Wer war/ist Karl Wolfram ? - CDs, Vinyl LPs, DVD und mehr

Karl Wolfram

"Ein Troubadour des 20. Jahrhunderts" (LP-Cover)

Schon Mitte der fünfziger Jahre gab der in Berlin geborene Karl Wolfram Konzerte, in denen er mehrere Jahrhunderte des deutschen Volksliedes lebendig zu machen wußte. Mit seinem über 450 Lieder umfassenden Repertoire trat Wolfram, der zunächst Volkswirtschaft studiert hatte, bevor er seine Liebe für das Mittelalter entdeckte, in vielen Ländern der Welt auf, darunter in den Vereinigten Staaten ebenso wie in der damaligen Sowjetunion. 1964 erschien seine erste Langspielplatte: 'Wolfram singt aus 7 Jahrhunderten zur Theorbe, Elfenbein-Laute und Radleier'.

Der Sänger und Meister an seinen diversen mittelalterlichen Instrumenten sang alte Balladen und vertonte Lyrik vergangener Zeiten. Wie das hier vertretene Lied Wol mich der stunde von Walther von der Vogelweide und das von Heinrich Scherrer, der u. a. Gitarrenbegleitungen zu frühen Auflagen des Liederbuchs 'Der Zupfgeigenhansl' schrieb, vertonte Gedicht Die goldene Wiege von Hermann Löns. 'Der Spiegel' beschrieb die Erscheinung Wolframs, der seine Minnelieder mit klangvoller Stimme zelebrierte, so: "Er sieht aus wie ein Faun. Forsch, mit festem Tritt, wiegenden Schultern und flammend rotem Bart tritt er auf, die breiten Schultern in einen selbstgewebten Wams gezwängt. Er singt nur bei Kerzenlicht. Elektrische Klimaanlagen und Neonröhren stören den Klang seiner alten Instrumente. Denn nicht nur seine Musik, sondern auch sein Instrumentarium entstammt der Vergangenheit."


Auszug aus
Various - Liedermacher in Deutschland
Vol.1, Für wen wir singen (3-CD)
/various-liedermacher-in-deutschland-vol.1-fuer-wen-wir-singen-3-cd.html

Weitere Informationen zu Karl Wolfram auf de.Wikipedia.org

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