Presse - Roy Acuff & The Smoky Mountain Boys The King Of Country Music - Good Times 1/17

BEAR FAMILY PRESSE Magazin: GOOD TIMES 1-17
BCD 17300 ROY ACUFF & THE SMOKY MOUNTAIN BOYS "The King of Country Music"
ROT ACUFF & THE SMOKT MOUNTAIN BOYS THE KING OF COUNTRY MUSIC Dass Roy Acuff —wie es im Titel die-ser LP-großen Box völlig zu Recht steht — THE KING OF COUNTRY MUSIC ist. das hat zahl-. reiche Gründe. Erfolgreiche Alben oder Singles in den Charts gehörten definitiv nicht dazu, gerade mal zwei seiner zig Al-ben konnten sich mit Plätzen um die 50 überhaupt in den US-Country-Charts plat-zieren, bei den Singles klappte es auch nur sechsmal unter die ersten Zehn — eine fast lächerliche Ausbeute, wenn man dies mit den Erfolgen von Kollegen wie Hank Williams, Jimmie Rodgers oder Hank Snow vergleicht. Dennoch wurde er von Publikum und vor allem von Kollegen Gott-gleich verehrt, von Hank Williams stammt das Zitat, dass im Süden der USA die Anziehungskraft Acuffs sogar die von Gott übertraf. Fundament seiner Populari-tät war vor allem die Art und Weise, wie er schon in den 40er Jahren die traditionelle (Hillbilly-)Musik aus den Appalachen modernisierte, wie er mit seinen Smoky Mountain Boys gekonnt so tat, als würden diese Hinterwäldler aus einem anderen Jahrhundert kommen. Das, und vor allem wie er diese alten Melodien zu fetzigen Instrumentals machte, war damals ein-malig, ebenso der herrliche Harmonyge-sang, der einerseits von alten Barbershop-Traditionen lebte, andererseits mit Fete "Bashful Brother Oswald" Kirbys hoher Stimme zur Blaupause für den Satzgesang späterer Bluegrass-Bands wurde. Prägend natürlich Acuffs kräftige Leadstimme. die er in zahlreichen Vorkriegs-Radio-Aufnahmen gestärkt hatte. Denn als die Aufnahmen aus technischen Gründen noch mit einem einzigen, vor der Band platzierten Mikrofon erfolgen mussten, war es für zarte Stimmen fast unmöglich, sich gegen die Phalanx der zahlreichen Instrumente durchzusetzen. Klasse na-türlich auch Acuffs Näschen für den richtigen Song, ihm ist es zu verdanken, dass heute Stücke wie "Wabash Cannon Ball", "Freight Train Blues", "House Of The Rising Sun", "Wreck On The High-way", "The Prodigal Son", "1 Saw The Light" oder "Will The Circle Be Unbro-ken" Countryklassiker sind. Ebenso mit der erfolgreichsten Country-Show jener Tage, der legendären „Grand Ole Opry". ist Acuffs Name fest verbunden. ohne sein unermüdliches Wirken wäre diese
Show nie zur Amerika-weiten Populari-tät gelangt, sein Musikverlag (Acuff-Rose Music) wurde zur Heimat von zahlreichen Kollegen, wurde zum Grundstein für die Musikindustrie Nashvilles. Kein Wunder, war Roy Acuff im Jahr 1962 der erste Mu-siker, der noch zu Lebzeiten in die Country Music Hall Of Farne aufgenommen wurde. Auf neun CDs gibt es nun sämtliche Auf-nahmen, die er zwischen 1936 und 1951 für die Label Vocalion,ARC und Columbia einspielte. Bear-Family-typisch in einem 184-seitigen, gebundenen Buch Session-by-session ausführlichst dokumentiert und mit herrlichen Fotos garniert, eine zusätz-liche DVD liefert einen kompletten Grand-Ole-Opry-Mitschnitt aus dem Jahr 1940. (Bear Family/inakustik, 2016. 9 CDs. 1 DVD) us

Tags: Roy Acuff
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