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Wer war/ist Peter LaFarge ? - CDs, Vinyl LPs, DVD und mehr


Peter LaFarge

LaFarge, Pete geb. 1931 in Fountain/Colorado gest. 27. 10. 1965

Record Labels: Columbia, Folkways Pete LaFarge, Sohn des Pulitzer-Preisträgers und Kämpfers für die Rechte der Indianer Oliver LaFarge, war neben seinen vielseitigen Tätigkeiten als Dichter, Dramaturg, Maler, Rodeo-Reiter und Boxer auch ein begabter Sänger und Komponist. Als Nachkomme der Pima Indianer setzte er sich wie sein Vater für die Rechte der unterdrückten Ureinwohner Amerikas ein.

Er schrieb so bekannte Songs wie ,Ballad Of lra Hayes“ und „As Long As The Grass Shall Grow“.

 

Peter LaFarge


Heute, wenn der Name Peter LaFarge gelegentlich auftaucht, steht er meist in Verbindung mit einem biographischen / anekdotischen Schrott über Bob Dylan, Pete Seeger, Tom Paxton, den verstorbenen Phil Ochs oder einen anderen populären Musiker, der aus dem vitalen Volksmusik-Revival von New York City Ende der 1950er / Anfang der 1960er Jahre hervorgegangen ist.

Obwohl er vor seiner Zeit zu Unrecht vergessen wurde (vor allem, wenn man bedenkt, dass seine Lieder zu den eloquentesten der Zeit gehörten und auch grafische Vorboten einer kommenden Ära des politischen Aktivismus der Indianer waren), stand LaFarge als Sänger und mehr noch als Schriftsteller im Mittelpunkt dieser Bewegung. Für eine kurze Zeit war er einer der hellsten Sterne.

Und, mit der möglichen Ausnahme seiner Freundin und Folk/Protest-Sängerin Buffy Sainte-Marie, gab er der Notlage der Ureinwohner eine musikalische Stimme, wie sie niemand zuvor oder danach hatte.

Wie seine gefeierten Gleichgesinnten in der Volksbewegung (besonders sein bildbewusster Freund Bob Dylan), wurde LaFarge etwas auf Mythenbildung und Selbsterfindung ausgerichtet. Teilweise aus diesem Grund bleibt sein kurzes Leben etwas von Mysterien und Vermutungen eingehüllt.

Für Country-Fans ist LaFarge am besten als Komponist einer Handvoll wütender, aber leidenschaftlicher indianischer Protestballaden in Erinnerung, die Mitte der 60er Jahre von Johnny Cash populär gemacht wurden: As Long As The Grass Shall Grow, und insbesondere The Ballad Of lra Hayes. Letzteres war ein umstrittenes Lied über einen unglückseligen indischen Helden des Zweiten Weltkriegs, der 1964 die Charts anführte. LaFarge schrieb Ira Hayes und five weitere Auswahlen, die auf Bitter Tears", der von der Kritik gefeierten Konzept-LP von 1964, die dem Indianer gewidmet war, erschienen sind.

LaFarge selbst, der 1961 eine LP für Columbia ('Ira Hayes And Other Ballads'-Columbia CL I795) und in den folgenden vier Jahren fünf weitere Alben für das Folkways-Label aufnahm, war selbst ein vollblütiger Nargaset-Indianer, der sowohl in der indischen als auch in der weißen Kultur erwachsen wurde. Doch in seinem kurzen, aber bunten Leben war er viel mehr: ein Rodeo-Reiter, ein Amateur-Boxer, ein Schauspieler, ein Maler, ein bemerkenswerter Geschichtenerzähler, ein Dichter und ein Prosa-Autor. (Er schrieb eine Reihe von Reportagen über andere Künstler für die Zeitschrift'Sing Out'; und zusammen mit Dylan, Phil Ochs, Julius Lester und dem verstorbenen Phil Ochs war er Redakteur der Zeitschrift'Broadside', die viele seiner Originalsongs veröffentlichte).

Vor allem war LaFarge ein immens profilierter Songwriter und engagierter Interpret. Es ist in der Tat eine aufschlussreiche Hommage an die Vielfalt der Interessen und Bestrebungen von LaFarge, dass er zweifellos der einzige Mensch ist, der jemals in einem Rodeo im Madison Square Garden geritten ist, während er gleichzeitig auf der New Yorker Bühne in einer Version von Shakespeares "King Lear" auftritt.

LaFarge's Aufnahme-Karriere begann 1961, als er bei Columbia Records von dem legendären Produzenten John Hammond unter Vertrag genommen wurde, dem Mann, der Bob Dylan noch im selben Jahr bei diesem Label unter Vertrag nahm. Seine Debüt-LP wurde von Hammond produziert, der auch an den Karrieren von Bruce Springsteen bis Billie Holiday beteiligt war. 1963 trat LaFarge beim renommierten Newport Folk Festival auf. Er war auch ein regelmäßiger Darsteller in'Sing Out's''Hootenannies in der Carnegie Hall.

Wie Irwin Stambler und Grelun Landon in ihrer "Enzyklopädie der Volksmusik, des Country und der westlichen Musik" bemerkten: "Sensibel und poetisch. LaFarge war einer der first der amerikanischen'wütenden jungen Männer', die den Volksboom der 50er und 60er Jahre auslösten. Er wirkte auf vielen kreativen Ebenen und lieferte einige der besten der'komponierten' neuen Volksmusik sowie Artikel, Theaterstücke und Gedichte in seinem kurzen Leben".

Peter Lafarge On The Warpath - As Long As The Grass Shall ...
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1-CD mit 48-seitigem Booklet, 29 Einzeltitel. Spieldauer ca. 79 Minuten. Welche Ironie! Peter LaFarge konnte zu Recht von sich behaupten, gleichermaßen Indianer und Cowboy zu sein. Auf seinem 1964er Folkways-Album mit Cowboy Songs zelebriert er Western-Kamellen wie...

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