Press Review - Das Bilderlexikon der deutschen Schellack-Schallplatten - CLPGS

BUCHRÜCKBESCHREIBUNGEN
DAS BILDERLEXIKON DER DEUTSCHEN SCHELLACK-SCHALLPLATTEN
Dr. Rainer Lotz veröffentlichte sein bahnbrechendes Werk Grammophon-platten au der Ragtime Ara zum ersten Mal 1979. Seitdem hat er ein umfangreiches Werk geschaffen, das 2013 in dem 44 CDs umfassenden, zweibändigen Werk Black Europe gipfelt. Es schien ihm unmöglich, etwas noch Beeindruckenderes zu produzieren - aber er hat es geschafft. Dieses erstaunliche Werk umfasst 5 Bände mit über 2200 Seiten, mehr als 10.000 Farbfotos von Plattenfirmen und unzählige Schwarz-Weiß-Reproduktionen von Markenregistrierungen und mehr. Dieses Buch ist keine Diskographie; es hat keine Katalogrekonstruktionen, sondern ist, wie im Titel beschrieben, eine Bilderenzyklopädie deutscher Schallplattenlabels. Dies bedeutet nicht, dass es Informationen über Plattenlabels enthält, die nur in Deutschland verkauft werden; es umfasst alle in Deutschland gepressten Platten, unabhängig vom Herkunftsland des Masters.

So erhalten wir Bilder und Informationen über Plattenlabels, die in Ländern auf der ganzen Welt gepresst wurden, vom irischen Freistaat bis Russland, von Argentinien bis zu den USA, von Marokko bis Neuseeland über die Türkei, Indien, Thailand, China und Japan. Was bekommen wir also? Jedes Etikett enthält Angaben über bekannte Katalogserien, die Art des Repertoires, den Namen des Markeninhabers, die Firma, deren Master verwendet wurden, und natürlich ein Bild des Etiketts. Tatsächlich erhalten wir Bilder von jeder bekannten Variation des Etikettendesigns, und im Falle von Bildplatten illustriert Dr. Lotz, was fast der gesamte Katalog sein muss. Er gibt sogar Einzelheiten über Markenregistrierungen für so genannte "Phantom"-Labels an, d.h. Marken, von denen nicht bekannt ist, dass sie tatsächlich für den Verkauf gepresst wurden.

Die Einträge variieren in der Größe, von den nackten Knochen und einem Bild des Teide Record-Labels bis hin zum folgenden Eintrag von 44 Seiten und 75 Label-Abbildungen über Telefunken, plus Bilder von Plattencovern, Markenregistrierungen und mehr. Es ist faszinierend zu sehen, wie weit die Tentakel früher deutscher Markennamen wie Beka, Homophon, Favorite usw. vor allem bei Kundenlabels gegriffen haben. Bei den wichtigeren Labels hat Dr. Lotz grobe Daten für Partituren von Katalogreihen und, was am interessantesten ist, die Schlüssel zu den Folgen der Stammnummern angegeben. In einigen Fällen konnte ich zum ersten Mal erfahren, wo einige der Scheiben meiner eigenen Sammlung aufgenommen wurden. Der Text ist vollständig auf Deutsch, aber die grundlegenden Fakten sind für alle verständlich, da jeder Eintrag dem gleichen Muster folgt - sie unterscheiden sich nur in der Größe. Eine Einführung in Englisch wäre nützlich gewesen (und ein paar andere Sprachen), die die Schlüsselwörter des Grundeintrags erklärt und die Geschichte des Werkes kurz darstellt. Man kann sich einfach nicht hinsetzen und diese Bände lesen, sie sind viel zu reichhaltig, um sie auf diese Weise zu verdauen. Man muss sich hinsetzen, sich entspannen und sie in kleinen Dosen genießen und sich darüber wundern, was die Forschung eines ganzen Lebens hervorgebracht hat.

Schauen Sie sich die Danksagungen an, über 25o von ihnen aus der ganzen Welt. Man fragt sich, wie viele Briefe, E-Mails und Telefonanrufe das waren; und wie um alles in der Welt konnte er viele dieser Menschen in Ländern ausfindig machen, die nicht für eine diskographische Recherche bekannt sind? Ganz zu schweigen davon, dass er Vollzeit arbeitete, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen! Dies ist ein magisch-schönes Werk, sicherlich sein Hauptwerk? Es ist nicht billig zu kaufen und wird nur für relativ wenige von Interesse sein, aber es sollte in der Bibliothek jeder Institution mit einem Tonarchiv oder einem Interesse an diesem Thema stehen. Ich kann mir keine Verbesserung vorstellen, aber, wie der Autor sagt, kann keine Forschungsarbeit dieser Art jemals behaupten, dass sie vollständig ist, wie die 53 Seiten der Ergänzungen in Band 5 belegen, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass in Zukunft eine zweite überarbeitete Ausgabe erscheinen könnte, sehr gering ist. Für den Preis (ca. £340) und die Versanddetails wenden Sie sich bitte an die Redaktion: Bärenfamilie www.bear-family.com. Um zu sehen, wie das Buch aussieht, folgen Sie dem untenstehenden Link.
Bill Dean-Myatt

 

 

BOOK REVIEWS
DAS BILDERLEXIKON DER DEUTSCHEN SCHELLACK-SCHALLPLATTEN
Dr. Rainer Lotz first published his seminal work Grammophon-platten au der Ragtime Ara in 1979, since when he has produced a large body of work culminating in the magisterial, 44 CD, 2 volume Black Europe in 2013. It seemed impossible for him to produce anything that was even more impressive — but he has. This stupendous work is in 5 volumes with over 2200 pages, more than 10,000 colour pictures of record labels and countless black & white repro-ductions of trade-mark regis-trations and more. This book is not a discography; it has no catalogue reconstructions but it is, as described in the title, a picture encyclopaedia of German record labels. This does not mean that it con-tains information about record labels only sold in Germany; it embraces all records pressed in Germany ir-respective of the country of origin of the master.

Thus we get pictures and information on labels pressed for sale in countries all over the world, from the Irish Free State to Russia, from Argentina to the USA, from Morocco to New Zealand via Turkey, India, Thailand, China and Japan. So what do we get? Every label has details of known catalogue series, the type of repertoire, the name of the owner of the brand, the company whose masters were used and, of course, a picture of the label. In fact, we get pictures of every known variation of the label design and in the case of picture discs Dr. Lotz illustrates what must be almost the complete catalogue. He even gives details of trade-mark registrations for what he describes as 'phantom' labels, that is brand names that are not known to have been actually pressed for sale.

Entries vary in size, from the bare bones and one picture of the Teide Record label to the following entry of 44 pages and 75 label images about Telefunken, plus pictures of record covers, trade-mark registrations and more. It is fascinating to see how far the tentacles of early German brand names such as Beka, Homo-phon, Favorite, etc. reached, particularly with client labels. In the case of the more important labels Dr. Lotz has given rough dates for scores of catalogue series and, most in-terestingly, keys to the master number sequ-ences. In some cases, I was able, for the first time, to know where some of the discs in my own collection had been recorded. The text is all in German, but the basic facts are compre-hensible to all as each entry follows the same pattern — they only differ in size. An introduction in English would have been useful (plus a few other languages), explaining the key words of the basic entry and giving a brief run-down on the work's history. One just cannot sit down and read these vol-umes, they are much too rich to be digested in this way. One has to sit, relax and savour them in small doses and marvel at what a life-time's research has produced.

Take a look at the acknowledgements, over 25o of them from all over the world. The mind boggles as to how many letters, emails and 'phone calls were involved; and how on earth did he locate many of these people in countries not noted for discographical re-search? Not to mention that he was working full time to earn a living! This is a magni-ficent piece of work, surely his magnum opus? It's not cheap to buy and will be of interest to relatively few but it should be in the library of any institution with a recorded sound arch-ive or an interest in the subject. I can't see it being bettered but, as the author says, no research work of this type can ever claim to be complete, as evidenced by 53 pages of additions in volume 5, so there is a very faint chance that a second revised edition could appear in the future. For the price (approx. £340) and shipping details, contact: Bear Family www.bear-family.com To see what the book looks like, follow the link below.
Bill Dean-Myatt 

 

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