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Lou Cifer And The Hellions / Rockville Revelation – CD-Review
...auf CD, Rock, Zeitreise 1. August 2019 Von Wolfgang Giese
Künstler: Lou Cifer And The Hellions Label: Bear Family Records Musikstil: Neo Rockabilly
Lou Cifer And The Hellions
Wir tauchen nun tief in die Teddy-Boy-Szene ein, hier sind Lou Cifer And The Hellions! Aber wir bleiben in deutschen Landen, es geht ab in das Ruhrgebiet und mit "Rockville Revelation" stellt die seit 1995 existierende Band ihr nunmehr sechstes Album vor.
Es gibt keinen Rückgriff auf bekannte Songs, wir finden ausschließlich Eigenkompositionen. Es waren wohl Stray Cats, die 1981 den Rockabilly als Neo-Rockabilly wieder verstärkt ins Gespräch brachten. Und noch ist diese Szene nicht ausgestorben, die eben Genannten haben auch erst kürzlich wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben, und Lou Cifer schwimmt ebenfalls gut mit auf dieser Welle.
Im kompromisslosen »mono deluxe«, dem Cover zu entnehmen, geht es sofort gnadenlos ab, wenn mit dem ersten Song ein Tanz mit dem Teufel vollzogen wird. Nach knapp eineinhalb Minuten ist der Tanz allerdings bereits vorbei und mit gleichem Tempo und gleicher ungebändigter Energie – herrlich, diese klackernde Gitarre – rast die Stimmung weiter. Da können die Beine einfach nicht ruhig bleiben, man wird förmlich mitgerissen von dieser guten Laune. Das geht fürwahr in Mark und Bein, dieser Rockabilly strahlt sowohl Authentizität als auch moderne Akzente aus.


Die achtzehn Songtexte sind im Booklet derCD beigefügt. Von Bear Family Records ist die ganze Gestaltung dieser Produktion auf angenehme Weise auf die Atmosphäre der Fifties abgestimmt. Wenn ich mir vorstelle, wie Lou Cifer And The Hellions live agieren, dann dürfte hier teuflisch die Post abgehen, da braucht ein frommer Christ wohl wahrhaft Standhaftigkeit, wenn die Hölle rundherum entfacht wird.

Es ist eigentlich nicht angebracht, einige Songs speziell hervorzuheben, denn alle Titel strahlen die gleiche Stimmung aus, egal, ob ein wenig langsamer, ob uptempo oder höllisch schnell. Das einzige Manko dürfte sein, dass sich angesichts dessen natürlich schnell eine gewisse Abnutzung einstellen könnte. Doch das sollte man ignorieren und einfach das Gesamtpaket frischer guter Stimmung in einem Stück genießen.
Ach ja, für ein wenig Abwechslung sorgen dann doch noch Onno von Hell mit seiner Mandoline auf #10 und Ray Collins an Piano und Saxofon auf #16. Vielleicht wäre es in der Tat ratsam, eines dieser beiden Instrumente öfter einzusetzen, zur Erweiterung des Sounds.

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