SALE
Zurück
Vor
Zurück zur Übersicht
  • Ab 55 € versandkostenfrei (innerhalb DE)
  • DHL Versand - Auslieferung auch Samstags
  • Über 50.000 Artikel direkt ab Lager lieferbar.

Frank Frost Live In Lucerne

Benachrichtigen Sie mich, wenn der Artikel lieferbar ist.
 
 

Artikel-Nr.: CDRDBL41

Gewicht in Kg: 0,100

17,75 € *
 
 

Frank Frost: Live In Lucerne

(1998 'R.O.A.D.) (50:36/10) Posthum veröffentlichtes Album des im Oktober 1999 verstorbenen Musikers. Im November des Jahres zuvor beim renommierten 'Lucerne Blues Festival' in der Schweiz war er nur noch ein Schatten des kraftvollen Harpspielers vergangener Tage. Deshalb weiss ich nicht, warum man diese Radio-Aufnahmen kommerziell veröffentlichen musste / Frank Frost died in October 1999. These recordings were made eleven months prior to his death, in Lucerne, Switzerland. Frost was in bad shape. And I do not understand that these mediocre radio recordings had to be commercially released. FRANK FROST - hca/voc, FRED JAMES - gtr, JEFF DAVIS - bass, SAM CARR - drums.
 

Songs

Wird geladen...

 

Artikeleigenschaften von Frank Frost: Live In Lucerne

  • Interpret: Frank Frost

  • Albumtitel: Live In Lucerne

  • Artikelart CD

  • Genre Blues

  • Label R.O.A.D.

  • SubGenre Blues - Electric

  • EAN: 0600385146128

  • Gewicht in Kg: 0.100
 
 

Interpreten-Beschreibung "Frost, Frank"

Frank Frost

Sam Phillips startete Sun Records 1952 auf einer soliden, erdigen Bluesbasis. Ein Jahrzehnt später hatte er das Genre fast komplett aufgegeben, als er Frank Frost traf. Der spielte Gitarre und gleichzeitig eine Bluesharp im Gestell und produzierte mit seiner Band elektrischen, Juke-Joint-gestählten Blues, der genauso kompromisslos war wie Howlin' Wolf und Joe Hill Louis, als Phillips sie produzierte. Sam brachte Frank und seine Night Hawks (Gitarrist Big Jack Johnson und Drummer Sam Carr) auf seinem Phillips International Label unter und veröffentlichte eine LP des Trios als 'Hey Boss Man!' sowie die kernig zur Sache gehende Single Jelly Roll King 

Am 15. April 1936 in Augusta, Arkansas, geboren, wurde Frost musikalisch aktiv, nachdem er 1951 nach St. Louis gezogen war. Willie Foster half ihm beim Erlernen des Bluesharpspiels. Carr – Sohn des Slidegitarristen Robert Nighthawk – engagierte Frank für seine Blue Kings. Inzwischen spielte Frost auch Gitarre; 1956 wurden beide Mitglieder der Band des Harpmeisters Sonny Boy Williamson.

"Wir waren in einem kleinen Laden in Missouri", erzählte Frost. "Wir mussten dort spielen, und er auch. Also spielten wir unten und er oben." Es dauerte nicht lange und sie arbeiteten zusammen. Der leicht aufbrausende Sonny Boy konnte es nicht leiden, dass Frank seine Gitarre mit Kapodaster spielte. "Wir waren auf einer  Brücke auf dem Weg nach Chicago und er sagte: 'Zeig mir das Ding mal.' Ich dachte, er wollte es sich anschauen. Und da hat er es von der Brücke geworfen! Seitdem spiel ich ohne Kapo. Es blieb mir nichts anderes übrig! 

Johnson, am 30. Juli 1940 in Lambert, Mississippi, geboren, spielte im frühen Teenageralter in der Band seines Vaters, um seine Gitarrenkenntnisse zu verbessern. Er begann 1962 eine lange musikalische Partnerschaft mit Frost und Carr, nachdem er beide im Savoy Theater in Clarksdale, Mississippi, erlebt hatte. "Das war schon was Besonderes", sagte der 2011 verstorbene Big Jack. "Diese Typen – einfach klasse! Frank war der Sänger, blies die Harp im Gestell und spielte Gitarre. So was hatten  wir hier noch nicht gesehen."

Jelly Roll King wurde wahrscheinlich am 28. April 1962 eingespielt und klang wie aus einer früheren Ära: Frosts gut eingespielte Combo legt einen harten Shuffle-Groove im Stil von Jimmy Reed hin, über dem Frost mit urigem Gesang und scharfen Mundharmonika-Antworten seine ganze Juke-Joint-Erfahrung ausspielen konnte. Doch weder die Single noch die LP schlugen kommerziell ein, Phillips' letzte Southern-Blues-Produktion war trotzdem ein musikalischer Leckerbissen.

Frost nahm 1966 eine weitere LP auf, diesmal in Nashville für Stan Lewis' Jewel-Label, produziert von Elvis' früherem Gitarristen Scotty Moore; My Back Scratcher, seine Antwort auf Slim Harpos Baby Scratch My Back, wurde zu einem R&B-Hit. Big Jack und Sam stellten weiterhin den Kern von Frosts Band, und das Album war genauso wunderbar puristisch wie sein Vorgänger. Das Trio unterhielt in den Folgejahren weiterhin sein Publikum in der Gegend von Clarksdale und Lula, bis sie vom Chicagoer Produzenten Michael Frank wiederentdeckt wurden. Er gründete sein Earwig-Label, um 1978 die die Trio-LP 'Rockin' The Juke Joint Down' zu veröffentlichen; er benannte Frost, Johnson und Carr dafür in The Jelly Roll Kings um.

Ab 1987 waren Frank und Big Jack beide unter eigenem Namen erfolgreich. Frost verstarb am 12. Oktober 1999, aber Johnson trat weiterhin auf, häufig mit dem Beinamen "The Oil Man", bis zu seinem Tod aufgrund Nierenversagens am 14. März 2011 in Memphis. Sam Carr konnte sich in seinen letzten Jahren durch eine ganze Reihe von Auszeichnungen weiter profilieren und starb am 21. September 2009. Als eingespielte Gruppe haben die drei einige der großartigsten Bluesaufnahmen ihrer Zeit gemacht.

 

Bill Dahl
Chicago, Illinois

PLUG IT IN! TURN IT UP!

Electric Blues 1939-2005. - The Definitive Collection!

 

 
Kundenbewertungen für "Live In Lucerne"
 
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Schreiben Sie eine Bewertung für den Artikel "Frank Frost: Live In Lucerne"
 
 
 
 
 
 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

 
 
 
 
Zuletzt angesehen