtracks (Silbersee, Winnetou, Winnetou Teil 2, Winnetou Teil 3, Der Schut u. a.) sind auch die Werke seiner sieben Kollegen dabei: die Original-Soundtracks zu den Orient-Streifen 'Durchs wilde Kurdistan' und 'Im Reiche des silbernen Löwen' von Raimund Rosenberger; die lateinamerikanischen Abenteuer 'Der Schatz der Azteken'/'Die Pyramide des Sonnengottes' (Erwin Halletz), 'Das Vermächtnis des Inka' (Angelo Francesco Lavagnino) und die gesuchten Filmmusiken zu 'Old Shatterhand' von Riz Ortolani und 'Winnetou und sein Freund Old Firehand' von Peter Thomas. Als Bonus Tracks gibt es frühe Karl May-Klänge: die Titelmusiken zu 'Durch die Wüste' (Gottfried Huppertz, 1936) und 'Die Sklavenkarawane'/'Der Löwe von Babylon' (Ulrich Sommerlatte, 1958/59). Fazit: In Gedanken die Pferde satteln, Text- und Bilderfülle des beiliegenden Prachtbandes genießen und sich von romantischen Melodien in die Prärie und durch die Schluchten des Balkan entführen lassen. Howgh


Wilder Westen - heißer Orient – Original-Karl-May-Filmmusik von 1936 - 1968 von Martin Böttcher, Erwin Halletz, Gottfried Huppertz, Angelo Francesco Lavagnino, Riz Ortolani, Raimund Rosenberger, Ulrich Sommerlatte und Peter Thomas 

Im Land der Träume und Klänge

Meine letzten Lehrlings-Groschen hatte ich an der Kasse gelassen. Nun saß ich, aufgeregt auf dem Kinosessel hin und her rutschend, in dem ausverkauften Filmtheater - innerlich stöhnend über jede neue Verzögerung wie Werbung, Vorfilm und Wochenschau. Um mich herum tausend andere Besucher, die ebenso gespannt auf die Leinward starrten wie ich. Karl Mays filmische Abenteuer zogen uns in den sechziger Jahren in die Kinos und in ihren Bann. Wenn dann endlich der Gong dreimal ertönte, das Licht langsam verlosch, der Vorhang sich öffnete und das Constantin- oder Gloria-Verleih-Signet Karl Mays Helden ankündigte, dann versank ich voller Glückseligkeit im Land der Träume. Ich wurde eins mit der wildromantischen Landschaft Jugoslawiens, ließ mich umhüllen und tragen von faszinierenden, vorher nie geahnten musikalischen Klängen und erlebte beglückt das Auftreten von Winnetou und Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Sir David Lindsay. Ich jauchzte über die Späße von Sam Hawkens, lachte über Hadschi Halef Omar und hatte meine helle Freude an dem temporeichen Spiel zwischen Gut und Böse.

Nach dem Kinobesuch war ich wie in einer anderen Welt - erfüllt von unzähligen Bildern und vielfältigen Klängen. Vor allem die abenteuerlich-berauschende Musik hatte es mir angetan. Die von Martin Böttcher, von Riz Ortolani und Erwin Halletz. Nach jedem neuen Filmabenteuer ging ich schnellstens auf 'Musikjagd'. Und das zuerst im Radio. Denn dort wurden in Hitparaden und anderen Programmen immer wieder die Hauptthemen der neuen Filme gespielt. Zumeist die Melodien von Martin Böttcher - er war nun mal der Stammkomponist der Serie und auch der musikalische Held der Karl-May-Welle. Nachdem sich die erste Single mit den beiden Hauptthemen aus dem 'Schatz im Silbersee' als Erfolg erwiesen hatte, gab es fortan fast zu jedem Karl May-Film von Böttcher eine Single mit den beiden Top-Melodien des Kino-Abenteuers. Weit mehr als die Singles interessierten mich allerdings die Langspielplatten. So führte mich der zweite Teil meiner Musikjagd durch die Plattenläden. 

Winnetou & Old Shatterhand

Die erste LP mit der Originalmusik aus 'Der Schatz im Silbersee'/'Winnetou 1. Teil' hatte mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Was sich darauf tummelte an weitklingenden Westernmelodien, an Banditen- und Angriffsthemen, an Saloon- und Hillbilly-Musiken, war erfrischend neu und eine reine Freude. Einen Tag lang habe ich diese erste meiner LPs immer und immer wieder gehört - mit glühenden Wangen und roten Ohren. Von da an war es gute Sitte, die Soundtracks aus zwei Karl May-Filmen immer gemeinsam auf einer LP herauszubringen. Einzige Ausnahme: Martin Böttchers Musik zum Abschluß der Serie 'Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten'. Sie füllte allein eine Langspielplatte. Nach meinem überwältigenden ersten Hör-Erlebnis fieberte ich fortan jedem Soundtrack zu Karl Mays & Winnetou Leinwandabenteuern entgegen. Nahezu ein halbes Jahr lang telefonierte ich 1964 mit Plattenläden, dem Constantin-Filmverleih und dem Label Elite Spezial wegen der Musik zu dem dritten Karl-May-Film 'Old Shatterhand'. Leider vergeblich: Aus Riz Ortolanis beeindruckendem Soundtrack wurde keine LP. Die erschien erst 20 Jahre später, nachdem Soundtrack-Forscher Volker Rippe das Musikband in den hintersten Winkeln der Schacht-Musikverlage aufgestöbert hatte.

Pleite also für 'Old Shatterhand'. Dafür im selben Jahr der erste Orientfilm der großen Karl May-Welle: 'Der Schut'. Und die Single (mehr gab's nicht) mit der Musik von Martin Böttcher tröstete mich über das 'Old Shatterhand'-Manko hinweg. Dann ging es munter weiter: Herbst/Winter 1964 landete Rialto-Produzent Horst Wendlandt einen Doppelschlag mit 'Winnetou 2. Teil' und 'Unter Geiern'. Die LP mit Böttchers Soundtracks ließ nicht lange auf sich warten - wieder heiße Ohren.

Mit dem 'Schatz der Azteken' und der 'Pyramide des Sonnengottes' startete Wendlandts Konkurrent Artur Brauner 1965 eine Frühjahrsoffensive. Für die Musik zeichnete ein Mann namens Erwin Halletz verantwortlich. Der Name sagte mir damals nichts. Aber sein Soundtrack hatte es in sich: beeindruckende symphonische Abenteuermusik, gepaart mit herzerfrischenden lateinamerikanischen Klängen. Der Score kam gut an und wurde auf eine LP gepreßt. In dem Jahr das große Geburtstagsgeschenk für mich!

Während Martin Böttcher auf Anhieb die Klasse großer Westernkomponisten erreichte und den Sound um viele Nuancen bereichert, gelang es auch Erwin Halletz, mit seinem symphonischen Score auf dem Niveau klassischer Abenteuerfilme mitzuspielen. Zu Recht wurde man auch im Ausland auf die Musik dieser Komponisten aufmerksam. Im weiteren Verlauf der Karl-May-Welle wurde mein Plattenbestand immer größer. Raimund Rosenbergers 'Durchs wilde Kurdistan' kam hinzu (auf eine LP gepreßt mit dem 'Letzten Mohikaner' von Peter Thomas). Ich erfreute mich an Böttchers Musiken zu 'Der Ölprinz' und 'Winnetou 3. Teil', 'Old Surehand' und 'Winnetou und das Halbblut Apanatschi' und zuletzt am 'Tal der Toten'. Andere Karl May-Soundtracks jedoch, die ich auch gern besessen hätte, blieben aus. Vergeblich suchte ich nach der Musik aus 'Das Vermächtnis des Inka'. Damals kannte ich auch nicht die Geschichte dazu: Angelo Francesco Lavagnino hatte seine Musik ursprünglich für einen Italo-Western geschrieben. Sie kam jedoch nicht zum Einsatz. Nun lag der Soundtrack 'auf Halde', wurde dann aber von den Marischka-Brüdern entdeckt und neu an den 'Inka'-Streifen angelegt. Und das nicht schlecht.

Leider erblickte damals auch Peter Thomas' Musik zu Wendlandts letztem Karl May-Film 'Winnetou und sein Freund Old Firehand' nicht das Licht der Plattenwelt. So bildeten Böttchers, Halletz' und Rosenbergers Musiken allein meinen zwar umfangreichen, aber eben nicht vollständigen Karl-May-Schatz.

Jahrzehnte später erschienen nach und nach die gesuchten Soundtracks auf LP bzw. CD. Das aber waren nur Liebhaberausgaben in geringer Zahl. Zusätzlich gab es eine große, fünf CDs umfassende Karl-May-Kollektion von Martin Böttcher. Die war aber bald vergriffen.

Bear Family ist es zu verdanken, daß nun alle Karl-May-Soundtracks als umfassendes Gesamtwerk auf acht CDs vorliegen. Angereichert um die Bonus Tracks mit den Hauptthemen aus 'Durch die Wüste', 'Die Sklavenkarawane'/'Der Löwe von Babylon' und 'Das Vermächtnis des Inka'. Welch ein Juwel! Und: Bear Family hat noch eins draufgesetzt. Auch Böttchers Werke wurden noch um einige unveröffentlichte 'Takes' ergänzt!

So sind nun die Arbeiten Martin Böttchers mit denen seiner sieben Kollegen traut vereint: Riz Ortolani und der unnachahmliche 'Old Shatterhand'-Soundtrack, Erwin Halletz mit dem meisterhaften 'Azteken'-Klassiker, Peter Thomas und sein vielfältiger, vom Italo-Western geprägter 'Old Firehand'-Score und Raimund Rosenberger mit seinem bekannten 'Kurdistan'-Soundtrack nebst der lange gesuchten Musik zu 'Im Reiche des silbernen Löwen'. Dazu der Knüller aus den fünfziger Jahren: Ulrich Sommerlattes stimmungsvolles Hauptthema aus 'Die Sklavenkarawane/Der Löwe von Babylon'. Markant auch Lavagninos 'Inka'-Thema und schließlich Gottfried Huppertz' Auftakt aller Karl May-Film-Vertonungen: 'Durch die Wüste'.

Also dann, Karl-May-Freunde und Soundtrack-Fans, gönnt euch ein paar herrliche Stunden, und laßt eure Träume und Erinnerungen noch einmal aufleben. Vielleicht sogar mit glühenden Wangen und roten Ohren?
KARL-HEINZ BECKER

8-CD Box (LP-Format) mit 191-seitigem gebundenen Buch, 312 Einzeltitel. Spielzeit ca. 577 Minuten


 

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Artikeleigenschaften von Martin Böttcher & Andere: Wilder Westen, Heisser Orient - Karl-May-Filmmusik von 1936 - 1968 (8-CD)

  • Interpret: Martin Böttcher & Andere

  • Albumtitel: Wilder Westen, Heisser Orient - Karl-May-Filmmusik von 1936 - 1968 (8-CD)

  • Artikelart Box set

  • Genre Pop

  • Music Genre Soundtracks & Musicals
  • Music Style Soundtracks
  • Music Sub-Genre 290 Soundtracks
  • Edition 2 Deluxe Edition
  • Label Bear Family Records

  • Preiscode HL
  • SubGenre Pop - Vocal Pop

  • EAN: 4000127164131

  • Gewicht in Kg: 2.600
 
 

Interpreten-Beschreibung "Böttcher, Martin & Andere"

MARTIN BÖTTCHER 

#Mit seiner Musik hat er zweifellos ein Kapitel deutscher Filmgeschichte geschrieben. Seit den fünfziger Jahren komponiert er jene Musik, die mal beruhigt, mal Spannung erzeugt, mal eine schöne Landschaft noch schöner macht (wie bei Karl May). Dabei ist es nur einem glücklichen Zufall zu verdanken, daß Martin Böttcher, der eigentlich Testpilot werden wollte, zur Musik kam.

Martin Böttcher, geboren am 17. Juni 1927 in Berlin, erwirbt schon früh durch Klavierunterricht erste musikalische Kenntnisse. Auch wenn ihm musikalisches Talent mit in die Wiege gelegt worden ist - ein Urgroßvater war Hofkapellmeister in Weimar -, seine Leidenschaft ist zunächst die Fliegerei, sein Ziel, Pilot zu werden. Mit 14 Jahren macht er seinen ersten Segelflugschein A-, die B-, C- und die Luftfahrerscheine Klasse 1 und 2 folgen. Noch nicht ganz 17 Jahre alt, wird er im Wehrdienst bei der Luftwaffe für den 'Kometjäger' ausgebildet. Zu einem Einsatz kommt es aber nicht mehr: "Da die Fliegerei vorzeitig wegen Benzinmangels abgebrochen werden mußte, flog ich nie einen Einsatz."

Während der Kriegsgefangenschaft gelingt es Martin Böttcher, sich eine Gitarre zu organisieren, was unter den gegebenen Umständen allein schon eine Leistung ist. Im Do-it-yourself-Verfahren bringt er sich das Gitarrespielen bei. "Ich kam dann aber doch zur Musik, weil ich nach dem Krieg nicht mehr fliegen konnte und dann meinem Hobby frönen mußte - das war eben die Musik. Ich war ja eigentlich auf die Fliegerei ausgerichtet und wollte nach dem Krieg Testpilot werden."

Böttcher startet seine musikalische Karriere im Tanz- und Unterhaltungsorchester des damaligen Nordwestdeutschen Rundfunks, das selbst im Big-Band-verwöhnten England mit Hochachtung erwähnt wird. In dem vom Dirigenten Willi Steiner neu formierten Orchester wird einer seiner Kollegen auch der Bassist Hans 'James' Last. "Ich bin damals sehr früh beim NWDR eingestiegen - mit 18 Jahren als jüngster Musiker - und habe als Gitarrist dort angefangen. Nebenbei habe ich bei Generalmusikdirektor Richard Richter gelernt sowie bei Kurt Wege. Das war mein Lehrmeister auf dem Unterhaltungs- bzw. Jazz-Gebiet." Bevorzugte Musikgattung ist zunächst der Jazz. "Ich war ganz auf dieser Schiene, habe es bis zur Nummer 2 im deutschen Jazz-Poll als Gitarrist geschafft."

 

1950 spielt der 'Soundbastler' Martin Böttcher die ersten Gitarren-Trickaufnahmen in Deutschland ein, wobei die Gitarre ein ganzes Orchester ersetzt. Arrangements schreibt er auch, etwa für die pfeifende Ilse Werner das Leroy-Anderson-Stück Sleigh Ride. "Ich habe die Aufnahme damals unter wahnsinnigen Umständen arrangiert. Es waren zwei Titel, und ich bin 56 Stunden nicht ins Bett gekommen. Es gab nur eine alte Schellackplatte von Leroy Anderson, auf der man außer der Melodie und einigen Nebenstimmen kaum etwas hörte. Es war ein hartes Lernobjekt."

Zwei Jahre später erfolgt der Wechsel vom Notenpult zum Skizzenpapier, bis es dann zu ersten Kontakten mit der Filmbranche kommt. "Ich hatte einen Freund, der Dramaturg bei der UFA war; er empfahl mich eines Tages einem Produzenten, der eigentlich für die Wochenschau arbeitete, aber gerade einen Dokumentarfilm für das Bundesfinanzministerium machen sollte."

Die erste Filmmusik entsteht 1955 für die Militärsatire 'Der Hauptmann und sein Held': "Der Film hat mich sehr beeindruckt, weil wir ein gutes Buch hatten und gute Schauspieler. Die Kritiker waren des Lobes voll, und der Film hat mir sehr geholfen."

Böttchers zweite Filmmusik avanciert dann zu einem Meilenstein des deutschen Films. 'Die Halbstarken' (1956) von Georg Tressler werden ein riesiger Erfolg. Zu Martin Böttchers Formation 'Mister Martin's Band' gehören die Spitzenmusiker des deutschen Jazz, sei es Horst Fischer (tp), Fatty George (cl), Werner Baumgart (as), Werner Twardy (p), Cornelis op den Zieken (p), Rolf Ahrens (dr), Bill Grah (vib) oder Ernst Mosch (tb) und Hans Last (b). "Das war insofern sehr reizvoll, als der Produzent eigentlich in Amerika Titel kaufen wollte, die er dann im Film einsetzen wollte. Da habe ich gesagt: 'Das kostet doch eine Menge Geld - geben Sie uns das Geld, ich hole die richtigen Jungs heran, und dann machen wir eine Musik, die genauso ist.'" Aufgenommen wird die Musik im September 1956 in Hamburg. "Ein lustiges Team waren wir und hatten viel Spaß - und haben gute Musik gemacht." Die Musikpalette mit ihren jazzigen Prachtstücken braucht den Vergleich mit amerikanischen Vorbildern nicht zu scheuen.

Einen nicht alltäglichen Auftrag bringt das Jahr 1957. Die ostdeutsche Filmfabrik DEFA produziert mit einem schwedischen Koproduzenten den Film 'Spielbankaffäre', als Leihgabe an die Skandinavier sorgt Martin Böttcher für die notwendige Untermalung des Kriminalstückes. In Berlin und Leipzig wird die Musik mit ost- und westdeutschen Solisten eingespielt. Bei dieser Gelegenheit kommt es zu einer Begegnung mit Wolfgang Rademann, dem Böttcher anschließend den Weg in die bundesdeutsche Filmindustrie ebnet.

Um das Thema Jugendproblematik geht es auch in 'Endstation Liebe' (1958), wobei die Musik einmal mehr dem Zeitgeist entspricht, etwa der Bounce Groggy. Hildegard Knef übernimmt später das Hauptthema und singt Nur ein kurzes Jahr. In diesen Jahren entstehen weitere Aufnahmen jenseits der Filmmusik. Ein Beispiel ist der Gesangstitel Merci, Monpti, gesungen von Romy Schneider. "Der Produktionschef der Ariola, Horst Fuchs, hatte die Idee zu diesem Projekt. Das Ganze entstand dann im Anschluß an den Film. (Anmerkung: Die Musik zu dem Film 'Monpti' stammt von Bernhard Eichhorn.) Die Aufnahmen fanden an einem furchtbar grauen Tag in Wien statt. Romy Schneider war ziemlich deprimiert - wegen des ganzen 'Sissi'-Trubels. Später habe ich sie dann noch einmal auf Sylt wiedergesehen."

Dem großen Hans Albers schreibt Martin Böttcher drei Lieder auf den Leib: Mein Junge, halt die Füße still, Es ist egal und Ich komm' mir vor wie Winnetou (ein erstes Zusammentreffen mit Karl May) für den Film '13 kleine Esel und der Sonnenhof' (1958, Regie: Hans Deppe). "Ein besonderes Erlebnis lag für mich darin, daß Hans Albers eine unerhörte Persönlichkeit war, die mich riesig fasziniert hat, und er war wahnsinnig nett zu mir. Es war wie ein warmes Bad, mit ihm zu arbeiten, obwohl er im allgemeinen ein ziemlich strenger Mensch gewesen ist. Er war wirklich toll." Eingespielt wird die Musik mit Studiomusikern in Hamburg, auch die Gesangsaufnahmen mit Hans Albers entstehen im Studio Hamburg.

'Marina' (1960) heißt einer der Schlagerfilme jener Zeit aus der Erfolgsschmiede von Artur Brauner. Der Titel ist schon Programm genug, Martin Böttcher steuert für diese Produktion deshalb auch 'nur' Arrangements bekannter Schlagermelodien bei. Aus heutiger Sicht beeindruckt allerdings schon die Schar der 'singenden' Akteure, die von Boxerlegende Gustav 'Bubi' Scholz über Rocco Granata, Hannelore Elsner oder Renate Holm bis zu Rex Gildo reicht.

Martin Böttcher Grosse deutsche Filmkomponisten Vol.1
Read more at: https://www.bear-family.de/boettcher-martin-grosse-deutsche-filmkomponisten-vol.1.html
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Kundenbewertungen für "Wilder Westen, Heisser Orient - Karl-May-Filmmusik von 1936 - 1968 (8-CD)"
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(aus 2 Kundenbewertungen)
 
 
Von: Roland Hauser 2016-12-26 10:10:29

EIN MUSS

Ein Muss für alle Karl May Fans !

 
Von: Marcel Wocher 2016-06-20 14:35:17

Erste Sahne mit Schönheitsfehler

Also ich muss zuerst mal auf die prompte und zuverlässige Bearbeitung meiner Bestellung und Lieferung eingehen, einfach nur hervorragend.
Gleiches gilt für das Produkt an sich, das Buch ist hochertig gemacht und sehr informativ, wenn auch nicht mit bahnbrechenden Neuigkeiten versehen.

Die CD's sind hervorragend aufgenommen, ein kleiner Wermutstropfen ist aber auch hierbei zu schlucken. Beim Abspielen z.B. im Auto oder auch auf der Home-Stereoanlage werden werden Cover- noch Interpreten- und/oder Songtitel eingeblendet. Dies sollte heutzutage jedoch immer Standard sein.

 
 
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