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MAGIC SLIM Tin Pan Alley

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MAGIC SLIM: Tin Pan Alley

(1992-98 'Wolf Records') (65:18/12) 'Best Of'-Zusammenstellung / compilation.
 

Songs

Magic Slim - Tin Pan Alley CD 1
1: Tell Me What You Got On Your Mind
2: Cold-Hearted Woman
3: Please Don't Leave Me
4: Born In The Country
5: Baby Please Don't Say Goodbye
6: She Was Walking Down Through The Park
7: Bad Luck
8: Texas Flood
9: Close To You
10: Goin' To California
11: Tin Pan Alley
12: Cold Woman With Warm Hearts

 

Artikeleigenschaften von MAGIC SLIM: Tin Pan Alley

  • Interpret: MAGIC SLIM

  • Albumtitel: Tin Pan Alley

  • Artikelart CD

  • Genre Blues

  • Music Genre Blues
  • Music Style Classic Chicago Blues
  • Music Sub-Genre 911 Classic Chicago Blues
  • Label WOLF

  • SubGenre Blues - Electric

  • EAN: 0799582080929

  • Gewicht in Kg: 0.100
 
 

Interpreten-Beschreibung "Magic Slim"

Magic Slim

Ein neuer Bluessound köchelte auf der West Side von Chicago - und 'Magic Sam' Maghett war der Chefkoch. Ohne Bluesharp oder Bläser konzentrierte sich der aufblühende West-Side-Sound auf die elektrische Gitarre und positionierte Sam und seinen Kollegen Freddie King als die neuen Bluesgitarren-Helden. Ihnen machte es nichts aus, sich auf ihren Gitarren länger auszutoben. Schließlich hatten sie jede Menge zu erzählen.

Sams glasklarer Gitarrenansatz, oftmals von majestätischen Mollakkorden geprägt, hatte ein paar erkennbare Vorläufer- aber es war grundsätzlich sein eigener Stil. Sam wurde am 14. Februar 1937 westlich von Grenada, Mississippi, geboren und spielte zuerst auf einem 'Diddley-Bow', einer selbstgebauten einsaitigen Konstruktion, die mit einem Slide gespielt wird. Einer seiner Jugendfreunde war ein großgewachsener Kerl namens Morris Holt, dem Sam später den Spitznamen Magic Slim verpasste, als beide auf der Chicagoer Szene aktiv waren. 'Wir spielten akustische Gitarren, sonntags unter einem schattenspendenden Baum, nachdem wir zur Kirche gegangen waren und zurückkamen', erzählt Holt von ihrer gemeinsamen Kindheit. Sams Tante Lily lud den jungen Burschen 1950 ein, nach Chicago zu kommen. Kurz danach zog ein Jugendlicher namens Sylvester Thompson in das selbe Gebäude auf der South Side, in dem Sam lebte. 'Ich traf ihn auf der Treppe. Er spielte eines Morgens Gitarre, als mein Bruder Mack und ich aus dem Taxi von der Illinois Central Bahnstation ausstiegen', sagt Thompson, heute besser bekannt als der R&B-Sänger Syl Johnson. Syl spielte sofort ein wenig Mississippi-Blues, gleich dort auf der Treppe, und beeindruckte Sam. 'Er spielte eher so was wie Ragtime, als ich ihn erstmals traf. Und er flippte geradezu aus, als ich und Mack kamen', sagt Syl. Sie jammten in den folgenden Monaten weiter zusammen und erregten bald die Aufmerksamkeit von Sams Onkel, dem Bluesharp-Veteranen James 'Shakey Jake' Harris. 'Meine Mutter besorgte mir einen Verstärker und eine Gitarre. Wir stellten den Verstärker ins Fenster', sagt Syl. 'So hat uns der alte Shakey Jake gefunden. Er hörte die Musik. Er sagte, er witterte es wie ein Hund, der eine läufige Hündin beschnüffelt!'

Von Shakey Jake ermutigt, stieg Sam noch im Teenageralter ab 1955 im 708 Club bei anderen Bands ein und trat bald selbst unter dem Namen Good Rocking Sam auf. Sam und Mack schickten ein Demo von All Your Love an Chess, aber sie wurden abgelehnt. ''All Your Love' basierte auf einem Song von Lowell Fulson, 'It's All My Fault'', verrät Syl. 'Denn Sam hat mir gesagt, dass er es daher hat. Er hat es von dort abgekupfert.' Otis Rush hatte eine bessere Idee als Chess. 'Ich traf Sam, nachdem ich 'I Can't Quit You Baby' gemacht hatte', sagt Rush. 'Er versuchte eine Aufnahme zu kriegen. Ich erzählte ihm von Cobra.' An der West Roosevelt Road gelegen, hatte Eli Toscanos Cobra-Label schon mit Rushs Debütsingle Erfolg gehabt und man rechnete fest damit, dass Sam mit seiner ersten Platte das gleiche Publikum ansprechen würde: All Your Love wurde 1957 in einer Besetzung mit zwei Bassisten (Mack am elektrischen, Willie Dixon am Kontrabass), Little Brother Montgomery am Klavier und Billie Stepney am Schlagzeug aufgenommen.

Mack hatte sich auch Maghetts flotten neuen Bühnennamen Magic Sam ausgedacht. Das groovende All Your Love mit Moll-Tonalität etablierte Sam als den neuen König der West Side. 'Es war einer seiner bedeutendsten Titel', sagt Syl. 'Es war ein Klassiker.' Sam veröffentlichte drei weitere exzellente Singles auf Cobra, bevor – sehr zu seinem Leidwesen – die Armee ihn holte. In der ersten Hälfte der Sechziger gab es ein paar magere Jahre für Magic Sam, den King of Chicago West Side Blues Guitar, in denen er kaum über die kleinen Kneipen in seiner Nachbarschaft wie den Alex Club, die L&A Lounge, Silvio's und Walton's Corner hinauskam. Seit seinen vier fantastischen Cobra-Singles von 1957 und 1958 stagnierte Sams Plattenkarriere. Seine 45er für Mel Londons Chief-Label Anfang der 60er Jahre waren ein Gemischtwarenladen: eine Neuaufnahme von Fats Dominos Every Night About This Time war messerscharf, aber sein sehr nach Hide Away klingendes Do The Camel Walk wurde von merkwürdigen Glocken ruiniert, Mr. Charlie war einfach nur seltsam, und das zweiteilige Instrumental Square Dance Rock war ein faszinierender Blues - Country-Mix, in dem sich Sam an der Gitarre mit Earl Hooker duellierte. Out Of Bad Luck, eine '66er-Veröffentlichung auf dem kurzlebigen Crash-Logo des Discjockeys Al Benson, war eine willkommene Rückkehr zur alten Form, allerdings eine weitere Variante von All Your Love.

Dann nahm Sam im Juli 1967 sein definitives Delmark-Album 'West Side Soul' auf – mit Per Notini (Piano), Mighty Joe Young (Rhythmusgitarre), Earnest Johnson (E-Bass) und Odie Payne Jr.(Drums)- damit war er voll zurück in der Spur, bereit für den nationalen Durchbruch. Looking Good war Sams Paradestück auf der LP, eine galoppierende Instrumentalnummer, die sein rasend schnelles Gitarren-Fingerpicking (er spielte immer ohne Plektrum) ins Rampenlicht rückte, inklusive einiger im voraus geplanter Breaks, in denen er das hypnotische Gitarrenriff umkehrte, auf den Kopf stellte und immer wieder variierte. Das Thema hat eine lange, verworrene Herkunft und geht bis nach Mississippi und auf Sams langjährigen Kumpel Syl Johnson zurück. 'Genau, das hieß 'Dealin' With The Devil'', sagt Syl. 'Ich spielte es Billy Boy (Arnold) vor, und er schrieb einen Song namens 'Kissing At Midnight' dafür.' Der junge Chicago-Bluesharper spielte Kissing At Midnight 1956 für Vee-Jay ein und Syl präsentierte darauf eine treibende Gitarre mit praktisch der selben Rhythmuslinie. 'Magic Sam hat es gestohlen', sagt Johnson ohne eine Spur der Verärgerung. Natürlich hätte niemand die komplexe Rhythmusfigur so weit bringen können wie Sam. 'West Side Soul' und Sams nächste Delmark-LP 'Black Magic' (aufgenommen Ende 1968) veränderten alles. Er war der Überraschungs-Star des Ann Arbor Blues Festivals 1969, tourte im selben Jahr mit dem American Folk Blues Festival durch Europa- und angeblich stand er kurz davor, bei Stax Records zu unterschreiben, als das Schicksal auf tragische Weise intervenierte.

Im Alter von nur 32 Jahren wurde Sam am 1. Dezember 1969 in Chicago von einem Herzanfall niedergestreckt. Überall, wo auf der West Side der Blues gehört und geliebt wird, ist Magic Sam immer noch der King. Magic Sam spielte in Chicago eine große Rolle bei der Definition des West-Side-Bluesgitarrensounds, nicht zuletzt mit seiner 1957er-Debütsingle All Your Love für Eli Toscanos Cobra-Label (zu finden auf CD 2 von Teil 2). Sam konnte nur noch drei weitere Singles machen, bevor Cobra schloss- Easy Baby hatte einen fast identischen, wiegenden Groove. Das wilde 21 Days In Jail auf der Rückseite war dagegen fast schwarzer Rockabilly. Dann rief Uncle Sam, und die musikalische Karriere war vorübergehend unterbrochen. Der junge Gitarrist kam mit dem Armeeleben nicht sonderlich gut klar- er entfernte sich mehr als einmal unerlaubt von der Truppe, weil er sich nach seinen Stammkneipen auf der West Side sehnte. Als er im Frühjahr 1960 wieder Zivilist war, unterschrieb der in Grenada, Mississippi, geborene Sam (bürgerlicher Name Samuel Maghett) bei Mel Londons Chief-Label und machte sich wieder im Studio an die Arbeit. Die Ergebnisse waren nicht so beständig wie zuvor: My Love Is Your Love war All Your Love sehr ähnlich, beim instrumentalen Square Dance Rock wechselte er sich mit seinem Labelkollegen Earl Hooker bei den Hillbilly-Gitarrenlicks ab, und Do The Camel Walk war ein weniger ambitioniertes Arrangement von Freddy Kings Hide Away. Eine gut gemachte Neuaufnahme von Fats Dominos Every Night About This Time war seine vielleicht zufriedenstellendste Aufnahme aus dieser Zeit.

Nach einer langen Vinyl-Dürreperiode tauchte Sam 1966 auf dem Crash-Label des Discjockeys Al Benson mit Out Of Bad Luck wieder auf (ebenfalls auf All Your Love basierend). Aber die Dinge veränderten sich zu Sams Gunsten – er trat mit dem Harpspieler Shakey Jake im Februar 1967 beim renommierten University of Chicago Folk Festival auf und begann im Juli mit den Aufnahmen zu seiner ersten LP 'West Side Soul' für Chicagos Delmark Records- sie outete den Gitarristen als schnell aufsteigenden Bluesstar. Unter der Leitung des Delmark-Besitzers Bob Koester spielte Sam ein bahnbrechendes Set ein, zum dem der galoppierende Instrumentaltitel Looking Good gehörte (siehe Teil 2, CD 3) und auch die wohl ultimative Version von Sweet Home Chicago, das damals noch nicht zum hirnlosen Klischee degeneriert war. Mit reichlich Kritikerlob versehen, kehrte der Magic Man am 23. Oktober 1968 in die Sound Studios zurück, um mit den Aufnahmen für seine zweite Delmark-LP 'Black Magic' zu beginnen, begleitet vom Tenorsaxofonisten Eddie Shaw, dem Pianisten Lafayette Leake, dem Rhythmusitarristen Mighty Joe Young, seinem langjährigen Bassisten Mack Thompson und dem Drummer Odie Payne Jr. Das abgehackte, hart zur Sache gehende What Have I Done Wrong, bei dem Shaws summendes Horn aus Sams wirbelndem Groove heraussticht, war eines der vielen Highlights der LPs. 'Sam und ich waren ungefähr gleichaltrig', sagt Eddie. 'Wir harmonierten irgendwie besser als der Rest. Er war eher energetisch und kreativ, also machte er so ziemlich das gleiche Ding, nach dem auch ich suchte. Wir hatten also viel gemeinsam.' 1969 schien alles für Sam zu passen: ein triumphaler Auftritt beim Ann Arbor Blues Festival, eine Europatour mit dem American Folk Blues Festival, Gigs im Fillmore West in San Francisco und im Ash Grove in L.A. Es wurde sogar über einen Vertrag bei einem größeren Label gesprochen, der Sam auf ein ganz neues Level gebracht hätte. Doch am 1. Dezember 1969 erlitt Magic Sam im Alter von gerade mal 32 Jahren einen tödlichen Herzanfall. Der West Side Blues war danach nie mehr so wie zuvor.

Bill Dahl aus PLUG IT IN! TURN IT UP! Electric Blues 1939-2005 - The Definitive Collection! - "Plug It In! Turn It Up! - Electric Blues 1939 - 2005" auf Bear Family Records hat bei den Blues Music Awards in Memphis, Tenneessee, am 9. Mai den prestigetraechtigen Preis in der Kategorie 'Bestes historisches Album' erhalten. Die einzigartige, 12-teilige CD-Dokumentation vermittelt erstmals einen umfassenden Blick auf die Geschichte dieses bedeutsamen Genres, unabhaengig von Grenzen, die einzelne Plattenfirmen aufzeigen. Unser Autor Bill Dahl aus Chicago war vor Ort und nahm den Preis vor etwa 1.300 Bluesmusikern, Journalisten und Fans entgegen. Die Blues Music Awards, die alljaehrlich in Memphis fuer die besten Blues-Veroeffentlichungen verliehen werden, gelten als wichtigste Auszeichnung weltweit und werden auch als 'Oscars des Blues' bezeichnet..

 
Presseartikel über MAGIC SLIM - Tin Pan Alley
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