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Johnny Winter Down & Dirty (DVD)

Down & Dirty (DVD)
 
 
 
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Artikel-Nr.: DVDMEGA2214

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Johnny Winter: Down & Dirty (DVD)

Video von Johnny Winter - Down & Dirty (DVD)

(2016/Secret Weapon).
NTSC, Regionalcode: 0, in englischer Sprache. Mit »Johnny Winter: Down & Dirty« erscheint die offizielle Dokumentation über den außergewöhnlichen Bluesgitarristen in Spielfilmlänge. Regie und Produktion übernimmt niemand anders als Greg Olliver, der bereits bei der Rockumentary ›Lemmy‹ über den unlängst verstorbenen Motörhead-Frontman Regie führte. Regisseur Olliver begleitete Johnny Winter über die letzten beiden Jahre seines Lebens hinweg, fing die Aufnahmen des mit dem Grammy ausgezeichneten Albums ›Step Back‹ (Bestes Blues Album, 2015) ein und reiste von Beaumont, Texas, bis Hong Kong mit ihm um die Welt. Bis zu seinem Tode im Sommer 2014 spielte Johnny Winter um die 200 – fast immer ausverkaufte – Konzerte pro Jahr. Das Resultat ist ein sehr persönliches Portrait über Johnny Winter und seine Beziehung zum Blues, seine Kindheit, Abhängigkeiten, Beziehungen und Freundschaften, wie die zu Muddy Waters. Das Package enthält neben dem Film zuvor unveröffentlichte Fotos, und als Bonus Material ein ausführliches Interview, sowie die letzte Studio-Performance Winters, eine Soloversion des Son House-Songs ›Death Letter‹. Neben Johnny Winters Ehefrau kommt auch sein Bruder Edgar Winter zu Wort, sowie Billy Gibbons, Warren Haynes, Joe Perry, Susan Tedeschi, Derek Trucks und viele andere.

A Film By Greg Oliver


 

Songs

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Artikeleigenschaften von Johnny Winter: Down & Dirty (DVD)

  • Interpret: Johnny Winter

  • Albumtitel: Down & Dirty (DVD)

  • Artikelart DVD

  • Genre Blues

  • Label MEGAFORCE

  • SubGenre Blues - General

  • EAN: 0020286221470

  • Gewicht in Kg: 0.100
 
 

Interpreten-Beschreibung "Winter, Johnny"

Johnny Winter

Ein Albino-Kid mit genug Hitze in seinen Fingern, um einen Gitarrenhals zu schmelzen, brachte in den frühen 60er-Jahren die US-Golfküste zum Erbeben. Bis zum Ende des Jahrzehnts kannte die ganze Welt Johnny Winter. Doch als er 1964 eine ruppige Neuaufnahme von Johnny 'Guitar' Watsons Gangster Of Love auf Ken Ritters Frolic-Label veröffentlichte, war Winter nur eine regionale Attraktion.

Johnny wurde am 23. Februar 1944 in Beaumont, Texas, geboren. Er und sein jüngerer Bruder Edgar wuchsen mit der Liebe zum Blues auf. Johnny hörte regelmäßig die Radioshow des Bluesgitarristen Clarence Garlow aus Beaumont auf KJET. "Die Radiostation war damals praktisch nur zwei Häuser von meiner Großmutter weg. Also blieb ich viel bei ihr zu Hause und konnte einfach nach nebenan gehen und Clarence besuchen", sagt Johnny. "Er war einer der ersten Bluesmusiker, die ich tatsächlich spielen sah und aus der Nähe beobachten und von ihnen lernen konnte."

Die Winter-Brüder gründeten Johnny and The Jammers, als Johnny gerade mal 14 war, und schnappten sich ihren ersten Plattenvertrag über einen Wettbewerb um den 1959er Rock-'n'-Roll-Film 'Go, Johnny Go!'. "Als eine Art Gimmick hatten sie  mit dem Film den Wettbewerb The Johnny Melody Contest. Du durftest nicht mit Band auftreten; du musstest hochgehen und nur singen und Gitarre spielen", sagt Johnny. "Natürlich gewann ich den Wettbewerb, denn es gab zu dieser Zeit niemanden, der nur annähernd so gut war wie ich."

Die Band machte sich auf den Weg zu Bill Halls Gulf Coast Recording Studio in Beaumont, um den School Day Blues und eine Rückseite aufzunehmen, mit Edgar an den 88 Tasten. "Wir spielten die Songs für Bill Hall. Er fand: 'Großartig! Wir nehmen sie auf!' Wir konnten es echt nicht glauben", sagt Winter, dessen Debüt 1960 auf dem Dart-Label erschien.

Ken Ritter, der Neffe des Westernstars Tex Ritter, produzierte mehrere frühe Winter-45er (für seine KRCO- und Frolic-Labels), die von erdigem Swamp-Blues über eingängige Instrumentals bis hin zu poppigen Stücken reichten. "Ken Ritter war mein Manager, und er lizenzierte die Platten", sagt Johnny. "Ich verdiente nie auch nur einen Penny. Ich weiß nicht, wie viel Ken daran verdiente, aber er bekam immer einen kleinen Vorschuss. Er sagte dann: 'Ich habe eine Menge Ausgaben, Junge.'" Ritter gab Johnnys Gone For Bad an MGM weiter, behielt aber Winters 1964er-Cover von Johnny ‘Guitar’ Watsons prahlerischer Keen-Single von 1957, Gangster Of Love, für Frolic (der Multiinstrumentalist Edgar schrieb das Bläserarrangement). "Diesen speziellen Song liebe ich", sagt Johnny. "Dickey Lee, der Typ, der vor Jahren 'Patches' rausbrachte, sang im Backgroundchor." Frolic packte Winters eigenes Eternally auf die Rückseite, aber als Ritter Eternally an Atlantic lizenzierte, wurde Winters garagenrockige Komposition You'll Be The Death Of Me die Rückseite. Gangster Of Love avancierte zum Klassiker der Hippie-Ära, als Steve Miller es 1968 für seine LP 'Sailor' coverte.

Nach fast einem Jahrzehnt voller Anstrengungen veränderte ein enthusiastischer Artikel in einer viel gelesenen Rockzeitschrift alles für Winter. "Der 'Rolling Stone'-Artikel über texanische Musiker kam raus und darin stand, dass ich das Großartigste in Texas sei, aber immer noch am Hungertuch nagte", sagt Winter. "Über Nacht riefen mich Leute an, die vorher überhaupt nicht mit mir gesprochen hätten – aus New York, Kalifornien, Europa, von überall, Mann." Winter entschied sich für einen Vertrag mit Columbia. Und seine erste LP für eine große Firma katapultierte den langhaarigen Gitarristen 1969 auf Rock-Superstar-Status. Im Verlauf der Jahrzehnte ist Johnny immer mal wieder zu seinen Blueswurzeln zurückgekehrt; seine Meisterschaft in diesem Genre steht außer Zweifel.

Bill Dahl
Chicago, Illinois

PLUG IT IN! TURN IT UP!
Electric Blues 1939-2005. - The Definitive Collection!

 
Kundenbewertungen für "Down & Dirty (DVD)"
Durchschnittliche Kundenbewertung:
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(aus 2 Kundenbewertungen)
 
 
Von: AMR 2016-04-25 19:58:06

Ehrliches Porträt eines großen Künstlers

Ungezählte Male habe ich ihn live gesehen; jedesmal wenn er in Deutschland war, habe ich versucht eines seiner Konzerte zu besuchen. Nach seinem Tod dann habe ich 'Raisin' Cain', die Biografie von Mary Lou Sullivan gelesen, die sein Leben bis 2008 nachzeichnet. Jetzt dann dieser Film aus den letzten beiden Jahren seines Lebens. Ein beeindruckend ehrliches Dokument, das viel vom Menschen hinter dem Künstler zeigt, auch in Situationen, deren Veröffentlichung wohl mancher andere widersprochen hätte. Ich bin beeindruckt.

 
Von: Dirk Kejser 2016-04-06 15:16:50

Super - leider hatte ich ihn nie live sehen können

 
 
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