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Wer war/ist Lonnie Mack ? - CDs, Vinyl LPs, DVD und mehr


Lonnie Mack

Country, Blues, Soul und Rock 'n' Roll: Lonnie Mack vermischte alles in einem großen Roots-Music-Topf und würzte es mit einigen der schärfsten Gitarrenlicks, die man sich vorstellen kann. Er pumpte seine Gibson Flying V durch einen Leslie-Orgellautsprecher und einen Magnatone-Verstärker. Er war außerdem einer der leidenschaftlichsten weißen Soulsänger dieses Planeten.

Als Lonnie McIntosh im ländlichen Harrison, Indiana (nicht weit von Cincinnati), am 18. Juli 1941 geboren, wurde er nach dem Hillbilly-Mundharmonikaspieler Lonnie Glosson benannt. Seine Eltern spielten Saiteninstrumente, er selbst beschäftigte sich seit seinem sechsten Lebensjahr mit der Gitarre. "Meine Mutter brachte mir Akkorde bei", sagt Mack. "Es war eine musikalische Familie." Lonnie startete auf einem Lone-Ranger-Modell für 9,95 Dollar; er sang und spielte mit seinem Bruder Alvin und zwei Schwestern und stand gleichermaßen auf Country und R&B. "Als Elvis und all das populär wurde und Chuck Berry und all diese Kerle, da spielten wir diese Sachen", sagt er. Lonnie kaufte seine Flying V 1958 von Glen Hughes, dem in Cincinnati ein Musikgeschäft gehörte und der Entwürfe der futuristischen Gitarre von der Gibson-Fabrik in Kalamazoo erhalten hatte. "Ich ging rein und redete mit ihm, und er zeigte sie mir. Ich sagte: 'O.k., ich will eine!' Und ich habe eine der ersten bekommen", sagt Mack. "Sie spielt sich großartig. Es war zu dieser Zeit eine der merkwürdigsten Gitarren, die es gab." Lonnie verkürzte seinen Nachnamen auf Vorschlag eines Clubbesitzers in Ohio zu Mack.

Mack sah den Gitarristen der Ohio Untouchables, Robert Ward, über einen Magnatone-Verstärker spielen und wusste sofort, dass das der Sound war, nach dem er gesucht hatte. "Er hatte einen großen Einfluss auf mich", sagt Lonnie. "Durch ihn hörte ich Magnatone-Verstärker, und ich musste mir so einen besorgen." Harry Carlsons Fraternity-Label war die zweitgrößte Plattenfirma in Cincinnati, als sich der Produzent Carl Edmondson 1962 anbot, Macks erste Single zu produzieren.

"Ich spielte überall in der Stadt und kannte jeden. Er sagte einfach: 'Was hältst du davon, einfach eine Platte zu machen?'", sagt Lonnie. "Also gingen wir los und redeten mit Harry. Er wollte, dass ich 'Memphis' spiele, was ich tat. Und wir nahmen es auf." Obwohl er häufig sang, erwies sich Macks astreine Instrumentalversion von Chuck Berrys Memphis im Sommer 1963 als Top-Five-Pophit. Wham!, ein selbst geschriebener Instrumentaltitel, war Macks nächste Single für Fraternity und noch explosiver.

Mit seiner gut eingespielten Band (den Saxofonisten Irv Russotto und Marv Lieberman, Keyboarder Truman Fields, Bassist Wayne Bullock und Drummer Ron Grayson) zündete Mack auf Wham! ein Gitarrenfeuerwerk. Erstaunlicherweise erreichte es nur Platz 24 der Pop-Hitparade im Herbst des Jahres. Danach trat Lonnie, der Sänger nach vorn und lieferte eine aufgeladene Neuaufnahme des Jimmy-Reed-Blues Baby, What's Wrong, die gegen Ende des nächsten Jahres aber kaum an den Charts kratzte. Die Rückseite Where There's A Will, eine intensive sekularisierte Bearbeitung einer Gospelnummer, bescherte Mack fast einen R&B-Hit, bis Radioleute, z. B. ein Programmdirektor in Birmingham, an den er sich erinnern kann, den korpulenten weißen Gitarristen persönlich trafen. "Ich war auf Platz eins bei der schwarzen Radiostation", erzählt er. "Ich ging hin, um ein Interview zu geben, und der Typ schaut mich kurz an und sagt: 'Hey Baby, du hast die falsche Hautfarbe!' Er zog meine Platte aus der Rotation zurück." Chicken Pickin', ein weiterer großartiger Instrumentaltitel von Mack auf Fraternity, kam  nicht in die Charts.

Seitdem hat Mack die ganze Palette von Country über Rock bis Soul und wieder zurück abgedeckt. "Als ich in den 60ern das erste Album machte, da nahm ich 'Memphis' auf, das hat mich irgendwie für immer gekennzeichnet", sagt er. "Ich habe immer versucht, als Sänger rüberzukommen, aber alle wollen aus mir immer einen Instrumentalisten machen."

Bill Dahl
Chicago, Illinois

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Weitere Informationen zu Lonnie Mack auf de.Wikipedia.org
 
 
   
 
Lonnie Mack: Roadhouses & Dance Halls (CD-Longbox, Cut-Out)
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