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Luther Allison Live In Chicago (2-CD)

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Luther Allison: Live In Chicago (2-CD)

(1995/97 'Ruf Records') (131:46/19) Seine Spielfreude, seine Kraft und Ausdrucksstärke waren und bleiben einmalig! Wir in Europa hatten das große Glück, einen der größten Bluesarbeiter über mehr als 15 Jahre immer wieder sehen und erleben zu können, ein Genuss, der den Amerikanern erst 1995 wieder zu Teil wurde. Er begeisterte mehr als 150.000 beim Chicagoer Bluesfest (hier mit sieben Titeln vertreten) und in den Bluesclubs der USA. Allison war einer der wenigen, die es verstanden, Puristen und Rockfans gleichermaßen zu begeistern. Mit diesem exzellenten und hervorragend klingenden Live-Doppelalbum können wir und für wenige Stunden an die guten Zeiten mit ihm erinnern. Ein schönes Album
 

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Artikeleigenschaften von Luther Allison: Live In Chicago (2-CD)

  • Interpret: Luther Allison

  • Albumtitel: Live In Chicago (2-CD)

  • Artikelart CD

  • Genre Blues

  • Label RUF RECORDS

  • SubGenre Blues - Contemporary

  • EAN: 0710347104223

  • Gewicht in Kg: 0.140
 
 

Interpreten-Beschreibung "Allison, Luther"

Luther Allison

Luther's Blues

Luther Allison

Luther's Blues

Chicagos West Side brachte in den späten 50er- und frühen 60er-Jahren eine Menge feuriger Gitarristen hervor. Luther Allison war einer der führenden und heißesten Absolventen dieser Schule.

 

Luther wurde am 17. August 1939 in Widener, Arkansas, geboren und spielte zuerst einen an die Hauswand gespannten 'Diddley Bow', bevor er 1951 mit seiner großen Familie (er hatte 14 Geschwister) in Chicago ankam. Sein älterer Bruder wurde schon vor ihm Musiker. "Ollie hatte eine Gruppe namens The Rolling Stones, ich glaube von 1952 oder 1953 bis 1957. Wenn ich aus der Schule nach Hause kam, waren sie am Proben. Es hörte sich für mich gut an", erklärte der 1997 verstorbene Allison. "Eines Tages sagte ich: 'Hey, bitte zeig mir, wie man auf dieser Gitarre Boogie-Woogie spielt.' Mein Bruder sagte: 'Setz dich auf meinen Schoß und los geht's.' Zwei Jahre später sagte ich: 'Hey, das ist es, was ich machen will!'"

Die West Side war gegen Ende der 50er-Jahre voller Talente, und Luther saugte so viel in sich auf, wie er konnte, beschränkte jedoch seine Einflüsse nicht auf örtliche Größen. "Otis Rush war mein größtes Idol. Und ich ging danach weiter zu Jimmy Reed und Chuck Berry und B.B. King, und dann zu Freddy King und Magic Sam", sagte Allison, der als Frontmann der Four Jivers auf der Clubszene aktiv war. Als Freddy King populär wurde und Anfang der 60er auf Tour ging, übernahm Luther seine Combo und seinen regelmäßigen Auftritt in Walton's Corner. Aber er machte sein Aufnahmedebüt unter eigenem Namen erst 1967 mit zwei Titeln für die Delmark-Compilation 'Sweet Home Chicago'. Ein paar Jahre später spielte er für dieselbe Firma seine erste komplette LP ein, 'Love Me Mama'.

Es sprach sich herum, dass es da einen flinken jungen Gitarristen mit souliger Stimme gab, der 1969 beim Ann Arbor Blues Festival alle mit seinem Griffbrett-Feuerwerk begeisterte. Motown Records, zuvor nie sonderlich an Blues interessiert, veröffentlichte 1972 'Bad News Is Coming', die erste von Allisons drei LPs für die Soulfirma. Seine Folgeplatte 'Luther's Blues' war ein Meisterwerk. Von Joe Peraino in Detroit produziert, als Hitsville schon nicht mehr seinem Namen gerecht wurde, gehörten auf einigen Aufnahmen der Bassist Bob Babbitt und der Schlagzeuger Andrew Smith zu Luthers Rhythmusgruppe. Der Titelsong ist voll von Allisons brennenden Stratocaster-Licks und seinem packenden Gesang. Weder diese beiden LPs noch sein überproduziertes letztes Motown-Album 'Night Life' 1976 waren Luthers Karriere sonderlich förderlich.

"Motown wusste nicht, was sie hatten", sagte er. "Der Blues war nicht angesagt. Ich finde, es grenzte an ein Wunder, dass sie mich ausgewählt hatten. Als sie von Detroit nach Los Angeles umzogen, vergaßen sie mich einfach." Die Situation in den USA wurde für den Gitarristen zu frustrierend, also zog Allison nach Paris und lebte dort als Blues-Emigrant. "Memphis Slim, Champion Jack Dupree, all diese Typen gingen nach Europa, weil in den Staaten nichts für sie passierte", sagte er."Luther Allison folgte ihnen."

 

- Bill Dahl -

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Plug It In! Turn It Up! Vol.4 Electric Blues 1970 - 2005 (Deutsch)

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