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Johnny Cash Pa Osteraker...plus (CD)

Pa Osteraker...plus (CD)
 
 
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Johnny Cash: Pa Osteraker...plus (CD)

(2007/SONY EU) 24 Spuren
Die Worte Johnny Cash und Prisons sind seit mehr als einem halben Jahrhundert untrennbar miteinander verbunden. Die Gefängnisreform war ein wichtiges Thema bei Cash gewesen, und im Laufe der Jahre war er eine konsequente und hochkarätige Stimme zu diesem Thema. Er hatte sich in vielen Interviews geäußert und am 26. Juli 1972, wenige Monate vor dem Osteriker-Konzert, vor einem Unterausschuss des US-Senats für Gefängnisgesetzgebung gesprochen. 

Er wurde von Senator William Brock aus dem Bundesstaat Tennessee vorgestellt, der in seiner Einführung von Johnny Cash die geplante Vorstellung erwähnte. In seiner Ansprache erklärte Cash, dass eine Reform notwendig sei, um einem Mann im Gefängnis etwas Hoffnung zu geben und ihn zu ermutigen, im Gefängnis ein besserer Bürger zu sein und somit ein besserer Bürger zu werden, wenn er freigelassen wird. Wenn weitere Beweise nötig waren, um Cash's Affinität zu dem Gefangenen zu demonstrieren, brauchen wir nicht weiter zu suchen als Glen Sherley. Ein Sträfling, als Cash 1968 Folsom Pri-son spielte, ging er drei Jahre später frei, dank Cash, der sich bereit erklärt hatte, ihn einzustellen.

Johnny Cash gab sein erstes kostenloses Konzert 1957 im Huntsville State Prison, Texas und spielte dann am Neujahrstag 1960 im berüchtigten San Quentin Prison in Kalifornien. In der ersten Reihe des Konzerts stand der zukünftige Country-Star Merle Haggard. In den nächsten zehn Jahren spielte er fast dreißig Gefängnisshows mit seinen Auftritten im Folsom Prison 1968 und in San Quentin 1969, die er zur Veröffentlichung aufnahm. Allerdings hatte Cash noch nie ein Gefängniskonzert außerhalb der USA gespielt. Das sollte sich am 3. Oktober 1972 ändern, als er seine Show in das Osteraker-Gefängnis ein paar Meilen nördlich von Schwedens Hauptstadt Stockholm brachte. Es war Olof Arvidsson, ein prominenter Anwalt, der maßgeblich an der Verwirklichung der Veranstaltung beteiligt war. Arvidsson hatte Cash zuvor getroffen und mit ihm über ein Konzert in einem Gefängnis in Schweden gesprochen. Cash war begeistert und stimmte zu, die Show kostenlos zu machen. Er schlug auch vor, die Show zu filmen und aufzuzeichnen. 

Cash hatte genug Konzerte vor Sträflingen gegeben, um zu verstehen, was sie hören wollten. 

Arvidsson wandte sich dann an die schwedische Gefängnis- und Bewährungsbehörde, die ihre Erlaubnis für das Konzert gab, nicht zuletzt wegen des PR-Ansatzes. Sie wählten auch den Veranstaltungsort. Das 1969 erbaute Osteriker-Gefängnis war eine relativ neue Einrichtung und verfügte über gute Sicherheitsvorkehrungen sowie ein geeignetes Auditorium für die Inszenierung der Show. Doch nicht alle Vorbereitungen verliefen reibungslos. Cash's Idee, die Show zu filmen, fiel in den Schmutz der Gefängnis- und Bewährungsbehörde. Aus rechtlichen Gründen konnte das Konzert und vor allem die Insassen nicht gefilmt werden, aber es wurden Vorkehrungen getroffen, um die Show für die Veröffentlichung aufzunehmen. 

Cash hatte genug Konzerte vor Sträflingen gegeben, um zu verstehen, was sie hören wollten. Seine Shows waren immer eine Mischung aus Liedern mit Kriminalität, Gefängnis, Trennung, Einsamkeit und Verzweiflung als zentrales Thema, und während man am Ende eines Liedes Applaus erwarten würde, gab es Momente, in denen die Gefangenen auf einzelne Zeilen reagierten, die in manchen von ihnen nicht mehr zu hören waren. 
Vor einhundertdreißig Insassen startete die Band den Auftritt gegen 13:10 Uhr mit einer Instrumentalversion von Cash's Signature Melodie I Walk The Line. 
Fälle, waren sehr nah an zu Hause. 

Backing Cash bei diesem Konzert waren The Tennessee Three (Bob Wootton, Marshall Grant und W. S. Holland) und Carl Perkins, die alle mit Cash an seiner San Quentin Show 1969 gearbeitet hatten. Dazu kam Larry Butler, der Keyboards spielte und das Album mit Charlie Bragg koproduzierte. Cash hatte sogar einige Sätze auf Schwedisch gelernt, was vom Publikum zweifellos geschätzt wurde. 
Vor einhundertdreißig Insassen startete die Band den Auftritt um ca. 13:10 Uhr mit einer Instrumentalversion von Cash's Lieblingsmelodie I Walk The Line. Cash wird dann eingeführt und wendet sich seinem großen Hit aus dem letzten San Quentin-Konzert, A By Named Sue, als seine Eröffnungsnummer zu. Dies stößt auf eine begeisterte Resonanz, die Cash während der gesamten Performance aufrechtzuerhalten vermag. 

Cash wendet sich an das Kris Kristofferson Songbook für Sunday Morning Coming Down und singt zwei weitere seiner Songs, Me And Bobby McGee und Help Me Make It Through The Night während der Show. Aus der Resonanz wird deutlich, dass das Publikum die Musik dieses talentierten Singer-Songwriters gut kennt. 
Natürlich würde eine Show wie diese nicht funktionieren ohne ihren Anteil an Gefängnisliedern und unter Berücksichtigung des Veranstaltungsortes ändert er den Text von San Quentin, ersetzt den Namen des Gefängnisses und singt "Osteraker you've been living hell to me". Die Personalisierung des Liedes im Auditorium brachte eine ähnliche Reaktion hervor wie bei der ersten Aufführung des Liedes im Jahre 1969. Andere Gefängnislieder sind Folsom Prison Blues, Life Of A Pri-soner, City Jail, The Prisoners Song und Orleans Parish Prison. Das letztere wa

The Historic Swedish Prison Concert


 

Songs

Johnny Cash - Pa Osteraker...plus (CD) Medium 1
1: I Walk The Line (Instrumental)
2: A Boy Named Sue
3: Sunday Morning Coming Down
4: Österaker (San Quentin)
5: Me And Bobby McGee
6: Orleans Parish Prison
7: Jacob Green
8: Life Of A Prisoner
9: The Prisoners Song
10: Folsom Prison Blues
11: City Jail
12: Help Me Make It Through The Night
13: That Silver Haired Daddy Of Mine
14: The Invertrebraes (Poem)
15: Lookin' Back In Anger
16: I Saw A Man
17: High Heel Sneaker (Carl Perkins)
18: Blue Suede Shoes (Carl Perkins)
19: Dirty Old Egg Suckin' Dog
20: Wreck Of The Old '97
21: I Promise You
22: Nobody Cared
23: San Quentin
24: Folsom Prison Blues (Instrumental)

 

Artikeleigenschaften von Johnny Cash: Pa Osteraker...plus (CD)

  • Interpret: Johnny Cash

  • Albumtitel: Pa Osteraker...plus (CD)

  • Artikelart CD

  • Genre Country

  • Music Genre Country Music
  • Music Style Classic Country Artists
  • Music Sub-Genre 002 Classic Country Artists
  • Erscheinungsjahr 2007
  • Label SONY

  • SubGenre Country - General

  • EAN: 0886972352428

  • Gewicht in Kg: 0.110
 
 

Interpreten-Beschreibung "Cash, Johnny"

Johnny Cash

Geboren am 26.2. 1932 in Kíngsland -Arkansas.
Gestorben am 12. September 2003 in Nashville, Tennessee

"No one but no one more original than Johnny Cash."

So lautete der Text einer Columbia-Anzeige aus den 60er Jahren. Wie wahr! Damals. Und während seiner gesamten, fast 50jährigen Karriere. Einer Karriere, die am Freitag, den 12. September 2003, morgens um 2 Uhr in einem Krankenhaus in Nashville ihr Ende fand.

James Mangold, Regisseur des Films 'Walk The Line' über das Leben von Johnny Cash (mit Joaquin Phoenix in der Titelrolle), hat beim Interview in Los Angeles versichert:"Ich hätte diesen Film nie gedreht, wenn ich nicht auf die Cash-Boxsets des Labels Bear Family gestoßen wäre. Ein Fan war ich zwar schon, seit ich 'At Folsom Prison' als Kind in der Plattensammlung meines Vaters zwischen lauter merkwürdigen John-Denver-Scheiben entdeckt habe. Aber erst durch die Fotos und Begleittexte der Bear-Family-Boxen entwickelte ich ein Gespür für die Ära. Sie waren auch beim Set- und Kostümdesign eine große Hilfe."

Cash war zwischen 1951 und 1954 als Angehöriger der US Army in Landsberg am Lech stationiert, wo er seine erste Band gründete, die Landsberg Barbarians.

Beginn der Plattenkarríere 1955 bei Sun Records. Veröffentlichte bis heute mehrere hundert Singles und Langspielplatten, Dutzende seiner Songs wurden Klassiker (z. B. "I Walk The Line", "A Boy Named Sue", ”Folsom Prison Blues”). Cash -"The man in black" - war der erste US-Topstar, der in deutscher Sprache aufnahm: Am 25. 10. 1959 entstanden in den Bradley Film & Recording Studios von Nashville - Tennessee die Titel “Wo ist zu Hause, Mama" und "Viel zu spät" mit Luther Perkins (Gitarre), Marshall Grant (Bass) und Michael Kazak (Drums); es produzierte Don Law.

Beide Titel wurden in Deutschland von Bear Family Records auf LP erst veröffentlicht. Als eine Cash-Tournee anstand, folgte die Single-Ausgabe der CBS. Mit deutschen Musikern hatte Cash im Juni 1965 in Frankfurt die Backing-Tracks für drei weitere deutschsprachige Titel aufgenommen, “Kleine Rosmarie", "Besser so, Jenny-Joe" und "In Virginia". Den Gesang fügte er am 19. und 20. 6. in den Columbia Studios von New York hinzu. Während dieser Sessions sang er außerdem auf das Original-Band von “I Walk The Line" den deutschen Text "Wer kennt den Weg?".

Produzenten dieser Aufnahmen waren Don Law und Gerd Schmidt. Als Schauspieler sah man Cash u. a. in den US-Produktionen “Five Minutes To Live” ("Noch 5 Minuten zu leben", 1962) und “A Gunfight" (”Duell in Mexiko" bzw. "Rivalen des Todes",1970).

Aus dem Bear Family Buch - 1000 Nadelstiche von Bernd Matheja - BFB10025 -

 

 
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