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Eddie Constantine Alphaville (1965)

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(2014/Alive) Deutsch, Französisch, s/w, 105 Min., 4:3, Eddie Constantine, Anna Karina, Akim... mehr

Eddie Constantine: Alphaville (1965)

(2014/Alive) Deutsch, Französisch, s/w, 105 Min., 4:3, Eddie Constantine, Anna Karina, Akim Tamiroff.
Original:  'Lemmy Caution gegen Alpha 60' aus dem Jahre 1965.

Geheimagent Lemmy Caution, alias Ivan Johnson, kommt nach Alphaville, um den entführten Professor von Braun zu suchen. Dieser hat den Computer Alpha 60 entwickelt, der jede Bewegung und jeden Gedanken steuert. Auf dem Weg durch diese absurde Welt bekommt Lemmy Caution eine Gefährtin: Natascha, die Tochter des Professors.

Jean-Luc Godards Science-Fiction-Klassiker ist eine symbolische Komödie über die Liebe, Eroberung und Verführung. Ohne futuristische Kulissen einzusetzen, filmte er Verwaltungsgebäude und Hochhäuser des nächtlichen Paris und verfremdete sie mit Licht, Schatten und Perspektiven. Bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin 1965 gewann Godard den Goldenen Bären.

Artikeleigenschaften von Eddie Constantine: Alphaville (1965)

Eddie Constantine Geboren am 29. 10. 1917 in Los Angeles. Spielte in Club-Combos,... mehr
"Eddie Constantine"

Eddie Constantine

Geboren am 29. 10. 1917 in Los Angeles. Spielte in Club-Combos, sang im MGM-Filmchor, gehörte in New York zum Vokal-Ensemble The Five Musketeers. 1947 begleitete er seine damalige Frau, die tschechische Tänzerin Helinka Musilova, nach Europa und blieb in Frankreich (Staatsbürgerschaft seit den 60er Jahren). Erste Filmangebote ab 1952 - 53, unter anderem für die inzwischen kultigen „Lemmy-Caution“-Krimis. Zugleich Plattenaufnahmen in Paris mit dem belgischen Produzenten Jack Kluger. Constantine wurde durch seine Filme in Deutschland sehr populär, was auch seine Karriere als Sänger ankurbelte: Allein 19 Singles in deutscher Sprache von 1953 bis 1963 (Electrola, Ariola, Philips) machten ihn zum „eingemeindeten“ Schlager-Star. 1979 Heirat mit seiner dritten Frau, der TV-Redakteurin Maja Faber-Janssen. Wohnort: Wiesbaden, wo Constantine am 25. 2. 1993 verstarb. Größte Hits: „Ich wünsch dir einen schlaflosen Abend“ (12 - 56, Platz 6), „Jeder macht mal eine Pause“ (1 - 57, Platz 9), „Der Vagabund und das Kind“ (12 - 56, Platz 10). Aus dem Bear Family Buch - 1000 Nadelstiche von Bernd Matheja - BFB10025 -

Es gehört schon eine Riesenportion Ironie dazu, wenn ein Mann vom amerikanischen Kriegsdienst als untauglich befreit wird, um dann nach dem Krieg in Europa auf der Leinwand den knallharten Agenten und Super-Rambo zu geben. Eddie Constantine, am 29. Oktober 1917 als Edward Constantinowsky in Los Angeles geboren, hatte eigentlich eher an eine Karriere als Sänger gedacht. Der Nachfahre eines Moskauer Opernsängers wurde schon 1933 von seinem Vater nach Wien aufs Konservatorium geschickt. Nach zwei Jahren zog es ihn nach New York, wo er sich der Unterhaltungsmusik verschrieb. Als Chorsänger begleitete er die Tourneen von Stars wie Louis Armstrong oder Frank Sinatra und wurde 1941 für den Chor der New Yorker 'Radio Music City Hall' engagiert. Es ist kaum vorstellbar, daß der Typ mit der Hau-drauf-Mimik im pockennarbigen Gesicht wegen 'Schwächlichkeit' vom Militär abgelehnt wurde.

Aber er hat ja dann in seinen französischen Lemmy-Caution-Filmen alles getan, um sein Image aufzupolieren. Nach Europa kam er durch das Engagement seiner Frau Helene Mussle, einer tschechischen Tänzerin, die mit dem 'Ballet Russe' in London auftrat. Das war 1947. Im Anschluß an die Londoner Auftritte tanzte Helene als Primaballerina bei dem französischen Choreographen Roland Petit, und die Constantines blieben in Paris. Im deutschen Schlager zählt er zu den Zugereisten, wie auch Kenneth Spencer oder Bill Ramsey. Die ersten deutschen Aufnahmen absolvierte er 1953 in Köln, wo er auch 1955 Schenk deiner Frau (doch hin und wieder rote Rosen) im Electrola-Studio sang. Produzent war Nils Nobach, der schon den Schwedenexport Bibi Johns entdeckt hatte und damals bei der Electrola das Sagen hatte. Beim Rote-Rosen-Schlager spielte Eddie Constantine mal nicht den harten Kerl, sondern gab sich als Frauenversteher. Das gelang ihm besonders gut, weil er den Text mit leicht französischem Akzent vortrug.

Für viele galt er deshalb damals in Deutschland auch als französischer Chansonnier. Der Tenor seines Liedchens unterstützte das nur: "Denn jede Frau weiß ganz genau, daß Blumen ihr nur schenkt, wer gerne an sie denkt!" Es müssen gar nicht immer Rosen sein, genauso gut gehen "Anemonen, Nelken und Mimosen". Und Eddie weiß: "Mit den Blumen bringst du dir das Glück ins Haus." Mit deutschen Titeln wie Ich wünsch dir einen schlaflosen Abend, Der Vagabund und das Kind und Jeder macht mal eine Pause kam er in den nächsten Jahren wiederholt in die Schlagerparade. Unterstützt wurde sein Erfolg durch deutsche Filme wie 'Hoppla, jetzt kommt Eddie' (1958) und 'Bomben auf Monte Carlo' (1959). In letzterem gab er einen zweiten Aufguß des Hamburgers Hans Albers, dessen Lieder wie Das ist die Liebe der Matrosen er auch im Film anstimmte. 'Der Spiegel' schrieb über ihn: "Sein Gesicht war seinem Alter immer um Jahre voraus, schon mit 35 sah er aus wie einer, der sein ganzes Leben hinter sich hat".

Von 1969 an konnte er seine Filmkarriere wieder auffrischen, als ihm Peter Lilienthal ('Malatesta') und Rainer Werner Fassbinder ('Warnung vor einer heiligen Nutte') Rollen anboten. Im Theater und Fernsehen tauchte er anschließend immer wieder bei uns auf, und inzwischen hatte er sich auch mit seiner dritten Ehefrau in Wiesbaden niedergelassen. Dort starb er am 25. Februar 1993.

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