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Wer war/ist Buster Brown ? - CDs, Vinyl LPs, DVD und mehr


Der verblüffendste R&B-Spitzenreiter-Song des Jahres 1960 kam von einem klein gewachsenen, untersetzten, extrovertierten Mitt- - Endvierziger-Bluesharpspieler aus dem ländlichen Georgia, der einen ruppigen Uptempo-Blues hinausschrie, der, warum auch immer, von jungen Hörern zu ihrer Tanzmusik erklärt wurde. Trotzdem war Buster Browns Fannie Mae ein kompromissloser Schritt zurück in alte Zeiten. Brown wurde entweder am 15. August 1911 oder am 11. August 1914 in Cordele, Georgia, geboren. Sonny Terry war sein Haupteinfluss an der Mundharmonika, bis hin zu Terrys Falsett-Rufen ('Whoops'). Brown tauchte erstmals im März 1943 auf, als er im Rahmen des Fort Valley State College Folk Festivals zwei Solotitel für die Folkloristen der Kongressbibliothek aufnahm. Irgendwann Mitte der 50er Jahre zog Brown von Albany, Georgia, wo er Taxi fuhr, nach Newark, New Jersey. Buster trat in Billy's Tavern im nahe gelegenen Elizabeth auf- einer der Kneipenmitarbeiter, Waymon Glasco, wurde sein Manager. Brown sprach wegen Fannie Mae Bobby Robinson an, dem das Fire-Label und der angesagteste Plattenladen auf der 125. Straße in Harlem gehörten. Bobby war überzeugt, nachdem Buster seine Mundharmonika rausgeholt und ihm den Song solo vorgespielt hatte (als Komponisten wurden dann Buster, Robinson und Bobbys Labelpartner Clarence 'Fats' Lewis angegeben). Eine unmittelbar anschließende Probe am frühen Abend klang so gut, dass Robinson für zwei Uhr morgens in der selben Nacht (30. Juni 1959) Studiozeit bei Bell Sound in New York buchte. Beteiligt waren die Gitarristen Wild Jimmy Spruill und Riff Ruffin, Jimmy Lewis am Bass sowie ein unbekannter Saxofonist und Drummer. Zwei überschäumende Takes reichten aus, Fannie Mae war im Kasten. Der ansteckende Song stieß nicht nur bis an die Spitze der R&B-Charts vor, er kletterte sogar auf Platz 38 der Pop-Hitparade. Buster veröffentlichte eine Reihe weiterer, ähnlich ausgelassener Singles auf Fire: Seiner Version des uralten John-Henry–Themas folgten der mitreißende Titel Doctor Brown, das rockende Good News sowie 1962 sein zweitbester Verkaufserfolg, das unwiderstehliche Sugar Babe. Danach absolvierte Buster einige Sessions für Checker, aus denen jedoch nur eine 45er veröffentlicht wurde, eine großartige Neuaufnahme von Crawling King Snake. Brown machte bis in die 70er-Jahre weitere Aufnahmen und starb am 31. Januar 1976 in Brooklyn. Seine fröhlichen Whoops hallen bis heute nach. Bill Dahl aus PLUG IT IN! TURN IT UP! Electric Blues 1939-2005 - The Definitive Collection! - "Plug It In! Turn It Up! - Electric Blues 1939 - 2005" auf Bear Family Records hat bei den Blues Music Awards in Memphis, Tenneessee, am 9. Mai den prestigetraechtigen Preis in der Kategorie 'Bestes historisches Album' erhalten. Die einzigartige, 12-teilige CD-Dokumentation vermittelt erstmals einen umfassenden Blick auf die Geschichte dieses bedeutsamen Genres, unabhaengig von Grenzen, die einzelne Plattenfirmen aufzeigen. Unser Autor Bill Dahl aus Chicago war vor Ort und nahm den Preis vor etwa 1.300 Bluesmusikern, Journalisten und Fans entgegen. Die Blues Music Awards, die alljaehrlich in Memphis fuer die besten Blues-Veroeffentlichungen verliehen werden, gelten als wichtigste Auszeichnung weltweit und werden auch als 'Oscars des Blues' bezeichnet..

Weitere Informationen zu Buster Brown auf de.Wikipedia.org
 
 
   
 
Buster Brown: Something To Say (LP)
Art-Nr.: LPBRC006
 

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