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Wer war/ist The Crickets ? - CDs, Vinyl LPs, DVD und mehr


THE CRICKETS

That’ll Be The Day (Buddy Holly)

In diesem Stil machten sowohl Holly als auch The Crickets gemeinsam und jeweils allein weitere Auf­nahmen mit insge­samt für sie mäßigem fi­nan­ziel­lem Erfolg. Jeden­falls gelang es nun, Holly And The Crickets in den wichtigsten Fernseh­sen­dungen vorzu­stellen, in der Ed Sullivan Show und bei American Band­stand, sie in den üblichen Tourneen von Rock’n’Roll-Musi­kern unter­zu­brin­gen.

Obwohl Holly And The Crickets mit einigen Auf­nah­men so etwas wie einen Perso­nal­stil geschaffen haben, indem sie sehr verschiedene Einflüsse be­wußt oder unbewußt verar­beitet haben – von Ge­sangs­gruppen wie den Louvin Brothers über die Everly Brothers bis hin zu den Coasters, Buddy Holly in seiner Phrasierung von Hank Williams bis Chuck Berry und Bo Diddley – war Holly dennoch kein Stilist im Sinne von Chuck Berry oder Bill Haley And The Comets, die ja wei­tergemacht ha­ben in dem Musikstil, mit dem sie bekannt ge­wor­den sind.

Holly hat sich noch 1958 von den Crickets ge­trennt. Er hat Rock’n’Roll als Mittel benutzt, um sich einen Namen als Musiker zu machen, er hat sich nicht als Rock’n’Roller betrachtet, der seine Musiker-Laufbahn unter diesem Etikett fortsetzt. Als Rock’n’Roller hätte er nämlich vor allem Tanz­musik spielen mussen, was auf lange Sicht be­deutet hätte: häufig auftreten, auch gegen ge­rin­ges Entgelt und in Kneipen. So wie es Tausende andere machten und noch machen, die Musik der Kategorien Count­ry and Western, Rhythm and Blues und Rock’n’Roll spielen.

Holly wollte sich auf dem allgemeinen Markt ‘Po­pu­läre Musik’ als Sänger durch­setzen. Das deuten schon Aufnahmen an, die er noch als Mitglied der Crickets ge­macht hat, und das zeigen seine Auf­nah­men nach der Trennung von The Crickets. Holly hatte sich in New York niedergelassen, dem Zentrum der Musik­industrie, um von hier aus sei­ne Karriere neu zu beginnen. Einem Angebot, an einer Tournee unter dem Etikett Rock’n’Roll teil­zu­nehmen, war er Anfang 1959 nur nach­ge­kom­men, weil er Geld verdienen mußte. Beim Flug zu einem Auftritt stürzte dann das Flugzeug ab, in dem er mit anderen Musikern saß. Für sich selbst hatte Holly Rock’n’Roll als bestimmendes Ele­ment seiner Musik schon aufgegeben. Im Juni 1958, sechzehn Monate nach der Aufnahme von That’ll Be The Day, machte er in New York Auf­nah­men als Sänger mit einem Orchester. 

 

THE CRICKETS

Wie hätte sich Buddy Holly angehört, wenn er noch 1963 aufgenommen hätte? Die Grillen geben eine mögliche Antwort. 1962 übernahm der ehemalige DJ Jerry Naylor den Lead-Gesang, und die Gruppe wurde durch Drummer Jerry Allison, Lead-Gitarrist Sonny Curtis und Pianist Glen D. Hardin abgerundet (obwohl der Forscher John Ingman meint, dass Leon Russell hier Klavier spielt). Jerry Naylor übernahm die Führung bei den meisten Liberty-Aufnahmen, bis er 1965 solo ging. Die Crickets waren in den frühen 1960er Jahren in Großbritannien erstaunlich erfolgreich und brachten mehrere Hits hervor, darunter Carol King's Don't Ever Change, Sonny Curtis's My Little Girl, sowie Don't Try To Change Me und ein Revival von La Bamba. Sie landeten sogar eine Filmrolle und sangen My Little Girl und Teardrops Fall Like Rain in dem britischen Rockmusikfilm'Just For Fun' von 1962. Hier packen sie einen Song ihres Liberty Records-Stallgefährten Jackie DeShannon und Sharon Sheeley, der Freundin des ehemaligen Liberty Records-Stars Eddie Cochran, an. Es erschien zuerst als Single, dann auf der UK-only LP'A Collection' im Jahre 1965.

Zu der Zeit, als dies in Großbritannien herauskam, zuerst auf einer Single und dann auf einem nur in Großbritannien erschienenen Album, `A Collection', waren die Crickets ein heißes Thema in Europa, ebenso wie ihr ehemaliger Leadsänger Buddy Holly. In den USA wurde Lonely Avenue als Single im Januar 1964 zusammen mit You Can't Be In-Between veröffentlicht, aber in Großbritannien wurde Lonely Avenue zwei Monate später zusammen mit dem gerade aufgenommenen Playboy veröffentlicht. Letzteres war eine frühe Bemühung von David Gates, der der Gründer und Chefkomponist der 70er Jahre Softrockgruppe Bread wurde. Als Sohn eines Banddirektors und Klavierlehrers in Tulsa, Oklahoma, wuchs Gates mit klassischer Musik auf und las mit fünf Jahren Musik. In der High School beherrschte er Klavier, Gitarre und Bass und machte bald Rockabilly-Platten für East-West, Mala und andere Labels. Nur wenige Wochen bevor der Playboy aufgenommen wurde, hatte Gates seinen ersten Hit als Songwriter, als The Murmaids seine Popsicles And Icicles in die Top 10 der USA brachten.

Aufgenommen am 14. Juni 1963 und etwas mehr als einen Monat später veröffentlicht, müssen die Hoffnungen für April Avenue hoch gewesen sein, aber der Song wurde im Laufe der Jahre seltsam vernachlässigt und bisher nur selten neu aufgelegt. Sonny Curtis übernahm die Lead-Stimme für eine komplette Kurzgeschichte in weniger als zweieinhalb Minuten. Er wurde ein guter Songwriter. "Als ich ein Kind war", sagt er, "wollte ich ein großer Country-Star werden. Ein lokaler Promoter hat mich in eine Show mit Hank Snow geschickt. Ich ging vor Hank weiter, und um ihn zu beeindrucken, sang ich viele seiner Hits. Ich war so dumm, ich wusste nicht, dass das nicht das Richtige ist. Hank's Roadmanager sagte mir, wenn ich es schaffen wollte, müsste ich meine eigenen Songs finden, und wenn ich keine Songwriter kennen würde, müsste ich sie selbst schreiben.

Ich wurde nie ein großer Country-Star, aber ich habe gelernt, Lieder zu schreiben." Er schrieb Walk Right Back für die Everly Brothers, und 1964 belebten die Bobby Fuller Four seinen Crickets-Song I Fought The Law wieder. 1980 belebte Leo Sayer einen weiteren alten Crickets-Song, More Than I Can Sayer, und später in diesem Jahrzehnt ging Sonny mit mehreren Auszeichnungen für Keith Whitleys großen Country-Hit I'm No Stranger To The Rain davon, aber sein größter Zahltag kam wahrscheinlich, als er den Titelsong zu'The Mary Tyler Moore Show' schrieb und aufnahm.



Weitere Informationen zu The Crickets auf de.Wikipedia.org
 
 
   
 
The Crickets: Still In Style (Complete US Decca Recordings)
Art-Nr.: BCD15599
 

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1-CD mit 20-seitigem Booklet, 23 Einzeltitel. Spieldauer ca. 52 Minuten. Endlich konnten wir die gesuchten Aufnahmen der Crickets für das US-amerikanische Decca-Label komplett zusammentragen! Unter den 22 Stücken sind I Fought The Law, More Than I Can Say , Peggy...

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The Crickets: The Original (CD)
Art-Nr.: CDTO86252
 

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(1996/Disky NL) 20 tracks (43:52) the original 1963-66 masters.  - Artikel ist gestrichen - nicht mehr im Handel !

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The Crickets: Something Old, Something New... (CD)
Art-Nr.: CDBGO242
 

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(1994/BGO) 18 tracks 

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The Crickets: The 'Chirping Crickets' (LP, 180g Vinyl)
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The Crickets: Danson Gaiement ... Vol.14
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The Crickets: Please Don't Ever Change 1961 - 1962 (CD)
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The Crickets: Double Exposure (CD)
Art-Nr.: CDROLL3006
 

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Many Crickets fans felt that lead singer Gordon Payne had much of Buddy Holly’s energy and enthusiasm and these recordings from 1992 and 1993 feature Gordon at his best with fellow Crickets Sonny Curtis, J I Allison, Joe Mauldin & Glen D Hardin.

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