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Wer war/ist Frankie Lee Sims ? - CDs, Vinyl LPs, DVD und mehr


Frankie Lee Sims

Obwohl er wie der Inbegriff des ländlichen texanischen Bluesmanns klangt, stammte der Gitarrist Frankie Lee Sims eigentlich aus New Orleans, wo er wahrscheinlich am 30. April 1917 geboren wurde (verschiedene Angaben existieren). Frankies verquere, sich schlängelnde Saitenarbeit und seine raue Stimme waren wie maßgeschneidert für ruppigen Spaß in Juke-Joint-Kneipen bis in die frühen Morgenstunden. 

Familie Sims zog nach Marshall, Texas, als Frankie 10 Jahre alt war. Mit zwölf nahm er erstmals die Klampfe in die Hand, beeinflusst von seinen Eltern, die beide ebenfalls Gitarre spielten. Einige Quellen behaupten, Frankie sei ein Cousin der texanischen Blueslegende Lightnin’ Hopkins. Sims trieb sich in ganz East Texas herum. Nachdem er im Zweiten Weltkrieg seinem Land gedient hatte, ließ sich Frankie in Dallas nieder und hatte persönlichen Kontakt zu bereits etablierten Größen wie T-Bone Walker und Smokey Hogg. 1948 machte er zwei 78er für die örtliche Plattenfirma Blue Bonnet Records, mit dem Home Again Blues als Debüt. Als Nächstes tauchte Frankie 1953 mit dem treibenden regionalen Verkaufserfolg Lucy Mae Blues auf Specialty auf, ebenfalls in Dallas eingespielt. Specialty veröffentlichte drei Singles von Sims, allerdings nahm er eine Menge weiteres Material für sie auf. Manche der Titel wurden von Johnny Vincent produziert, der bald danach sein eigenes Ace-Label gründete.

 

Johnny muss von Frankie Lee beeindruckt gewesen sein, denn er holte ihn 1957 in die Ace-Familie. Die eine Hälfte der ersten Single, die er mit Sims in Jackson produzierte, war eine Fortsetzung seines größten Verkaufsschlagers für Specialty, What Will Lucy Do. Die toughe kleine Crew hinter Sims auf seinen nächsten zwei Ace-45ern bestand aus Jack White (Tenorsax), Willie Taylor (Klavier), Ralph Morgan (Bass) und Jimmy 'Mercy Baby' Mullins am Schlagzeug.

 

Nur selten ist ein Back-Alley-Boogie auf Platte so hart rübergekommen wie das groovende Walking With Frankie. Die Combo schießt sich mit wilder Präzision auf das zentrale Riff ein, und Frankies Gitarrenlicks springen vom Griffbrett wie ein Nest voller wütender Wespen. Laut Sims hatten sie einfach nur Spaß, als sie die Nummer für Vincent in Jackson, Mississippi (wo Ace seinen Firmensitz hatte), raushauten, denn sie gingen davon aus, dass das treibende Hey Little Girl als A-Seite Hitpotenzial hatte. Walking With Frankie machte auch auf John Fred Eindruck, der es mit seinen Playboys für das N-Joy-Label in einem hochexplosiven Süd-Louisiana-Garagenrock-Medley mit Boogie Chillen kombinierte.

 

Nach einer Folgesingle auf Ace (My Talk Didn't Do No Good) hatte Sims eine weitere Veröffentlichung auf dem Ace-Unterlabel Vin, die wahrscheinlich aus den selben Sessions stammte. She Likes To Boogie Real Low, eine vereinfachte, erdige Version des Blue Light Boogie (der 1950 ein R&B-Charttopper für Louis Jordan & His Tympany Five war), wurde mit dem knurrenden Well Goodbye Baby gekoppelt. Doch abgesehen von einer Marathonsession in New York im November 1960 für Bobby Robinsons Fire/Fury-Unternehmen, die erst mal im Archiv verschwand, machte Frankie keine Aufnahmen mehr. Er starb am 10. Mai 1970 in Dallas.

Bill Dahl

Chicago, Illinois

PLUG IT IN! TURN IT UP!
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