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Charles Brown Cryin' Mercy (2-CD)

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Artikel-Nr.: CDBLUE211

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Charles Brown: Cryin' Mercy (2-CD)

(1944-56) (154:01/55)
 

Songs

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Artikeleigenschaften von Charles Brown: Cryin' Mercy (2-CD)

  • Interpret: Charles Brown

  • Albumtitel: Cryin' Mercy (2-CD)

  • Artikelart CD

  • Genre R&B, Soul

  • Music Genre R&B / Soul
  • Music Style Rhythm 'n' Blues / R&B
  • Music Sub-Genre 930 Rhythm 'n' Blues
  • Label BLUE ORCHID

  • SubGenre R&B Music - General

  • EAN: 0825947137721

  • Gewicht in Kg: 0.200
 
 

Interpreten-Beschreibung "Brown, Charles"

Charles Brown and His Band

Nachdem sie mehrmals die Nachkriegs-R&B-Charts mit ihrem sanften, kultivierten, urbanen West Coast Club-Blues erobert hatten, trennten sich die Wege von Pianist und Frontmann Charles Brown und Johnny Moore's Three Blazers (Moores Bruder, der ebenfalls großartige Gitarrist Oscar Moore, war 1947 dazugekommen). Die persönliche Hitbilanz der Blazers für das Exclusive-Label notierte Sunny Road, New Orleans Blues und den unsterblichen, immer wieder populären Weihnachts-Bluesstandard Merry Christmas Baby. Dennoch kam es zum Bruch.

"Johnny Moore wurde gierig. Sie nahmen eine Menge Geld ein, das aufgeteilt und nach Hause hätte gebracht werden sollen; aber er ließ uns außen vor, mich und Eddie Williams, unseren Bassisten. Also wurde es ein Problem, dass wir uns nicht verstanden, und ich entschied, aufzuhören", sagte Brown. "Ich verließ sie 1948 und organisierte meine eigene Gruppe unter dem Namen Charles Brown & The Smarties. Ich ging zurück zu Aladdin Records."

Die Hits kamen für Brown bei Aladdin sofort: zu den größten Erfolgen gehörten Get Yourself Another Fool und der an die Spitze der R&B-Charts gestürmte Trouble Blues 1949 sowie das schwermütige Black Night, aufgenommen am 21. Dezember 1950 bei Radio Recorders in L.A. mit Jesse Ervins Gitarrenarbeit ganz im Stil der Moore-Brüder. Von der Songschreiberin Jessie Mae Robinson aus L.A. komponiert, blieb Black Night 1951 für 14 Wochen in der Hitparade. "Alles, was ich bei ihnen machte, war ein großer Hit", sagte Charles über seine Zusammenarbeit mit Aladdin. Aber die guten Zeiten hielten nicht an. Im Jahr darauf hatte Brown seine letzte R&B-Chartplatzierung für fast ein Jahrzehnt (ein weiteres Weihnachtslied, Please Come Home For Christmas, brachte ihn 1960 kurzzeitig dahin zurück). Ein Streit mit seiner Agentur im Jahr 1958 führte dazu, dass er jahrelang nur wenige Liveauftritte absolvierte.

"Als Musiker wurde ich zum Streikbrecher", erklärte er. "Ich konnte nirgends auftreten, wenn ich nicht die Gewerkschaft bezahlte. Na ja, ich konnte nicht arbeiten, weil ich niemanden hatte, der mich buchte. Also zog ich mich zurück. So verschwand ich von der Szene." Die Dürreperiode endete in den 80er-Jahren, als Europa nach ihm rief. 1990 engagierte Bonnie Raitt Charles für ihr Vorprogramm. "Das brachte die Dinge dann richtig für mich in Gang", sagte er.

Brown starb am 21. Januar 1999, nachdem er wieder ein Jahrzehnt im Rampenlicht gestanden hatte. "Ich habe etwas gemacht, das ein Teil von mir war, glaube ich, und das die Leute anerkannten", sagte Brown. "Ich kann in mein Grab gehen mit der Gewissheit, etwas gemacht zu haben, das Anerkennung erfuhr."

 

Bill Dahl
Chicago, Illinois

PLUG IT IN! TURN IT UP!

Electric Blues 1939-2005. - The Definitive Collection!

 
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