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Ray Charles Genius & Soul = Jazz (2-CD)

Artikel-Nr.: CD99028

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Ray Charles: Genius & Soul = Jazz (2-CD)

CD on AMERICAN JAZZ CLASSI RECORDS by Ray Charles - Genius & Soul = Jazz (2-CD)
 

Songs

Charles, Ray - Genius & Soul = Jazz (2-CD) CD 1
1: From The Heart
2: I've Got News For You
3: Moanin'
4: Let's Go
5: One Mint Julep
6: I'm Gonna Move To The Outskirts Of Town
7: Stompin' Room Only
8: Mister C
9: Strike Up The Band
10: Birth Of The Blues
11: Let The Good Times Roll
12: It Had To Be You
13: Alexander's Ragtime Band
14: Two Year Of Torture
15: When Your Lover Has Gone
16: Deed I Do
17: Just For A Thrill
18: You Won't Let Me Go
19: Tell Me You'll Wait For Me
20: Don't Let The Sun Catch You Cryin'
21: Am I Blue
22: Come Rain Or Come Shine
Charles, Ray - Genius & Soul = Jazz (2-CD) CD 2
1: Alabamy Bound
2: Georgia On My Mind
3: Basin Street Blues
4: Mississippi Mud
5: Moonlight In Vermont
6: New York's My Home
7: California, Here I Come
8: Moon Over Miami
9: Deep In The Heart Of Texas
10: Carry Me Back To Old Virginny
11: Blue Hawaii
12: Chattanooga Choo-Choo
13: The Ray
14: I Surrender Dear
15: Hornful Soul
16: Ain't Misbeahavin'
17: Joy Ride
18: Sweet Sixteen Bars
19: Doodlin'
20: There's No You
21: Undecided

 

Artikeleigenschaften von Ray Charles: Genius & Soul = Jazz (2-CD)

  • Interpret: Ray Charles

  • Albumtitel: Genius & Soul = Jazz (2-CD)

  • Artikelart CD

  • Genre R&B, Soul

  • Music Genre Rhythm & Blues
  • Music Style Rhythm & Blues
  • Music Sub-Genre 251 Rhythm & Blues
  • Label AMERICAN JAZZ CLASSI

  • SubGenre R&B Music - Classic R&B

  • EAN: 8436028697472

  • Gewicht in Kg: 0.130
 
 

Interpreten-Beschreibung "Charles, Ray"

Ray Charles

Ray Charles

Losing Hand

(Charles Calhoun)

Atlantic 1037

 

Ray Charles war noch nicht lange bei Atlantic Records, als er am 17. Mai 1953 den schwermütigen Blues Losing Hand mit einer New Yorker Session-Crew einspielte, zu der die Saxofonisten Dave McRae, Freddie Mitchell und Pinky Williams, der Bassist Lloyd Trotman, der Schlagzeuger Connie Kay und der Gitarrist Mickey Baker gehörten, dessen geschmeidige Akkorde wie dickflüssiger, trüber Molassesirup herunterfließen. Brother Ray hatte auf seinen folgenden Aufnahmen für Atlantic keinen Gitarristen dabei, darum ist Bakers Mitwirkung eher ungewöhnlich (der Song wurde vom Arrangeur Jesse Stone unter seinem Pseudonym Charles Calhoun geschrieben). Ray war zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit seiner richtungsweisenden Synthese aus Gospel und Blues auf der Szene explodiert, obwohl sein leidenschaftlicher Gesang und seine intensiven Pianoattacken bereits in seine unmittelbare Zukunft deuteten.

"Er wurde (damals) immer noch in der herkömmlichen Weise aufgenommen, wie man fast jeden Einzel-Gesangskünstler aufnehmen würde", sagte Rays 2008 verstorbener Koproduzent Jerry Wexler. "Wir besorgten die Begleitmusiker, wir holten Jesse Stone als Arrangeur, wir probten und so weiter."

Geboren in Albany, Georgia, am 23. September 1930, doch in Greenville, Florida, aufgewachsen, verlor Ray Charles Robinson schon als Kind sein Augenlicht, aber gewann dafür seine unerschütterliche Liebe zur Musik – Blues, Boogie-Woogie, Jazz, Country. Er verließ die staatliche Blindenschule mit 15 – als er bereits exzellente Pianokenntnisse erworben hatte – und schaffte es irgendwie quer durchs Land von Jacksonville, Florida, nach Seattle. Jack Lauderdale von Swing Time/Down Beat Records holte Charles und sein McSon Trio im Jahr 1949 an Bord. Seine erste Veröffentlichung war gleich ein Hit und die beiden danach auch, obwohl Ray damals noch Nat King Cole und Charles Brown imitierte.

Swing Time geriet 1952 in finanzielle Schwierigkeiten, darum verhökerte Lauderdale Charles' Vertrag an Atlantic. Dort revolutionierte Ray später den Rhythm & Blues mit seiner gewagten Gospel/Blues-Synthese mit seinen Tophits I've Got A Woman, Hallelujah I Love Her So und What'd I Say (Letzteres leitete die Elektrifizierung eines anderen Instruments ein, denn hier spielte Ray ein Wurlitzer-E-Piano). Seine Sessions liefen jetzt völlig anders ab als sonst bei Atlantic üblich.

"Sie waren aufregend, erbaulich, spannend", sagte Wexler. "Wir reden hier von Ray Charles. Es gab keine Durchhänger. Ich meine, es gab nie irgendetwas Negatives oder Grund zur Besorgnis, denn Ray Charles hatte alles vom Anfang bis zum Ende durchdacht. Und deshalb, wie es bei vielen anderen Sessions war, wenn wir ein paar Anweisungen geben mussten, weil nichts passierte, oder Änderungen gemacht werden mussten, das war bei Ray nie der Fall."

Wie jeder weiß, machten ihn seine kontinuierlichen musikalischen Experimente zu einem Superstar, der er bis zu seinem Tod am 10. Juni 2004 blieb. Man nannte Ray Charles nicht ohne Grund ein Genie.

- Bill Dahl -
Chicago, Illinois

PLUG IT IN! TURN IT UP!

Electric Blues 1939-2005. - The Definitive Collection!

 
Presseartikel über Ray Charles - Genius & Soul = Jazz (2-CD)
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