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Rainbows Shirley b-w Stay 7inch, 45rpm

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Rainbows: Shirley b-w Stay 7inch, 45rpm


 

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Artikeleigenschaften von Rainbows: Shirley b-w Stay 7inch, 45rpm

  • Interpret: Rainbows

  • Albumtitel: Shirley b-w Stay 7inch, 45rpm

  • Artikelart Single (7 Inch)

  • Genre R&B, Soul

  • Music Genre R&B / Soul
  • Music Style Singles - Repro / R&B / B-Bopper / Doo Wop
  • Music Sub-Genre 576 Singles - Repro/R&B/B-Bopper/DooWop
  • Plattengröße Single (7 Inch)
  • Geschwindigkeit 45 U/min
  • Record Grading Mint (M)
  • Sleeve Grading Mint (M)
  • Label COLLECTABLES

  • SubGenre Rock - Rock'n'Roll

  • EAN: 4000127769930

  • Gewicht in Kg: 0.050
 
 

Interpreten-Beschreibung "Rainbows"

DIE RAINBOWS

 Hartmut 'Teddy' Münster (Melodiegitarre, Gesang), Heinz-Dieter 'Diddy' Heinze (Schlagzeug), Horst 'Hotte' Lippok (Bass, Gesang), Rolf 'Rolle' Schröder (Rhythmusgitarre, Gesang), das waren vier waschechte Jungs von der Spree. Ausgestattet mit dem nötigen Berliner Humor, der es ihnen möglich machte, mit Zipfel-Bettmützen und quergestreifter Großvaterunterwäsche in aller Öffentlichkeit in der TV-Sendung 'Beat Beat Beat' herumzuhampeln und dem seriösen Beatfan einen deftigen Schrecken einzujagen. Nur Teddy Münster fühlte sich dabei sichtlich unwohl, er wollte mit Qualität überzeugen, schließlich war er der Leadgitarrist. Heute kann man leicht sagen, daß aus ihnen etwas hätte werden können, hätten sie sich nicht auf Balla Balla eingelassen. Teddy Münster wollte es als Sprungbrett für seriösere Sachen benutzen, aber er konnte den Zug nicht aufhalten, und so gerieten sie als lebendes Beat-Kasperle-Theater an den Abgrund: Alle Versuche, das Image wieder loszuwerden, gingen in die (Schlag-)Hose.

Immerhin, von den 'Bravo'-Lesern wurden sie 1966 mit 10274 Stimmen zur drittbeliebtesten Beat-Band hinter den Beatles (115476 Stimmen) und den Rolling Stones (74088) gewählt. Damit standen sie als erfolgreichste deutsche Beatband für einen kurzen Augenblick ganz allein da. Balla Balla, in den USA, in Japan, Italien und Holland veröffentlicht, öffnete ihnen Tür und Tor, und so ersetzten die Rainbows Drafi Deutscher nach dessen Balkonaffäre auf einer von der Agentur Buchmann durchgeführten Tournee mit den Kinks, Walker Brothers, Chris Andrews, den ent-Drafi-zierten Magics und den 3 Musketeers (bei denen Ritchie Blackmore, später bei Deep Purple und - Achtung! – den Rainbows, die Gitarre spielte). Auf dieser Tournee kamen sie gut an, weil sie den Kinks am nächsten standen und alles ganz ernsthaft betrieben.

Den Grundstein für die Rainbows legte Hartmut Münster anno 1963 in Berlin, als er The Hurrycanes gründete, und als solche verschrieben sich die Jungs der Rock 'n' Roll-Seite des Beat. Teddy Münster: "Das war ein Kommen und Gehen. Man muß ja erstmal die richtigen Leute finden. Der eine war zu faul zum Üben, der andere spielte nicht die richtige Musik... der Drummer zum Beispiel, Seppl Hasslinger, der kam aus Bayern, war ein sehr netter Mensch, aber mit Rock 'n' Roll hatte er's nicht." An anderen Orten übten die beiden Lippok- Brüder, Klaus (Rhythmusgitarre, Gesang) und Horst (Bass, Gesang) sowie ein Schlagzeuger namens 'Lemmi' (Peter Lomosik). Und als die drei sich zu den Hurrycanes gesellt hatten, dauerte es nicht mehr lange, und es gab The Rainbows. In ihrem Hausclub Played 66 machten sie sich schnell einen Namen. Mitten in einem Monatsengagement im Played 66 kam für Lemmi der Schlagzeuger Hans-Dieter Heinze (†) von den All Red Stars. Im Februar 1965 schied Klaus Lippok aus. Deshalb wurde Rolf 'Rolle' Schröder von der Berliner Band Die Verdammten für die Rhythmusgitarre und zusätzlichen Gesang geholt. Teddy Münster: "Ich wollte Klaus Lippok unbedingt in der Band halten. Mit dem kam ich musikalisch und menschlich sehr gut klar. Wir hatten auch die gleichen Ideen. Ich weiß heute noch nicht, warum er ausgestiegen ist. Ich denke, sein Ausstieg war das eigentliche Ende der Band, denn mit ihm hatte ich die wertvollste Kraft verloren." Hotte Lippok: "Nun, warum mein Bruder ausgestiegen ist? Er mußte in den Bau." Aber von Klaus hörte man auch, daß er nicht immer einfach war. Da motzte er die anderen auf der Bühne an, stimmte endlos zwischen den Stücken die Gitarre, bei eigenem Falschspiel machte er den anderen Vorwürfe. Hotte Lippok: "Teddy und mein Bruder haben sich sogar mal geprügelt, da mußte ich dazwischen. Als Rolle dann in der Band war, war da mehr Disziplin. Das machte mehr Spaß. Die Band hat dann abgestimmt: 'Hotte soll Bandleader sein'. Und da bin ich mit meinem Goggomobil rum und habe Auftritte besorgt. Mein Goggo hatte Liegesitze - für den Fender-Bass."

Auszug aus BCD16477 - RAINBOWS The Rainbows
Read more at: https://www.bear-family.de/rainbows-the-rainbows.html
Copyright © Bear Family Records

 
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