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James Cotton Fire Down Under The Hill

Artikel-Nr.: CD83497

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James Cotton: Fire Down Under The Hill

(1999 'Telarc') (51:48/10) Sein Leben lang hat er auf der höchsten Energiestufe gearbeitet, bis zum Umfallen auf der Bühne geschuftet und sich die Seele aus dem Hals gesungen und geschrien. Seit einigen Jahren ist seine Stimme nur kaum mehr als ein lautes Krächzen, weshalb er auch bei einigen Titel von einem anderen Sänger vertreten wird. Das Alterswerk von einem der letzten gnaz Großen Chicagoer Musiker hat seinen ganz eigenen Charme und bringt schlichtweg jede Menge Bluesharp pur. Lediglich begleitet von seinen beiden Kollegen, die ihn auch auf Tour unterstützen, hat Cotton ein gefühlvolles, schönes Album präsentiert / A beautiful record performed by one of the last of the great living Chicago bluesmen. After severe throat health problems his voice is almost gone. That's why Cotton's using a guest vocalist on some tracks. Backed by regular touring band he plays some of the finest blues he's ever recorded. This is harmonica blues in its purest sense. Never boring, soulful and intense. Highly recommended. JAMES COTTON - hca/voc, RICO McFARLAND - gtr, DAVIS MAXWELL - pno, DARRELL NULISCH - voc.
 

Songs

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Artikeleigenschaften von James Cotton: Fire Down Under The Hill

  • Interpret: James Cotton

  • Albumtitel: Fire Down Under The Hill

  • Artikelart CD

  • Genre Blues

  • Music Genre Blues
  • Music Style Harmonica Blues
  • Music Sub-Genre 914 Harmonica Blues
  • Label TELARC

  • SubGenre Blues - Traditional

  • EAN: 0089408349720

  • Gewicht in Kg: 0.107
 
 

Interpreten-Beschreibung "Cotton, James"

The James Cotton Band

Boogie Thing

The James Cotton Band

Boogie Thing

In den 70er-Jahren leitete der Bluesharp-Blaster James Cotton eine der energiegeladensten Bands im Blues-Business.

Cotton wurde am 1. Juli 1935 in Tunica, Mississippi, geboren und hatte ab seinem neunten Lebensjahr den zweiten Sonny Boy Williamson als Mundharmonika-Mentor. "Ich hörte Sonny Boy eines Tages über die Radiostation KFFA in Arkansas. Er sang  und spielte Mundharmonika. Und ich mochte es. Also erzählte ich meinem Onkel davon", sagt Cotton. "Ich glaube, sechs oder sieben Monate später nahm er mich mit, um ihn live zu sehen." Williamsons harte, aber herzliche Unterweisung war von unschätzbarem Wert. "Ich blieb sechs Jahre lang bei Sonny Boy. Das Einzige, was er machte, war, mich etwas an die Hand zu nehmen. Er nahm nie eine Bluesharp und sagte 'Spiel dies' oder 'Spiel das'. Ich beobachtete einfach nur, wie er es machte und war immer in seiner Nähe."

Der 15 Jahre alte James übernahm Sonny Boys Band, nachdem Williamsons Ehefrau weggegangen war. "Sie zog nach Milwaukee, Wisconsin, und wir waren in West Memphis, Arkansas", sagt Cotton. "Ich glaube, nachdem sie so sechs oder sieben Monate dort war, hielt es Sonny Boy nicht mehr aus. Er kam einfach eines Abends rein, übergab mir die Band und haute am nächsten Morgen ab. Die Band blieb nicht lange zusammen. Ich war ja noch ein Kind."

Howlin' Wolf engagierte den Jungen 1952, um mit ihm bei einer Aufnahmesession in Sam Phillips' Studio in Memphis mitzuwirken. Phillips nahm James im Jahr darauf für Sun Records unter Vertrag. "Ich spielte damals im Radio, Station KWEM, West Memphis, Arkansas, von 15.00 bis 15.15 Uhr", erinnert er sich. "Ich schätze, Phillips hatte die Show gehört. Er rief mich zu sich und fragte, ob ich ein paar Aufnahmen machen wollte." Pat Hares wütende, messerscharfe Gitarre war 1954 auf Cottons zweiter Sun-Single Cotton Crop Blues zu hören. Später im selben Jahr brachte ihn Muddy Waters gen Norden nach Chicago.

"Muddy war auf einer Tour durch Tennessee, Georgia, Florida", sagt Cotton. "Junior Wells spielte mit ihm. Irgendetwas passierte, Junior verließ die Band. Er kam für einen Auftritt zurück nach Memphis und brauchte einen Bluesharpspieler. Alle erzählten ihm von mir, er kam und fand mich." Cottons vielleicht unvergesslichster Moment mit Waters kam, als er beim Newport Jazz Festival 1960 auf Muddys Got My Mojo Working wie ein Tornado die Bluesharp blies (diese Liveversion wird häufig als die definitive angesehen). "Ich habe das Arrangement dafür gemacht", merkt er an.

Cotton ging 1966 schließlich seinen eigenen Weg. "Ich wollte mich ausgiebiger meiner Bluesharp widmen und mehr spielen", sagt er. "Viele Sachen, die ich spielen wollte, konnte ich in der Band nicht machen, weil ich Muddy Waters' Musik spielte." Im Jahr darauf nahm er die erste seiner drei Solo-LPs für Verve Forecast auf. "Das ist das erste Album, das für uns etwas in Bewegung brachte", sagt James.

Der Bassist Charles Calmese und Schlagzeuger Kenny Johnson trieben die Cotton-Band, James' Volldampf-Harp und brüllenden Gesang auf ihrer 1974er Buddah-LP '100% Cotton' wie die Zugmaschine eines Sattelschleppers nach vorn, aber der vielleicht wertvollste Musiker der Band war der frühere Begleitmusiker von Memphis Slim, Matt 'Guitar' Murphy. "Matt Murphy kam zu mir, als ich die Band ungefähr sieben Jahre hatte", sagt Cotton. Boogie Thing eröffnete die LP, wobei die modale Komposition von Murphy stilistisch nicht weit von John Lee Hookers endlosen Boogie-Grooves entfernt ist. Pete Jekanowski ist als Gastmusiker am Klavier zu hören. "'100% Cotton' ist die Platte, die für den Speck im Kühlschrank sorgte", kommentiert Cotton.

Die Gesangsstimme von Mr. Superharp wurde in den letzten Jahren durch Kehlkopfkrebs zerstört, aber Cottons Fähigkeiten an der Mundharmonika sind so mitreißend wie eh und je.

- Bill Dahl -

Various - Electric Blues

Plug It In! Turn It Up! Vol.4 Electric Blues 1970 - 2005 (Deutsch)

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