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Ritchie Valens / Rocks – CD-Review
...auf CD, Rock, Zeitreise 21. Juli 2019 Von Wolfgang Giese
Künstler: Ritchie | Valens Label: Bear Family Records Musikstil: Pop, Rock'n'Roll
Ritchie Valens / Rocks
Ritchie Valens weilte vom 13. Mai 1941 bis zum 3. Februar 1959 auf Erden. Der als Richard Steven Valenzuela in Los Angeles geborene Musiker verließ diese Welt am Tag, als die Musik starb. Das war dieser tragische Flugzeugabsturz, als Ritchie mit Buddy Holly und The Big Bopper ums Leben kam. Innerhalb der kurzen Karriere wurde er vor Allem durch Hits wie "Come On, Let’s Go", "Donna" und "La Bamba" über seinen Tod hinaus in der Erinnerung behalten.

Mit dieser CD-Kompilation, "Rocks", sind entgegen des Titels, auch einige Balladen vertreten. In einem sechsseitigen Digipak mit vierzig Seiten starkem Booklet mit Liner Notes von Bill Dahl werden sechsunddreißig Songs geboten, wie immer von Bear Family akribisch ausgewählt und mit entsprechenden Daten versehen. Im Übrigen ist es eine Freude, in dem 'Lesebuch' zu schmökern, auch weil sehr viele Informationen geboten werden.


Neben den drei Hits sind Demo-Aufnahmen, Outtakes und die seltene Tributsingle von Donna (Ludwig), welche kurz nach seinem Tode erschienen ist, enthalten. Valens hatte in nur acht Monaten eine Reihe von Songs eingespielt, die sein musikalisches Erbe darstellen, als erster Latino-Rocker, der auch noch spanisch sang, klar – bei "La Bamba".

Und mit diesem Erkennungssong startet dann auch die Kollektion. Es folgt ein beinharter Rocker, "Ooh! My Head", ein flott abgehender Rhythmus, hier wird echt Druck gemacht. Viele werden Ritchie so vielleicht gar nicht kennen. "Fast Freight" mit dem dominanten Gitarrensound klingt sehr modern – unter Berücksichtigung des Aufnahmejahres 1959 – und besitzt gar einen Hauch von Surfmusik, dazu ein kurzes jazziges Bass-Solo, da steckt eine Menge in dem kurzen Song.
Dem Blues wird gefrönt mit "Framed" und so spiegelt die Auswahl der Stücke die ganze Palette damalig vertretener Stilrichtungen wider. Als 'Außenseiter' der Kollektion erweisen sich die beiden Home Recordings von "Cry, Cry, Cry", die ganz spartanisch arrangiert sind sowie auch die weiteren Home Recordings von Bob Keane.
Ach, und dann ein Lied, das ist ja gar nicht von den Beach Boys! "Bluebirds Over The Mountains", schön, dieses auch einmal in dieser viel älteren Version zu hören.

Neben einigen Outtakes gibt es noch zwei Boni, das sind die Tracks, die Ritchies Freundin, Donna Ludwig, als Tribut an ihn einsang. Im Übrigen war sie danach nie wieder im Studio. Sie selbst bezeichnete die Aufnahmen als »horrible«. Nun, ein gesanglicher Hochgenuss sind sie in der Tat nicht. Abgerundet wird das Ganze noch durch einen Werbejingle (#30) und die damalige Radionachricht zum tragischen Flugzeugabsturz (#34).

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