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Wer war/ist Roy Buchanan ? - CDs, Vinyl LPs, DVD und mehr


Roy Buchanan

Neben seinem Einsatz von hohen Flageolett-Tönen und extremen Dehnungen war Roy Buchanans Spielweise auch durch die Wahl seiner E-Gitarre geprägt, einer 1953er Fender Telecaster, die er 'Nancy' nannte. 'Ich probierte zuerst die Tele, danach eine Strat', sagte  Roy Buchanan. 'Und ich versuchte eine Gibson, ging dann aber zur Telecaster zurück.' Buchanan wurde am 23. September 1939 in Ozark, Arkansas, geboren und wuchs zeitweise in Pixley in Kalifornien auf. Gospel, Country und Blues spielten sämtlich eine Rolle in seiner musikalischen Entwicklung. 'Ich begann ungefähr mit neun Jahren, mich wirklich mit der Gitarre zu beschäftigen', erinnerte sich Buchanan. 'Ich hatte meine eigene Gruppe, als ich etwa 10 oder 11 war. Ich hatte eine kleine Countryband namens The Dusty Valley Boys.' Dann kam ein neuer Sound auf. 'Ich fing an, die Saiten im Rock 'n' Roll zu biegen, als ich ungefähr 15 war. Ich war in L.A., und diese Gruppe namens The Johnny Otis Show hatte einen Gitarristen, der hieß Jimmy Nolen. Ich dachte, sie spielten Rock 'n' Roll. Er bog die Saiten im Rock 'n' Roll, also überlegte ich mir, dass ich das auch mache! Ich gründete eine Band namens The Heartbeats, und wir fingen irgendwie etwas anderes an.'

Buchanan blieb nur selten lange am selben Ort. 'Wir hatten eine Fernsehshow in Oklahoma City, in der wir jeden Samstag auftraten. Es war so eine Art Kopie von 'American Bandstand'. Sie hatten dort immer all diese Gaststars', erzählte Roy Buchanan, 'und einmal war es Dale Hawkins. Er sagte: 'Willst du nach Louisiana mitkommen?' Ich war ungefähr 17.' Roy beeindruckte schon 1958 auf Hawkins' Rockabilly-Cover-Version von Little Walters My Babe für Checker und entwickelte seinen von hohen Tönen geprägten Sound schnell weiter. 'Scotty Moore war für die Session engagiert', sagte er. 'Aber er musste absagen, also spielte ich. Ich liebte Scotty Moore und versuchte wie er zu klingen, ohne dabei zu sehr wie Scotty Moore zu klingen. Ich verließ Hawkins für eine Weile und war in L.A. James Burton rief mich an und sagte, dass Bob Luman in Las Vegas auftrat und einen Gitarristen brauchte. Er fragte mich, ob ich interessiert sei, und ich sagte: 'Klar!' Also fuhr ich hin und spielte für den Job vor und bekam ihn. Ich blieb etwa eineinhalb Jahre bei ihm. Wir spielten ungefähr ein Jahr in Vegas, dann gingen wir nach Japan.' Dann schloss sich Roy der Band von Dales Cousin Ronnie Hawkins an. 'Wir waren in Toronto und traten im Coq D'Or auf. Ronnie kam eines Abends rein und fragte mich, ob ich in seiner Band spielen wollte', sagte er. 'Er nannte seine Gruppe The Hawks. Also ging ich eine Weile zu ihnen.' 

Roy Buchanan nahm 1961 unter seinem eigenen Namen den wilden Instrumentaltitel Mule Train Stomp für Swan in Philadelphia auf und war im Jahr darauf auf dem Hit The Jam – Part 1 vom Schlagzeuger Bobby Gregg and his Friends auf dem Cotton-Label zu hören. 'Ich hatte ein paar Demos in Philadelphia gemacht und er hörte sie', sagte Roy Buchanan.'Er meinte, er hätte mich gern als Gitarrist auf ein paar Platten. Ich sagte zu. Wir machten's und es wurde ein Hit.' So richtig berühmt wurden sie jedoch nicht und Buchanan versackte in der Clubszene von Washington, D.C. Er blieb eine rein regionale Attraktion, bis seine Karriere 1970 endlich in Gang kam. 'Ich spielte in einem kleinen Club namens The Crossroads. Ein Typ von der 'Washington Post' kam rein und schrieb einen Artikel über mich', sagte er. 'Die Leute rannten uns danach die Bude ein. Und dann erschien es auch in anderen Zeitungen, alles wurde total verrückt. Dann kamen Leute vom Fernsehsender NET vorbei, sie hatten Orchesterleute dabei, die mich hören sollten. Auf einmal wollten sie meine Lebensgeschichte ins Fernsehen bringen. Also sagte ich zu. Von da an blühte alles irgendwie auf. Dann erhielten wir einen Plattenvertrag.'

Roy Buchanan vereinfachte hier den Ablauf etwas: Polydor hatte ihn schon 1969 genommen, aber die LP 'The Prophet', die er mit dem Produzenten Charlie Daniels machte, wurde nicht veröffentlicht. Als Polydor dann den nächsten Versuch als Roy Buchanans gleichnamiges erstes Album auf den Markt brachte, wurde plötzlich die ganze Welt auf seine Telecaster-Magie aufmerksam. Für sein 'Second Album' für Polydor spielte er 1973 eine kreative Version von Erskine Hawkins' einflussreichem getragenem 1946er Instrumental-Hit After Hours ein, auf der er die ganze Bandbreite seiner erstaunlichen Griffbrettkunst präsentieren konnte- Roy hatte den Titel schon 1961 für Bomarc aufgenommen. Roy Buchanan veröffentlichte in den 70ern eine Reihe erfolgreicher LPs auf Polydor und Atlantic, in der ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts ließen die Verkäufe nach, bevor er Mitte der 80er-Jahre mit drei Alligator-LPs ein Comeback feierte. Seine Story hat jedoch leider kein Happy End. Als Buchanan am 14. August 1988 in Fairfax, Virginia, wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit festgenommen wurde, erhängte er sich in der Ausnüchterungszelle.

Bill Dahl aus PLUG IT IN! TURN IT UP! Electric Blues 1939-2005 - The Definitive Collection! - "Plug It In! Turn It Up! - Electric Blues 1939 - 2005" auf Bear Family Records hat bei den Blues Music Awards in Memphis, Tenneessee, am 9. Mai den prestigetraechtigen Preis in der Kategorie 'Bestes historisches Album' erhalten. Die einzigartige, 12-teilige CD-Dokumentation vermittelt erstmals einen umfassenden Blick auf die Geschichte dieses bedeutsamen Genres, unabhaengig von Grenzen, die einzelne Plattenfirmen aufzeigen. Unser Autor Bill Dahl aus Chicago war vor Ort und nahm den Preis vor etwa 1.300 Bluesmusikern, Journalisten und Fans entgegen. Die Blues Music Awards, die alljaehrlich in Memphis fuer die besten Blues-Veroeffentlichungen verliehen werden, gelten als wichtigste Auszeichnung weltweit und werden auch als 'Oscars des Blues' bezeichnet..



Weitere Informationen zu Roy Buchanan auf de.Wikipedia.org
 
 
   
 
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