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Freddy Quinn Take Me Home, Country Roads (CD)

Take Me Home, Country Roads (CD)
 
 

Artikel-Nr.: CD15455

Gewicht in Kg: 0,107

 

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Freddy Quinn: Take Me Home, Country Roads (CD)

(1992/Laserlight) 16 tracks (42:38)
 

Songs

Quinn, Freddy - Take Me Home, Country Roads (CD) CD 1
1: It's Country Time
2: Tennessee Teardrops
3: Take Me Home, Country Roads
4: Green Green Grass Of Home
5: Oh, Lonesome Me
6: Home On The Range
7: Carry Me Back To Old Virginny
8: Yellow Rose Of Texas
9: Older Men Make Better Lovers
10: Jambalaya
11: Help Me Make It Through The Night
12: Old Smoky
13: Some Broken Hearts Never Mend
14: Oh, Susanna
15: Oh, My Darling Clementine
16: Tom Dooley

 

Artikeleigenschaften von Freddy Quinn: Take Me Home, Country Roads (CD)

  • Interpret: Freddy Quinn

  • Albumtitel: Take Me Home, Country Roads (CD)

  • Artikelart CD

  • Music Genre Country Music
  • Music Style Country Deutschland / Europe
  • Music Sub-Genre 043 Country Deutschland/Europe
  • Label LASERLIGHT

  • EAN: 4006408154556

  • Gewicht in Kg: 0.107
 
 

Interpreten-Beschreibung "Quinn, Freddy"

Freddy Quinn ist ohne Zweifel eine Ikone der deutschen Unterhaltungsindustrie. Seine Lieder um Einsamkeit und Fernweh, zumeist komponiert von Lothar Olias, und seine Filmauftritte haben ihn populär und wohlhabend gemacht. Mit zehn Nummer-1-Hits wie Heimweh, Junge komm bald wieder oder Die Gitarre und das Meer scheffelte seine Plattenfirma Polydor in den 50er und 60er Jahren Millionen. Und nicht wenigen Filmproduzenten verhalf der Mann mit den melancholischen Seemanns- und Abenteuerballaden zu Villa, Jacht und schnellem Auto.

In den frühen Jahren seines Erfolges, Ende der 1950er Jahre, zog Freddy mit seinem tiefen Bariton vor allem die aufbegehrenden Jungmänner auf seine Seite. Ich erinnere mich, dass auf Klassenreisen Freddys Lieder in den Köpfen von uns Schuljungen herumspukten. Nach abendlichen Fußballkämpfen mit einheimischen Straßenteams wurde im Siegestaumel schon mal ein Freddy-Song angestimmt ("Juanita hieß das Mädchen …").

Wer schon größer war – halbstark hieß es damals – und von der weiten Welt träumte, ließ sich erst recht von den markigen Songs anspornen und kam nur zu gern der Aufforderung nach: "Es kommt der Tag, da will man in die Fremde…".

Später, als Freddys Lieder romantischer wurden, wandten sich einige der jungen Burschen von ihm ab. Sie setzten auf härtere Rhythmen. Dafür flogen dem Gitarrenheld umso mehr die Mädchenherzen zu. Das führte in vielen Familien zum heftigen Geschwisterstreit im Kampf um das heimische Radio. Wollte der Bruder eine Fußballreportage hören, maulte die Schwester, weil zur selben Zeit die Schlagerparade lief – mit Freddy.

Bei soviel Popularität wurde den Filmgewaltigen des Wirtschaftswunder-Kinos schnell klar, dass sich ihnen in dem Schlagerstar eine Goldgrube auftat. Denn wer so erfolgreich sang, der musste auch auf der Leinwand gut ankommen. Gesagt, getan.

Von 1957 bis 1971 entstanden 13 Freddy-Filme, allein sieben führen seinen Namen im Titel! Viele wurden ihm direkt auf den Leib geschrieben. Regie führten Männer mit Gespür für Unterhaltung und Kasse. Allein vier Abenteuer inszenierte Wolfgang Schleif, der später beim Fernsehen ein gefragter Regisseur für Familienunterhaltung wurde.

Schauplätze der Filme waren die Millionenstädte Hamburg, München, Berlin und natürlich immer wieder die große weite Welt: Kanada ('Freddy – unter fremden Sternen') und Brasilien ('Weit ist der Weg'), die Südsee ('Freddy und das Lied der Südsee'), Irland ('Nur der Wind') und Sardinien ('Haie an Bord') – der Hauch der Ferne und des Heimwehs durchweht Freddys Lieder ebenso wie die Leinwandabenteuer.

Geschäftstüchtig bauten Verleihfirmen die Namen großer Freddy-Hits gleich mit in ihre Filmtitel ein, so war ihnen der Erfolg sicher: 'Heimatlos', 'Freddy – die Gitarre und das Meer', 'Freddy - Unter fremden Sternen'.Freddy Quinn

Mit Freddys Unterhaltungsstreifen begann ein neues Genre im deutschen Nachkriegskino. Das bisherige Musikfilm-Mosaik, bestehend aus einem Reigen beliebter Schlagerkünstler, wurde abgelöst vom musikalischen Krimi bzw. Abenteuerfilm, dessen Handlung nur von einer Hauptfigur getragen wurde, eben Freddy. Der war ein Held, wie er deutscher nicht sein konnte: Redlich und treu, singender  Mädchenschwarm und Kinderfreund. Herr Saubermann in Person. Viele Mütter, die mit ihren pubertierenden Töchtern die Filme sahen, hätten ihn sich liebend gern als Schwiegersohn an Land gezogen – wenn nicht sogar als eigenen Gemahl.

Seine Bedeutung für die Platten- und vor allem die Kinoindustrie spiegeln die Jahre 1959 und 1960 in einzigartiger Weise wieder. Innerhalb von knapp 24 Monaten erschienen gleich vier Freddy-Filme ('Freddy, die Gitarre und das Meer', 'Freddy - Unter fremden Sternen', 'Melodie der Nacht', Weit ist der Weg'). Die aufrechte Art des Unterhaltungskünstlers und seine Musik, mit der er eine exotisch-romantische Gegenwelt zum spießigen  Wirtschaftswunder-Alltag aufbaute, ließ die Kassen der Lichtspielhäuser kräftig klingeln.

Freddy Quinns Bedeutung als Leinwandheld zeigte sich auch darin, dass man ihm bekannte Filmgrößen an die Seite stellte: Marianne Hold, Vera Tschechowa, Gustav Knuth, Heidi Brühl, Grethe Weiser, Heinz Erhardt, Karin Dor und schließlich aus Hollywood die Kurvenstars Jayne Mansfield und Mamie van Doren.

Auszug aus dem Booklet BCD17419 - Freddy Quinn Tausend Meilen (4-CD)
Read more at: https://www.bear-family.de/quinn-freddy-tausend-meilen-4-cd.html
Copyright © Bear Family Records

 
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