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Earl King Street Parade (CD)

Street Parade (CD)
 
 

Artikel-Nr.: CD0612982

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Earl King: Street Parade (CD)

(1972) (58:55/18) Ursprünglich mit annähernd 10 Jahren Verspätung lediglich in Großbritannien veröffentlichtes Album, bei dem King vermutlich von den Meters begleitet wird. Guter funky Blues mit vielen Bonusstücken / only released in the UK, a decade after the recording. Probably backed by the Meters, Earl King is playing some fine funky blues. Comes with a couple of bonus tracks.
 

Songs

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Artikeleigenschaften von Earl King: Street Parade (CD)

  • Interpret: Earl King

  • Albumtitel: Street Parade (CD)

  • Artikelart CD

  • Genre R&B, Soul

  • Music Genre R&B / Soul
  • Music Style New Orleans Blues / R&B
  • Music Sub-Genre 932 New Orleans Blues / R&B
  • Label VARESE

  • SubGenre R&B Music - General

  • EAN: 0030206129823

  • Gewicht in Kg: 0.100
 
 

Interpreten-Beschreibung "King, Earl"

Earl King

Songwriter, Sänger, Gitarrist und Hitmacher: Earl King hatte in der R&B-Szene von New Orleans in den 50er-Jahren viele Eisen im Feuer. Nachdem er mit seiner emotionsgeladenen 1954er Specialty-Single A Mother's Love (siehe Teil 2, CD 1) regional auf sich aufmerksam gemacht hatte, schlug er sich auf die Seite von Johnny Vincents gerade gegründetem Ace-Label und verschaffte der Firma im Jahr darauf mit seinem wehklagenden Zwei-Akkord-Blues Those Lonely, Lonely Nights ihren ersten Hit.

"Johnny arbeitete bei Specialty, bevor er sein eigenes Ace-Label gründete", sagte der 2003 verstorbene King. "Eines Tages kam er zu mir und sagte: 'Earl, ich gründe ein Label. Für dich passiert bei Specialty nichts, die machen nichts mit dir. Du hast ein paar gute Songs. Also warum kommst du nicht mit mir rüber? Schaun wir mal, ob wir ein bisschen Geld machen können!' Und so passierte es auch. Ich ging also mit Johnny; die erste Platte, die ich mit ihm machte, war 'Those Lonely, Lonely Nights'. Und es verkaufte sich sofort sehr gut für ihn."

Huey 'Piano' Smiths rollendes Klavierspiel war ein Hauptgrund für den stimmungsvollen Charme der Platte, und Huey haute auch danach auf einigen von Earls Folgeplatten für Ace in die Tasten. Dennoch kamen und gingen My Love Is Strong, You Can Fly High, Well'O Well'O Well'O Baby und Everybody's Carried Away (die letzteren drei waren tosende New Orleans Rock-'n'-Roll-Nummern), ohne dass jemand außerhalb der Crescent City groß davon Notiz nahm.

Earls Stoptime-Rocker Darling Honey Angel Child kam 1960 auf dem Rex-Label des legendären Toningenieurs Cosimo Matassa heraus. "Das war eigentlich ein Instrumental", sagte Earl. "Ich sagte immer wieder: 'Ich wünschte, ich könnte einen Text dazu machen!' Eines Tages dachte ich mir: 'Was soll’s, ich schreibe jetzt einen Text zu diesem Groove.' Und genau das tat ich."

Doch auch diese Platte kam nicht über die Bayous Louisianas hinaus. Nachdem er später im selben Jahr bei Imperial Records unterschrieben hatte, dehnte er den Song auf zwei Teile aus, nannte seine Kreation Come On und baute jede Menge beeindruckende Leadgitarrenparts ein, die schwungvoll über einen blubbernden Second-Line-Parade-Rhythmus ritten, für den Pianist James Booker, Bassist George Davis und Schlagzeuger Robert French sorgten – das Ganze garniert mit vier Bläsern.

 

"Meine größten Aufnahmeerfahrungen machte ich, als ich zu Imperial ging", erinnerte sich Earl. "Dave Bartholomew, der dort Produzent war, gab mir freie Hand zu tun, was ich zu tun hatte und was immer ich musikalisch machen wollte. Ich tat meist das, was ich wollte." Zu Kings weiteren Imperial-Großtaten gehörten 1962 das humorvolle Trick Bag und dessen Rückseite Always A First Time, das es in die Charts schaffte. Come On fand seinen Weg zu Jimi Hendrix, der die Hymne 1968 auf seiner 'Electric Ladyland'-LP neu interpretierte.

 

In den frühen 60ern schrieb King Hits für Lee Dorsey, Willie Tee und Fats Domino, ein Abstecher zu Motown 1963 führte jedoch zu nichts Greifbarem; und seine vielversprechende 1972er-LP für Allen Toussaint wurde erst mal nicht veröffentlicht. Drei exzellente Alben für Black Top Records in New Orleans gaben seiner Bühnenkarriere neuen Schwung, und King ging ab Mitte der 80er-Jahre wieder verstärkt auf Tournee. Earl Silas Johnson IV starb am 17. April 2003 und wurde mit einem kompletten traditionellen Jazzbegräbnis geehrt, inkl. Trauerzug durch die Straßen seiner Heimatstadt. Die Zeremonie war eines Kings würdig.

Bill Dahl
Chicago, Illinois 

PLUG IT IN! TURN IT UP!
Electric Blues 1939–2005 – The Definitive Collection!
Volume 3: 1960–1969

Earl King on Wikipedia

 
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