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Sun Ra & His Arkestra Interplanetary Melodies - Doo Wop From Saturn

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Artikel-Nr.: CDCED352

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Sun Ra & His Arkestra: Interplanetary Melodies - Doo Wop From Saturn

(2009/NORTON) 15 tracks (10 unissued) 8 page booklet. Sun Ra wrote a book of songs and arrangements specially for his doo wop students that reflected the perfection of each performed composition either in rejearsal or recording studio
 

Songs

Sun Ra & His Arkestra - Interplanetary Melodies - Doo Wop From Saturn Medium 1
1: Cosmic Rays Daddy´s Gonna Tell You No Lie  
2: Cosmic Rays Dreaming  
3: Cosmic Rays Bye Bye  
4: Cosmic Rays Somebody´s In Love  
5: Cosmic Rays Summertime  
6: Crystals Honey In The Bee Box  
7: Nu Sounds Spacehip Lullaby  
8: Nu Sounds I´m Through With You  
9: Nu Sounds Africa  
10: Nu Sounds Dabba Dabba Dabba Du Bay  
11: Qualities It´s Chrsitmas Time  
12: Qualities If I Only Hadn´t Sinned  
13: Juanita Rogers Love Letters Full Of Promises  
14: Juanita Rogers And Lynn Hollings Teenager´s..  
15: Sun Ra Tony´s Wife  

 

Artikeleigenschaften von Sun Ra & His Arkestra: Interplanetary Melodies - Doo Wop From Saturn

  • Interpret: Sun Ra & His Arkestra

  • Albumtitel: Interplanetary Melodies - Doo Wop From Saturn

  • Artikelart CD

  • Genre R&B, Soul

  • Music Genre R&B / Soul
  • Music Style Label Doo Wop
  • Music Sub-Genre 256 Label Doo Wop
  • Erscheinungsjahr 2009
  • Label NORTON

  • SubGenre R&B Music - Classic R&B

  • EAN: 0731253035227

  • Gewicht in Kg: 0.107
 
 

Interpreten-Beschreibung "Sun Ra & His Arkestra"

Sun Ra

Sun Ra war ein US-amerikanischer experimenteller und avantgardistischer Jazzkomponist und Musiker (Piano, Orgel, Keyboard), Poet und Philosoph. Er kam am 22. Mai 1914 als Herman 'Sonny' Blount in Birmingham, Alabama, zur Welt und starb am 30. Mai 1993 in seinem Geburtsort.

Mythos

Sun Ra galt schon zu Lebzeiten als Mythos und bis heute als einer der abgefahrensten Jazzmusiker dieser Welt (oder des Orbit?). Durch seinen ganz eigenen Stil und seine innovativen Ideen polarisierte er die Kritiker und das Publikum. Für die einen war er der geniale Innovator, für die anderen ein Scharlatan. Unbestritten ist jedoch, dass Sun Ra einer der Wegbereiter des Free Jazz ist.

Arkestra

Seine bizarren astrologischen Predigten und Philosophien machten ihn ebenso berühmt, wie seine musikalischen Kompositionen und Darbietungen. 1952 legte er seinen Geburtsnamen ab und nahm den Namen Sun Ra an (Ra ist der Name des antiken ägyptischen Sonnengotts) und leitete ein Orchester mit ständig wechselnder Besetzung, das berühmte Arkestra. Die bemerkenswertesten Mitglieder des Arkestra waren die Saxophonisten John Gilmore, der wiederum John Coltrane stark beeinflusste, und Marshall Allen, der das Arkestra bis heute leitet. Das Wort Arkestra entwickelte Sun Ra als Verbindung von Arche zu Orchester.

Cosmic Jazz

In den 1950er Jahren entwickelte sich Sun Ras Musik zunächst aus dem Swing, mit dem er in den 1940er Jahren seine Karriere begann und 'erfand' sich selbst neu, indem er den Hype um Science Fiction nutzte, sich Weltraumthemen widmete und seinen neuen Klängen das Etikett 'Cosmic Jazz' gab. Musikkritikern und Jazzhistorikern zufolge wurden einige seiner besten Werke in dieser Periode geschaffen. Bemerkenswerte Sun-Ra-Alben der 1950er Jahre sind unter vielen anderen Super-Sonic Jazz, Sun Ra Visits Planet Earth, Interstellar Low Ways, Angels And Demons At Play, We Travel The Spaceways und Jazz in Silhouette.

Saturn

So begann der Exzentriker bereits in den 1950er Jahren sonderbare Kostüme und Kopfschmuck in ägyptischem Stil zu tragen. Er behauptete, er stamme vom Planeten Saturn und entwickelte eine Kunstfigur aus lyrischer Dichtung und 'kosmischen' Philosophien, die Frieden und Bewusstsein predigte. Anders als viele schwarze Musiker seiner Generation, sprach er selten über umstrittene Themen. Er machte lieber Musik, während das Ensemble von Musikern, die mit ihm zusammenarbeiteten und auf Tour gingen, sich ständig änderte.

Die Sixties, 70s und danach

In den 1960er Jahren wurde Sun Ras Musik zunehmend experimenteller mit einem Hang zum Chaotischen. Während dieser Periode erreichte seine Popularität ihren Höhepunkt, als Beat Generation und Psychedelic Rock Sun Ra für sich entdeckten.

Während der 1970er Jahre und danach entwickelte sich die Musik von Sun Ra und dem Arkestra eher wieder in konventionelle Richtungen, jedoch nach wie vor in hohem Maße eklektisch und energiegeladen. Mit der Sängerin June Tyson brachte er auf fesselnde Art und Weise Jazzstandards auf die Bühne und begann Teile aus Walt Disneys Musikstücken der Disney Filme zu verarbeiten. In den späten 1980er Jahren gab das Arkestra sogar ein Konzert in Disney World.

Sun Ra hat von 1956 bis 1993 über 100 Alben aufgenommen. Einige wurden auf seinem eigenen Label El Saturn und vielen anderen unter dem Namen Sun Ra & His Arkestra und zahlreichen Varianten davon (Sun Ra & His Solar Arkestra, Sun Ra & His Myth Science Arkestra, etc.) veröffentlicht. 

 
Presseartikel über Sun Ra & His Arkestra - Interplanetary Melodies - Doo Wop From Saturn
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