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Bernd Jonkmanns Record Stores - Bernd Jonkmanns

Record Stores - Bernd Jonkmanns
 
 
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Bernd Jonkmanns: Record Stores - Bernd Jonkmanns

Video von Bernd Jonkmanns - Record Stores - Bernd Jonkmanns

Sprache: Deutsch/English, Gebunden, 384 Seiten, 2600g, 279mm x 279mm, Stärke 38mm
Die Einleitung ist in deutsch und englisch, Inhalt in englisch.
Seit 2009 dokumentiert der Hamburger Fotograf Bernd Jonkmanns die Kultur der "Record Stores". Zu Beginn seines Projekts sah es noch so aus, als wenn es innerhalb weniger Jahre kaum noch Stores geben würde und in der Tat sind viele Plattenläden über die Jahre verschwunden. Doch gleichzeitig erlebt Vinyl seit einiger Zeit ein rasantes Comeback unter Liebhabern. In der Folge eröffneten viele neue kleine und grösse Läden in Großstädten wie Berlin, Brüssel, Paris und Los Angeles, die die Bedeutung des Phänomens "Record Store" als Ausdruck der Jugendkultur bewahren.
Über die letzten sechs Jahre hat Jonkmanns auf seinen Reisen auf 5 Kontinenten in 35 verschiedene Städten über 160 "Record Stores" fotografiert.

Seine Bilder zeigen bunte Fassaden, bis unter die Decke mit Vinyls und CDs gefüllte Stores und die Menschen die im Record Store arbeiten und dort ihre Musik kaufen. Sie alle teilen sich die Liebe zur Musik - und das ist es, was die einzigartige Atmosphäre der "Record Stores" ausmacht. Seine Suche nach den schönsten "Record Stores" führte Jonkmanns durch fünf Kontinente und zahlreiche Städte wie Los Angeles, New York City, Boston, San Francisco, Paris, London, Brighton, Stockholm, Rio de Janeiro, Oslo, Amsterdam, Sydney und sogar bis nach Hobart, Tasmanien.

WAHRE GESCHICHTEN
EIN VORWORT VON CHRISTOPH DALLACH
Eui Klassiker istdie Geschichte von dem Mann,der jeden Plattenladen mit einem Lineal betrat, weil er ausschließlich Bob-Dylan-Platten sammelte, bei denen das Loch in der Mitte von der Norm abwich. Auch herrlich war der kleine Laden, dessen zwei Betreiber sich eines Tages so zankten, dass sie das winzige Musikgeschäft in der Mitte innren und von da an jeweils ihre eigene Hälfte - mit identischem Sortiment - verwalteten. Und dann ist da noch der Plattenladen, in dem immer ein ganz bestimmtes Punkalbum aufgelegt wird, wenn kurz vor Feierabend die letzten Kunden vertrieben werden sollen. über Plattenläden gibt es mindestens so viele Legenden wie Märchen aus tooi Nacht, mit dem feinen Unterschied, dass die meisten Plattenladen-Legenden der Wahrheit entsprechen. Plattenladen sind nicht nur Geschäfte, in denen man Geld gegen Ware tauscht, sondern Biotope, in denen Leidenschaft für Musik zelebriert wird. Man muss sich Plattenladen in diesem digitalisierten Jahrtausend als kleine, uneinnehmbare Orte vorstellen, die in stetiger Bedrängnis existieren, so wie das gallische Dorf im Asterix-Comic.

Der Brite Nick Hornby verewigte die Mythen, die Plattenläden umwehen, virtuos in seinem Roman .High Fidelity". Dabei sind Plattenläden selten so aufregend wie sie in diesem feinen Buch erscheinen; im Gegenteil, viele dieser Läden machen es ihren Besuchern nicht einfach. Denn oft sind es chaotische, staubige, dunkle, vollgestopfte Räume mit schlechter Luft und weltfremdem Personal. Wer sie also nur sporadisch besucht, könnte sich in manchen schnell verloren vorkommen. Der „Rough Trade"-Shop in London, Notring Hill, ist ein Plattenladen wie aus dem Bilderbuch: Klein, gepflegt chaotisch und vollgestopft mit Tonträgern. Das 1976 eröffnete Independent-Geschäft ist immer mehr gewesen als ein Laden für Tonträger..Bei Rough Trade" klebte man Zettel an die Wand, wenn man eine Band gründen wollte, brachte selbstproduzierte Debutsingles vorbei, wenn die Karriere langsam in Fahrt kam, und handelte im Hinterzimmer Verträge aus, wenn eine Plattenfirma aufmerksam geworden war. Man konnte dort allerdings auch immer einfach nur rumlungern und den extravaganten Klängen lauschen, die da zuverlässig durch den Laden wehten. Trotzdem war immer klar, dass es dort um mehr als nur den Verkauf von Musik geht.

"Rough Trade" ist mit so viel Geschichte und Geschichten aufgeladen, wie wohl kein anderer Laden. Die meisten Plattenläden muss man suchen. Fündig wird man meist an abgelegenen Orten, in Nebenstraßen oder am Stadtrand. In Las Vegas ist einer genau an einer Autobahnausfahrt zu entdecken, in Rio de Janeiro oder Tokio findet man Läden, die in Hochhäusern in Wohnungen versteckt sind. In Oslo hat sichern alter Sammler in einem Hinterhof im Stadtkern eine Art Wohnzimmer eingerichtet, in dem er an zwei Tagen die Woche seine Bestände reduziert, mit Besuchern plaudert und Kaffee aus der Thermoskanne anbietet. In Stockholm dagegen reiht sich in der zentral gelegenen Straße St. Eriksgatan ein kleiner Plattenladen an den nächsten - darunter Spezialisten für Klassik, Metal und Jazz. Es mag zwar immer weniger Plattenläden geben, dafür ist die Bindung der Kunden an die Händler ihres Vertrauens intensiver geworden. Bin Paradebeispiel dafür ist der kleine Hamburger Laden.Michelle-Records°, wo seit Jahrzehnten in einem toten Winkel Tonträger unters Volk gebracht werden..Michelle" ist die Art von Laden, in dem die Betreiber schon mal vor Platten warnen, von denen sie enttäuscht sind, in dessen kleinem Schaufenster in schöner Regelmäßigkeit aufregende Musiker auftreten und wo das Jahresende mit Kaltgetränken und Gebäck begangen wird. Michelle-Co-Chef Christof Jessen beschrieb das Verhältnis zu den Stammkunden mal so: „Die meisten Kunden kennen wir vom Sehen.

Viele kommen ja immer wieder. Bei denen, die hier über einen längeren Zeitraum auftauchen, kennt man auch die Namen, weiß, was die machen und wann die vielleicht ihren Job verloren haben oder was die sonst für Probleme im Leben haben. Es kommt vor, dass sich ein Stammkunde hier ausblättert, weil er grad entlassen wurde, und sagt, dass er wiederkommt, wenn er wieder einen Job hat. Auch über persönliche Krisen, Krankheiten und Todesfälle wird hier gesprochen. Das finde ich toll, weil es belegt, dass wir hier e zwischen-kommerzielles Klima haben. Natürlich verkauft man Ware, aber esin findet oft sehr viel mehr statt. Wir haben schon Stammkunden ins Grab begleitet. Genauso werden hier Kinder vorgeführt. Die ganze Bandbreite des Lebenseben" Nüchtern betrachtet ist es in diesem Jahrtausend selbstverständlich voll-kommen unvernünftig, sein Geld noch in Tonträger zu investieren. Denn

Aus dem Buch...
Damit wir uns richtig verstehen: Ich liebe Musik, und ich liebe Vinyl, aber Dust & Grooves entstand nicht aus einer persönlichen Leidenschaft für Platten. Ich hatte noch nie eine Wunschliste, ich habe auch noch nie groß auf den Unterschied zwischen VG+ (VG steht für very good = gut erhaltene Secondhand-Platte) und M— (M steht für mint= so gut wie neu) geachtet oder limitierte Ausgaben, Einzel- oder Anpressungen aufgestöbert. Zu meinen Leidenschaften zählen Musik, Fotografie und, wie ich festgestellt habe, Leute mit einer unbe-irrbaren Hingabe zum Plattensammeln zu fotografieren. Dust & Grooves hat es mir ermöglicht, mehr als 150 der eifrigsten Sammler weltweit zu treffen, ihre unschätzbaren Sammlungen zu knipsen und Zugang zu einer Welt zu finden, die mir schon immer am Herzen lag.

Wie fast jeder in diesem Buch Porträtierte wuchs ich in einem Haus auf, das von Musik erfüllt war. Meine Eltern hatten eine beträchtliche Sammlung an argentinischer Volksmusik (Merce-des Sosa), Tango (Carlos Gardel) und Pink-Floyd-Platten. Später entdeckte ich über ECM Records Jazz und Jazz-Funk-Künstler wie Ramsey Lewis und Jimmy Smith; seitdem habe ich mir eine kleine, aber feine Plattensammlung zugelegt. Einer meiner Favoriten war lange Zeit Animals von Pink Floyd, wegen der Musik und dem sensationellen Cover. Die düstere, surreale Stimmung des Coverbilds weckte in mir den Wunsch, mich der Fotografie zu widmen. Einen Großteil meiner Jahre zwischen 20 und 40 verbrachte ich als Fotograf in meiner Heimatstadt Tel Aviv, mit den Schwerpunkten Essen und Reisen, aber auch für Plattenfirmen und Künstler. Die Arbeit machte mir Spaß, aber ich wurde das schleichende Gefühl nicht los, dass ich mein eigenes Musikfotoprojekt starten wollte, etwas Persönlicheres, Kreativeres, Inspirierenderes.

Im Sommer 2008 ließ ich Freunde und Familie in Tel Aviv zurück und ging nach New York. Der Zeitpunkt war alles andere als ideal — die Rezession erschütterte die Stadt und fegte sämtliche Jobs weg. Arbeitslos zu sein war ätzend, aber es verschaffte mir viel Zeit, die ich in Plattenläden verbrachte. Damals steckte das Vinylrevival noch in den Startlöchem, in New York gab es viel mehr und billigere Platten als in Israel. Ein paar Monate nach meiner Ankunft mailte mir ein Freund ein unvergessliches Foto von einem Mann in Militärstiefeln mit einer Kalaschnikow, umgeben von haufenweise Platten. Dieses exotische, faszinierende Bild fesselte mich total, und irgendwie war es der zündende Funke für meine kreative Berufung, Plattensammler zu fotografieren. Ich erfuhr, dass der Mann Frank Gossner war, ein deutscher Sammler, der regelmäßig durch West-afrika reist, um Platten aufzuspüren. Es stellte sich heraus, dass er in Brooklyn lebte und sich bereit erklärte, mit mir einen Kaffee zu trinken. Als ich Frank von meiner Idee erzählte, die Szene der New Yorker Kistenwühler zu knipsen, stellte er mich einigen der wichtigsten Vinylfans der Stadt vor, unter anderem Joel Oliveira, einst Inhaber des heute geschlossenen Plattenladens Tropicalia in Furs im East Village. Joel lud mich in seinen Laden ein, und wir plauderten einen ganzen Tag lang über sein Hauptgeschäft mit brasilianischen Platten, rare japanische Beatles-Pressungen und die „Crazy World"-Abteilung — wo es nicht jugendfreie Platten ebenso gab wie Aufnahmen von Papst Johannes Paul II. Offiziell war das mein ers-tes Interview, aber ich hatte noch keine großen Ansprüche, was das Projekt anging — es war mein reines Privatvergnügen und nichts für die Öffentlichkeit. Ein weiterer Schritt war nötig, um mir klarzumachen, was es mit Dust & Grooves auf sich hatte.

Record Stores - Bernd Jonkmanns


 

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Artikeleigenschaften von Bernd Jonkmanns: Record Stores - Bernd Jonkmanns

  • Interpret: Bernd Jonkmanns

  • Albumtitel: Record Stores - Bernd Jonkmanns

  • Artikelart Bücher/Books

  • Label Seltmann & Söhne

  • EAN: 9783944721477

  • Gewicht in Kg: 2.540
 
 

Interpreten-Beschreibung "Jonkmanns, Bernd"

Seit 2009 dokumentiert der Hamburger Fotograf Bernd Jonkmanns die Kultur der „Record Stores“. Zu Beginn seines Projekts sah es noch so aus, als wenn es innerhalb weniger Jahre kaum noch Stores geben würde und in der Tat sind viele Plattenläden über die Jahre verschwunden. Doch gleichzeitig erlebt Vinyl seit einiger Zeit ein rasantes Comeback unter Liebhabern. In der Folge eröffneten viele neue kleine und große Läden in Großstädten wie Berlin, Brüssel, Paris und Los Angeles, die die Bedeutung des Phänomens „Record Store“ als Ausdruck der Jugendkultur bewahren.

 
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