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Bear Family Records - Pressearchiv

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Presse Archiv - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 - Eclipsed
Jane mit Auszeichnungen • (Foto: Bear Family)
Krautrock VARIOUS ARTISTS
»Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 — Teil 1« (2CD) (Bear Fo mily)
Mit diesem vorzüglich kompilierten Dop-peldecker erscheint endlich wieder eine Zusammenstellung, die das Phänomen des Krautrock ausführlich dokumentiert. Der erste Teil versammelt exemplari-sche Tracks von Bands aus dem Norden,
ausgenommen Nektar, die sich ja eher südlich angesiedelt hatten. Neben den offensichtlichen Gruppen wie Lucifer's Friend (immer noch unterschätzt), Eloy, Jane, Frumpy, Ougenweide, Atlantis und Novalis darf sich der Forschungswillige auch auf weniger bekannte Truppen freu-en. Gemeinsames Merkmal: eigenständige Musik mit hohem Wiedererkennungs-wert.

Die Progressive-Rock-Bands Ikarus und Tomorrow's Gift sind möglicherweise noch einigen bekannt, doch von Silberbart (harter und krachigerJam-Sound) ha-ben wohl die wenigsten etwas gehört. Das trifft sicherlich auch auf Galaxy zu (war eine Privatpressung), Thirsty Moon (klasse Jazzrock aus Bremen), Gash (schräger und experimenteller Rock) oder Missus Beastly aus dem ostwestfälischen Herford. (Letz-tere werden oft mit den „falschen" Missus Beastly verwechselt, die zum Beispiel das Album „Volksmusik" auf Electric Bird und die Single „Fuck You Free" veröffentlich-ten - so einen Titel konnte es nur in den Siebzigern geben!).

Das Mastering bewahrt den Grundcharakter der Aufnahmen und fällt insgesamt kuschelig warm aus. Wie immer spiegelt auch das Booklet (100 Seiten) das hohe Niveau von Bear Family wider, denn neben vielen Abbildungen liefert Burghard Rausch (was für ein heißer Nachname!) top Infos. Leider erscheint die Ausgabe nur in einem Digisleeve (6 Seiten), denn hier hätte man sicherlich ein Digipak erwartet.
* * * Alan Tepper
Presse Archiv - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 - Das Blättchen
Mit dabei sind auch Michael Rother, der „Neu?!“ gründete und dem Krautrock auch solo den Weg aufzeigte, die laut schrammelnden und die Songs mit Heavy anreichernden „Atlantis“, „Lucifer’s Friend“, „Nektar“ und „Eloy“. „Galazy“ brachten wiederum „Supermarket“ mit keyboardlastigem, leicht bombastischem Artrock zum Einsturz. Dabei ist außerdem das Trio „Silberbart“ aus Oldenburg und Wilhelmshaven, das leider viel zu schnell in Vergessenheit geriet. Es rüttelte das Land mit irrem Hardrock, kosmischem Blues und seinem bizarren Sänger Hajo Teschner mächtig auf. Als experimentelles Noise-Trio bezeichnet, orientierte es sich an „Guru Guru“. Irgendwie gehören zu den kosmischen Klängen wohl auch verschiedene Folk-Kapellen, die in Wohngemeinschaften oder Scheunen lebten und vollkom- mene musikalische Schönheit verbreiteten. Wer träumen und beseelten Klang genießen wollte, der war bei „Novalis“ und „Ougenweide“ genau richtig. Die einen sangen „Wer Schmetterlinge lachen hört“, die anderen Texte von Walther von der Vogelweide. Man vermischte traditionelles Liedgut mit moderner Rockpoesie und schuf so kleine Hymnen, die faszinierten und die Zuhörer in duftende Wolken hüllten. Bereits dieser erste Teil lässt durch das Unbekannte oder lange nicht mehr Gehörtes aufhorchen und macht gierig auf mehr.