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J.B. Hutto Stompin' At Mother Blues

Artikel-Nr.: CDDE778

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J.B. Hutto: Stompin' At Mother Blues

(1966/72 'Delmark') (59:41/19) In seinen Liner-Notes schwärmt Delmark-Boss Bob Koester von den großartigen Tagen im Chicago der sechziger Jahre, 'wo jeder Ausflug in die Blues-Kneipen der South- oder Westside mit der Entdeckung eines neues Bluestalents endete'. Auf Empfehlung von Charlie Musselwhite machte er sich 1966 auf die Suche nach J.B. Hutto, dessen Shows bei Turner's mit Gästen wie Little Walter oder Hound Dog Taylor. Koester war begeistert! Bald darauf lud er Hutto und seine Band samtagnachmittags in den Club 'Mother Blues', wo der Grossteil dieser unveröffentlichten Aufnahmen ohne Publikum eingespielt wurden. Auch wenn man damals mit dem Gesang nicht 100%ig zufrieden war, so liefern uns diese Sessions jedoch ungehobelten Chicago Slideguitar Blues vom Besten. Der Rest der Aufnahmen stammt von einer 1972er Session und war ebenfalls bislang unveröffentlicht. Eine Super-Scheibe für alle Fans von Hound Dog bis Li'l Ed
 

Songs

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Artikeleigenschaften von J.B. Hutto: Stompin' At Mother Blues

  • Interpret: J.B. Hutto

  • Albumtitel: Stompin' At Mother Blues

  • Artikelart CD

  • Genre Blues

  • Music Genre Blues
  • Music Style Classic Chicago Blues
  • Music Sub-Genre 911 Classic Chicago Blues
  • Label DELMARK

  • Preiscode VCD3
  • SubGenre Blues - Electric

  • EAN: 0038153077822

  • Gewicht in Kg: 0.107
 
 

Interpreten-Beschreibung "Hutto, J.b."

J.B. Hutto and His Hawks

J.B. Hutto and His Hawks

Pet Cream Man

(Joseph Benjamin Hutto)

Chance 1160

 

Elmore James ließ jede Menge Slidegitarre spielende Schüler in Chicago hinter sich. Dort setzte sich J.B. Hutto durch, in den verrauchten, schweißtreibenden Kneipen auf der West Side, wo der Blues florierte. "Slide ist mein Ding", sagte Hutto. "Ich will damit sagen, ich mag zwar auch gegriffene Töne, Fingerarbeit. Aber ich höre einfach gern, wie dieser Slide für mich weint."

 

Joseph Benjamin Hutto stammte ursprünglich aus Blackville, South Carolina, wo er am 26. April 1926 geboren wurde, aber hauptsächlich in Augusta, Georgia, aufwuchs. Sein Vater war Prediger, und J.B. sang Gospel in seiner Familiengruppe, The Golden Crowns. Als sein Vater 1949 starb, gingen die Huttos nach Chicago. J.B. wandte sich dort dem Blues zu und spielte zuerst Schlagzeug mit Johnny Ferguson & The Twisters, bevor er mit dem Slide die Gitarrensaiten zum Glühen brachte.

"Ich hatte keine Vorbilder", sagte Hutto. "Aber ich mochte Elmore, Muddy Waters, diese Typen, denn sie hatten einen Slide. Ich stand irgendwie auf diese Slide-Sache und versuchte es selbst hinzukriegen." J.B. formierte eine Band, die er The Hawks nannte: Joe Custom auf der basslastigen zweiten Gitarre, der Harpspieler 'Earring' George Mayweather und Eddie 'Porkchop' Hines am Schlagzeug oder Waschbrett.

"Diese Jungs kamen aus der Gegend", sagte Hutto. "Wir kannten uns alle. Und wir wollten was auf die Beine stellen und gründeten die Hawks." Eines Abends hörten sich entweder Art Sheridan, der Chef von Chance Records, oder sein Vize Ewart Abner die Hawks an. "Ich spielte in der Madison Street in der Globetrotter Lounge", sagte J.B. "Und sein Büro war keinen Block von dort entfernt, wo ich damals auftrat. Ich schätze, er hat es gehört und mochte es. Also kam er rein und sagte, ich solle in sein Büro kommen. Wir sprachen darüber und daraus wurde eine Schallplatte."

Hutto spielte bei seinem ersten Studiotermin für Chance vier Titel ein, von denen Now She's Gone und Combination Boogie als seine erste Single veröffentlicht wurden. Der messerscharfe Pet Cream Man war eine Hälfte der Nachfolgescheibe. "Ich schreibe Songs, seit ich auf eine Gitarre einschlage. Ich erwarte nicht, dass aus ihnen irgendwas wird, aber ich schreibe sie trotzdem. Ich hatte 'Now She's Gone', 'Pet Cream Man', ich hatte alle diese Songs schon vielleicht ein paar Jahre vorher komponiert", erinnerte sich J.B. "Wie ich schon sagte, er hat sie gehört und sie müssen ihm wohl gefallen haben."

Eine weitere Session für Chance produzierte eine letzte Single von Hutto für das Label – und dann machte der Slide-Zauberer elf Jahre lang keine Aufnahmen mehr. Anno 1965 spielte J.B. regelmäßig in Turner's Blue Lounge auf der South Side und machte genug von sich reden, um für Vanguards 'Chicago/The Blues/Today!'-Serie aufgenommen zu werden. Hutto spielte 1966 eine hervorragende, komplett eigene LP für Testament ein, aber es war 'Hawk Squat', sein 68er-Delmark-Debütalbum, das seine Karriere intensiv wiederbelebte.

"Ich traf Bob (Koester) im Turner's. Und es muss ihm gefallen haben. Zu dieser Zeit wechselte ich gerade und arbeitete mit verschiedenen Leuten", sagte er. "Wir kamen zusammen, wir sprachen darüber, Platten zu machen. Zu dieser Zeit hatte er eine kleine Firma. Er war noch nicht so groß, wie er dann wurde. Ich sagte ihm: 'Yeah, lass es uns versuchen!'"

J.B. – mit einem Fez als Kopfbedeckung – war ein rauer, lauter, extrovertierter Bühnenkünstler. 1979 zog er nach Massachusetts, stellte seine New Hawks zusammen und rockte weiter die Häuser, bis er in Harvey, Illinois, am 12. Juni 1983 starb.

- Bill Dahl -
Chicago, Illinois

PLUG IT IN! TURN IT UP!

Electric Blues 1939-2005. - The Definitive Collection!

 
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