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Django Reinhardt Collection Vol.2 (3-CD)

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Django Reinhardt: Collection Vol.2 (3-CD)

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Artikeleigenschaften von Django Reinhardt: Collection Vol.2 (3-CD)

Reinhardt, Django - Collection Vol.2 (3-CD) CD 1
01 Avalon Django Reinhardt
02 Blue Drag Django Reinhardt
03 After You've Gone Django Reinhardt
04 Exactly Like You Django Reinhardt
05 In A Sentimental Mood Django Reinhardt
06 Chicago Django Reinhardt
07 Lambeth Walk Django Reinhardt
08 Gabriel's Swing Django Reinhardt
09 Body And Soul Django Reinhardt
10 I Wonder Where My Baby Is Tonight Django Reinhardt
11 Margie Django Reinhardt
12 Coucou Django Reinhardt
13 Dinette Django Reinhardt
14 Douce Ambiance Django Reinhardt
15 Mélodie Au Crépuscule Django Reinhardt
16 How High The Moon Django Reinhardt
Reinhardt, Django - Collection Vol.2 (3-CD) CD 2
01 In The Still Of The Night Django Reinhardt
02 Crazy Strings Django Reinhardt
03 Bolero Django Reinhardt
04 Christmas Swing Django Reinhardt
05 Ain't Misbehavin' Django Reinhardt
06 Minor Swing Django Reinhardt
07 Dream Ship Django Reinhardt
08 Hungaria Django Reinhardt
09 Fantaisie Sur Une Danse Norvégienne Django Reinhardt
10 Le Sheik Django Reinhardt
11 Distraction Django Reinhardt
12 Gaiement Django Reinhardt
13 I'll Never Smile Again Django Reinhardt
14 Minor Blues Django Reinhardt
15 Blue Lou Django Reinhardt
16 Babik (Bi-Bop) Django Reinhardt
Reinhardt, Django - Collection Vol.2 (3-CD) CD 3
01 Georgia On My Mind Django Reinhardt
02 Miss Annabelle Lee Django Reinhardt
03 I'll See You On My Dreams Django Reinhardt
04 I Can't Believe That You're In Love With Me Django Reinhardt
05 Montmartre Django Reinhardt
06 Begin The Beguine Django Reinhardt
07 Indécision Django Reinhardt
08 Blue Skies Django Reinhardt
09 All Of Me Django Reinhardt
10 Part 2 Boogie Woogie
11 Part 1 Boogie Woogie
12 Crépuscule Django Reinhardt
13 Féerie Django Reinhardt
14 Divine Beguine Django Reinhardt
15 Lentement, Mademoiselle Django Reinhardt
16 Duke And Dukie Django Reinhardt
Django Reinhardt Es gibt drei Kategorien von Künstlern. Solche, die zu Lebzeiten als gute... mehr
"Django Reinhardt"

Django Reinhardt

Es gibt drei Kategorien von Künstlern. Solche, die zu Lebzeiten als gute Musiker bezeichnet werden. deren wahre Genialität man aber erst nach ihrem Tode erkennt. Dann gibt es die Musiker, die zu Lebzeiten gefeiert und gewürdigt werden, die aber nach ihrem Tode mehr und mehr in Vergessenheit geraten, weil man erkennt, daß sie den Nachkommenden nicht mehr viel zu sagen haben. Und schliesslich gibt es die Musiker, die einem größer erscheinen, je mehr Jahre seit ihrem Tode verstrichen sind. Zu den letzteren gehört Django Reinhardt. Ich besinne mich noch der Jahre 1934 und 1935, als ich die ersten Platten des Hot-Club-Quintetts erhielt. Damals sah man Stephane Grappelly noch als den genialeren Musiker im Vergleich mit Reinhardt an. Zehn Jahre später hatte sich der Vergleich umgekehrt. Und wieder zehn Jahre später waren es die Amerikaner, die den Europäern klarmachten, daß es nur einen Musiker in der Geschichte des Jazz gab, der als Europäer den Amerikanern Vorbild sein konnte, eben Django Rein-hardt. Dabei ist es bisher geblie-ben. Noch ist kein europäischer Jazzmusiker aufgetaucht, der seinerseits die Amerikaner beein-flußt hätte oder gar drüben auf Grund seiner Plattei eine Art Schule hätte ins Leben rufen können.

Die vorliegende „Milestones"- Platte zeigt gewissermaßen in einer Nußschale den Menschen und Musiker Django Reinhardt, jene unbeschreibliche Mischung von zigeunerhaftem Vagantentum und Naturverbundenheit, von fran-zösischer Lebens- und Sinnen-freude und von Amerikanismus, die den Menschen und Musiker Django Reinhardt ausmachen. Schon die ersten Takte von „Minor Swing" rühren in ihrer nostalgi-schen Molltonart, aus der Django aber bald temperamentvoll aus-bricht. Der Evergreen ,,Georgia" wird von Freddy Taylor gesungen, einem farbigen amerikanischen Entertainer, mit dem Django 1935 in der exklusiven „Villa d'Este" an den Champs-Elysees aufgetreten war. Diese Aufnahme brachte meine erste persönliche Begeg-nung mit dem großen GItarnsten. Die übrigen Titel der ersten Platten-seite zeigen Django unter verschie-denen Aspekten. Da ist das Solo auf der unverstärkten Gitarre „Echoes of Spain". Kein Jazz, wohl-verstanden, aber pure Musik wie sie ihm bei dem Gedanken an die Zigeuner auf der Wallfahrt nach Saintes Maries-de-la-mer eingefallen sein mag. Das Duo „Out of Nowhere" mit dem Geiger Grappel-ly zeigt ihn nicht nur als einfühl-samen Begleiter in kammermusika-lischem Rahmen sondern auch von unglaublicher Sensibilität in der Behandlung der Harmonien.

Die Aufnahme von „Lady Be Good" mit dem damaligen Gipfeltreffen von drei Geigern dürfte für alle eine Überraschung sein, die glauben, die Violine sei erst durch die moderne Pop-Jazz-Musik populär gemacht. Eingangs- und Schluß-Chorus sind von Diango arrangiert, er selber spielt die erste Impro-visation,gefolgt von Michel Warlop (1911-1947), dann Stephane Grap-pelly und schließlich, mit Doppel-griffen, Eddi South, dem farbigen Geiger aus den USA, der 1937, dem Jahr der Weltausstellung in Paris, dort im „Ritz"-Hotel spielte. Ebenso überraschend wird für viele Bachs Doppelkonzert in d-moll für zwei Violinen sein, interpretiert von South und Grappelly, die lediglich von Django Reinhardt begleitet werden. Damals, In der Schellack-zeit, brachte die A-Seite das Thema quasi notengetreu, aber in Swing-Manier, und die B-Seite die Improvisation. Im Aprilheft 1938 der Zeitschrift „Jazz Hot" schrieb damals Hugues Panassie: „Es wäre falsch, zu behaupten, daß Bach durch die Jazzinterpretation gewinnen sollte, aber es sollte auf die mehr oder weniger direkten Beziehungen zwischen der Musik von Bach und dem Jazz hingewiesen werden".

In den Jahren vor dem Krieg war Pans für den europäischen Jazz das, was Harlem für den amerikanischen war, besonders im Jahr 1937. Und alle, die an die Seine kamen, woll-ten mit Django spielen. „Crazy Rhythm* zeigt zwei der bedeutend-sten von ihnen: Coleman Hawkins und Benny Carter. Der Titel ist ein Meilenstein für die Fortschritte im europäischen Jazz; denn er zeigt zwei europäische und zwei amerikanische Saxophonisten im Wettstreit: zunächst Andre Ekyan (Alt) und Alix Combelle (Tenor), gefolgt von Benny Carter (Alt) und Coleman Hawkins (Tenor, mit zwei Chorus-sen). Grappelly spielt hier ausnahmsweise einmal Klavier. — In einer Woche im April 1937 ging das Quintett dreimal ins Studio, um 17 Titel einzuspielen, die in ihrer Geschlossenheit als eine der grandiosesten Leistungen in der Jazzgeschichte bezeichnet werden müssen, vergleichbar etwa den Meilensteinen von Armstrongs Hot Five und Hot Seven der Jahre 1927/28 oder den Ellington-Sessions von 1940 mit Jimmy Blanton. Drei der Titel wurden auf der B-Seite untergebracht: Der Evergreen „Rose Room" (auf dessen Harmonien Ellington später „In A Mello-tone" aufbaute), die typische Django-Komposition „Tears" und die Zug-Imitation „Mystery Pacific".

Man muß staunen, wieviel Lautmalerei allein mit Saiteninstrumenten möglich ist! „Nuages", Djangos populärste Komposition, durfte nicht fehlen. Sie entstand, als Grappelly und Reinhardt durch den Krieg getrennt waren; die Klarinette Hubert Rostaings trat an die Stelle der Geige. Nicht minder schon, wenn auch nicht ganz so bekannt, ist „Manoir de mes reves", nach dem Kriege von Django und einer Big Band amerikanischer Soldaten aufgenommen. Eine Vorkriegsauf-nahme aus der Zeit des Höhepunkts des einmaligen französischen Quintetts schließt den Reigen. Mir ist kein Jazzmusiker bekannt, dem namhafte Dichte,' ein Denkmal in Zeilen gesetzt hätten, aber Djangos Kunst wurde gleich von zwei Poeten verherrlicht. Der eine ist James Jones in seinem Roman „Verdammt in alle Ewigkeit" (s. Zitat im Doppelalbum Django Reinhardt der „Serie 2000"). Der andere ist kein Geringerer als Jean Cocteau. Als er Django zum ersten Mal hörte und kennenlernte, inspirierte er ihn zu einer seiner Gestalten in „Les enfants terribles", und nach seinem Tode schrieb er: „Sein Rhythmus war ihm so zu eigen wie einem Tiger die Streifen, sie steckten ihm in der Haut".
Dietrich Schulz-Köhn

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