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Floyd Dixon / Pinetop Perkins Time Brings About A Change

Time Brings About A Change
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(2006 High John Records') (76:17/17) 'Recorded live at the Rhythm Room, Phoenix, AZ - June 1 &... mehr

Floyd Dixon / Pinetop Perkins: Time Brings About A Change

(2006 High John Records') (76:17/17) 'Recorded live at the Rhythm Room, Phoenix, AZ - June 1 & 2, 2006' - In dem schwülen Wüstenclub entstanden im Sommer diese faszinierenden Aufnahmen! Begleitet von einen wahren Allstar-Band präsentieren sich drei Pianisten, alle im hohen Alter und doch fit, allen voran der 92-jährige Pinetop Perkins. Floyd Dixon starb leider zwei Monate nach diesem Auftritt. Vom Konzept erinnert diese CD an frühe Antones-Platten. Gute Aufnahmen. Wirklich stark

Artikeleigenschaften von Floyd Dixon / Pinetop Perkins: Time Brings About A Change

Dixon, Floyd - Pinetop Perkins - Time Brings About A Change CD 1
01 Don't Lose Your Cool Floyd Dixon / Pinetop Perkins
02 Do You Wanna Dance Floyd Dixon / Pinetop Perkins
03 Henry's House Rocker Floyd Dixon / Pinetop Perkins
04 Sweet Home Chicago Floyd Dixon / Pinetop Perkins
05 Dust My Broom Floyd Dixon / Pinetop Perkins
06 Down In Mississippi Floyd Dixon / Pinetop Perkins
07 Come Back Baby Floyd Dixon / Pinetop Perkins
08 Since I Lost My Baby Floyd Dixon / Pinetop Perkins
09 Hole In The Wall Floyd Dixon / Pinetop Perkins
10 Cold Cold Feeling Floyd Dixon / Pinetop Perkins
11 I'm Gonna Move To The Outskirts Of Town Floyd Dixon / Pinetop Perkins
12 Glory Of Love Floyd Dixon / Pinetop Perkins
13 Caledonia Floyd Dixon / Pinetop Perkins
14 Time Brings About A Change Floyd Dixon / Pinetop Perkins
15 Call Operator 210 Floyd Dixon / Pinetop Perkins
16 Rita Floyd Dixon / Pinetop Perkins
17 So Long Floyd Dixon / Pinetop Perkins
Floyd Dixon Drei der Spitzen-R&B-Pianisten, die für Aladdin in Los Angeles in der... mehr
"Floyd Dixon / Pinetop Perkins"

Floyd Dixon

Drei der Spitzen-R&B-Pianisten, die für Aladdin in Los Angeles in der Nachkriegsära Aufnahmen machten, wurden in Texas geboren. Charles Brown, Amos Milburn und Floyd Dixon landeten allesamt große Erfolge für die Marke der Mesner-Brüder. Dixon war so etwas wie eine stilistische Kombination der anderen beiden und verband Milburns Vorliebe für hausrockende Boogies mit Browns subtil schattierter Blues-Melancholie.

Dixon stammte aus Marshall, Texas (geboren am 8. Februar 1928), und wurde in seiner Jugend von einem Bluespianisten beeinflusst, den er nur unter dem Namen Roadmaster kannte. Als Teenager zog er nach L.A. und wurde in seinen musikalischen Bestrebungen von einem älteren weißen Herrn namens Mark Hurley unterstützt – und von Charles Brown, der den jungen Pianisten unter seine Fittiche nahm. Floyd gewann im Million Dollar Theater und im Barrelhouse Club Talentwettbewerbe und wagte sich zu Modern Records, um – wie er dachte – eine Demoaufnahme zu machen. Die Biharis fanden sie jedoch gut genug zur Veröffentlichung und so landete Dixon 1949 seinen ersten Hit auf Modern mit genau dieser Nummer, Dallas Blues (der Mississippi Blues folgte ebenfalls erfolgreich später im selben Jahr). 

Dixon tat sich mit dem Ex-Bassisten der Three Blazers, Eddie Williams, zusammen, um die Brown Buddies zu formieren. Mit Floyd als Sänger hatten sie einen Hit für Al Patricks Supreme-Logo mit Broken Hearted. Das war 1949.

Danach ging es zu Don Robeys Peacock-Label in Houston für vier Dixon-78er, die kurz darauf an Aladdin verkauft wurden (Sad Journey Blues stieg 1950 in die R&B-Charts ein). So kam Floyd schließlich zu Aladdin, wo er in der guten Gesellschaft von Johnny Moore's Three Blazers aufnahm, die zu dieser Zeit schon ohne Charles Brown waren, aber mit Oscar Moore an der zweiten Gitarre, Johnny Miller am Bass und Ellis Walsh am Schlagzeug. Diese Besetzung unterstützte Dixon auf seinem 1951er-Erfolg Telephone Blues. Verstärkt durch den Saxofonisten Maxwell Davis, begleiteten sie den Pianisten, als er im Juli 1951 im Shrine Auditorium bei Frank Bull & Gene Normans Blues Jubilee die Massen begeisterte. Floyd war in dieser aufgeladenen Stimmung noch wilder als sonst, wie man an den enthusiastischen Reaktionen des Publikums während seines selbst geschriebenen Baby Let's Go Down To The Woods hört – die Moores entfachten dazu ein passendes Saiten-Feuerwerk.

Nach einem weiteren Hit für Aladdin ohne die Blazers (Call Operator 210; 1952) wechselte Floyd zu Specialty, dann zu Atlantics kurzlebigem Cat-Unterlabel (für das er 1954 die Originalversion von Hey Bartender einspielte), Combo, Checker, Cash, Ebb, Swingin', Dodge, Kent, Duchess, Reva, Chattahoochee und noch weitere, ohne aber jemals wieder in die Charts zu kommen. Es gab danach längere Perioden, in denen Floyd ganz von der Szene verschwunden war, aber 1996 kam er mit einer gefeierten CD für Alligator zurück. Er erlag am 26. Juli 2006 in L.A. einem Krebsleiden – dort, wo er sich zuerst einen Namen gemacht hatte.

Bill Dahl
Chicago, Illinois

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