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Big Mama Thornton Hound Dog - Essential Collection

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Big Mama Thornton: Hound Dog - Essential Collection

1951-56 'Duke/Peacock') (57:37/22) Ihre ausgezeichneten frühen Blues- und R&B-Aufnahmen aus Texas / Her excellent early blues and r&b recordings made in Texas.
 

Songs

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Artikeleigenschaften von Big Mama Thornton: Hound Dog - Essential Collection

  • Interpret: Big Mama Thornton

  • Albumtitel: Hound Dog - Essential Collection

  • Artikelart CD

  • Genre Blues

  • Music Genre Blues
  • Music Style Ladies Singin’ The Blues
  • Music Sub-Genre 916 Ladies Singin' The Blues
  • Label UNIVERSAL

  • SubGenre Blues - General

  • EAN: 0008811192020

  • Gewicht in Kg: 0.100
 
 

Interpreten-Beschreibung "Thornton, Big Mama"

Willie Mae 'Big Mama' Thornton

Willie Mae 'Big Mama' Thornton with Kansas City Bill and Orchestra

Hound Dog

(Jerry Leiber-Mike Stoller-J. Otis)

Peacock 1612

 

"They call me Big Mama!"  bellte Willie Mae Thornton bei ihrer Session für Peacock Records am 13. August 1952 in L.A. Sie wog mindestens 230 Pfund und war eine der wenigen Künstler(innen), die Don Robey tatsächlich einschüchterten, obwohl der Boss von Houstons Peacock Records nicht gerade zimperlich war. Aber das war nicht der spätere Riesenerfolg, den Big Mama an diesem Tag mit der Johnny Otis Band einspielte. Diese Ehre gebührte einem rauen, humorvollen Blues, der von zwei jungen jüdischen Komponisten beigesteuert wurde, deren Hound Dog aus Big Mama einen R&B-Star machte.

Thornton wurde am 11. Dezember 1926 in Montgomery, Alabama, als Tochter eines Pfarrers geboren. Die junge Willie Mae begann in der Kirche zu singen, aber schon mit 14 war sie als Sängerin auf Tour und schloss sich Anfang der 40er-Jahre Sammy Green's Hot Harlem Revue an. Als sie 1948 nach Houston kamen, machte Willie Mae die Stadt zu ihrer Wahlheimat. Sie spielte versiert Mundharmonika und Schlagzeug und erledigte 1950 ihre erste Aufnahme als Frontfrau der Harlem All Stars, All Right Baby für das winzige E&W-Label. Dann entdeckte Robey sie und brachte sie für ihre ersten beiden Peacock-Sessions 1951 mit der Combo von Joe Scott und dann mit der von Bill Harvey zusammen.

Otis verkleinerte seine bläsergespickte Band für Hound Dog auf die Rhythmusgruppe, wodurch es noch bodenständiger wurde. Er selbst spielte  Schlagzeug, Albert Winston stand am Bass, und Pete Lewis' fauchende Gitarre schlängelt sich um Big Mamas Gebrüll und legt dann in einem fantastischen Solo über mehrere Chorusse richtig los. Die Nummer hielt im Frühjahr 1953 die Nr.-1-Position der R&B-Charts und inspirierte Antwortsongs von Rufus Thomas, Jr. auf Sun (dessen Bear Cat auch ein Hit wurde und Robey zur Einreichung einer Klage veranlasste) sowie John Brim auf Checker (Rattlesnake).

Trotz einer Reihe hervoragender Folgeplatten auf Peacock bis 1957 landete Big Mama nie wieder einen Hit. Sie zog nach L.A. und machte obskure 45er für Bay-Tone, Irma, Kent und Sotoplay. Ihre Zukunft wurde rosiger, als sie 1965 mit dem American Folk Blues Festival durch Europa tourte und danach ihre ersten LPs für Chris Strachwitz' Arhoolie-Label aufnahm. Als Janis Joplin Big Mamas Ball And Chain einem jüngeren Publikum vorstellte, rückte Thornton stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Es war nicht das erste Mal, dass einer ihrer Songs für andere erfolgreich war: Elvis' raketengetriebenes Revival von Hound Dog mit Scotty Moores federnden Gitarrenbreaks führte 1956 elf Wochen lang die Pop-Hitparade an. Ironischerweise wandte sich Presley dem Original von Big Mama erst zu, nachdem er Freddie Bell & The Bellboys den Song in Las Vegas spielen hörte.

Thorntons letzte Jahre waren nicht schön. Sie war Alkoholikerin, bei schlechter Gesundheit und verarmt. Am 25. Juli 1984 wurde sie im Alter von 57 Jahren auf dem Fußboden ihres Zimmers in einem Wohnheim in L.A. tot aufgefunden.

- Bill Dahl -
Chicago, Illinois

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Electric Blues 1939-2005. - The Definitive Collection!

 
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