Ray Charles More Music From Ray - Soundtrack (CD)

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Ray Charles: More Music From Ray - Soundtrack (CD)
Diese Sammlung von 17 charakteristischen Ray-Songs, die im Film „Ray“ zu hören sind und von diesem inspiriert wurden, enthält drei Titel, die Ray Charles exklusiv für den Film aufgenommen hat („Baby Let Me Hold Your Hand“, “ Die limitierte Bonus-DVD enthält seltene und bemerkenswerte Auftritte von Ray Charles aus O-Genio – Ray Charles Live In Brazil 1963.
Artikeleigenschaften vonRay Charles: More Music From Ray - Soundtrack (CD)
Interpret: Ray Charles
Albumtitel: More Music From Ray - Soundtrack (CD)
Label WARNER
Genre R&B, Soul
Artikelart CD
EAN: 0081227870324
- Gewicht in Kg: 0.1
| Charles, Ray - More Music From Ray - Soundtrack (CD) CD 1 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01 | Leave My Woman Alone | Ray Charles | ||
| 02 | Lonely Avenue | Ray Charles | ||
| 03 | Rockhouse | Ray Charles | ||
| 04 | I Believe To My Soul | Ray Charles | ||
| 05 | Losing Hand | Ray Charles | ||
| 06 | I'm Movin' On | Ray Charles | ||
| 07 | But On The Other Hand Baby | Ray Charles | ||
| 08 | Baby, It's Cold Outside | Ray Charles | ||
| 09 | The Danger Zone | Ray Charles | ||
| 10 | Busted | Ray Charles | ||
| 11 | Makin' Whoopee | Ray Charles | ||
| 12 | Let's Go Get Stoned | Ray Charles | ||
| 13 | Drifting Blues | Ray Charles | ||
| 14 | Baby Let Me Hold Your Hand | Ray Charles | ||
| 15 | Drown In My Own Tears/You Don't Know Me | Ray Charles | ||
| 16 | Every Day I Have The Blues | Ray Charles | ||
| 17 | America The Beautiful | Ray Charles | ||
Ray Charles
Ray Charles
Losing Hand
(Charles Calhoun)
Atlantic 1037
Ray Charles war noch nicht lange bei Atlantic Records, als er am 17. Mai 1953 den schwermütigen Blues Losing Hand mit einer New Yorker Session-Crew einspielte, zu der die Saxofonisten Dave McRae, Freddie Mitchell und Pinky Williams, der Bassist Lloyd Trotman, der Schlagzeuger Connie Kay und der Gitarrist Mickey Baker gehörten, dessen geschmeidige Akkorde wie dickflüssiger, trüber Molassesirup herunterfließen. Brother Ray hatte auf seinen folgenden Aufnahmen für Atlantic keinen Gitarristen dabei, darum ist Bakers Mitwirkung eher ungewöhnlich (der Song wurde vom Arrangeur Jesse Stone unter seinem Pseudonym Charles Calhoun geschrieben). Ray war zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit seiner richtungsweisenden Synthese aus Gospel und Blues auf der Szene explodiert, obwohl sein leidenschaftlicher Gesang und seine intensiven Pianoattacken bereits in seine unmittelbare Zukunft deuteten.
"Er wurde (damals) immer noch in der herkömmlichen Weise aufgenommen, wie man fast jeden Einzel-Gesangskünstler aufnehmen würde",sagte Rays 2008 verstorbener Koproduzent Jerry Wexler."Wir besorgten die Begleitmusiker, wir holten Jesse Stone als Arrangeur, wir probten und so weiter."
Geboren in Albany, Georgia, am 23. September 1930, doch in Greenville, Florida, aufgewachsen, verlor Ray Charles Robinson schon als Kind sein Augenlicht, aber gewann dafür seine unerschütterliche Liebe zur Musik – Blues, Boogie-Woogie, Jazz, Country. Er verließ die staatliche Blindenschule mit 15 – als er bereits exzellente Pianokenntnisse erworben hatte – und schaffte es irgendwie quer durchs Land von Jacksonville, Florida, nach Seattle. Jack Lauderdale von Swing Time/Down Beat Records holte Charles und sein McSon Trio im Jahr 1949 an Bord. Seine erste Veröffentlichung war gleich ein Hit und die beiden danach auch, obwohl Ray damals noch Nat King Cole und Charles Brown imitierte.
Swing Time geriet 1952 in finanzielle Schwierigkeiten, darum verhökerte Lauderdale Charles' Vertrag an Atlantic. Dort revolutionierte Ray später den Rhythm & Blues mit seiner gewagten Gospel/Blues-Synthese mit seinen Tophits I've Got A Woman, Hallelujah I Love Her So und What'd I Say (Letzteres leitete die Elektrifizierung eines anderen Instruments ein, denn hier spielte Ray ein Wurlitzer-E-Piano). Seine Sessions liefen jetzt völlig anders ab als sonst bei Atlantic üblich.
"Sie waren aufregend, erbaulich, spannend",sagte Wexler."Wir reden hier von Ray Charles. Es gab keine Durchhänger. Ich meine, es gab nie irgendetwas Negatives oder Grund zur Besorgnis, denn Ray Charles hatte alles vom Anfang bis zum Ende durchdacht. Und deshalb, wie es bei vielen anderen Sessions war, wenn wir ein paar Anweisungen geben mussten, weil nichts passierte, oder Änderungen gemacht werden mussten, das war bei Ray nie der Fall."
Wie jeder weiß, machten ihn seine kontinuierlichen musikalischen Experimente zu einem Superstar, der er bis zu seinem Tod am 10. Juni 2004 blieb. Man nannte Ray Charles nicht ohne Grund ein Genie.
- Bill Dahl -
Chicago, Illinois
PLUG IT IN! TURN IT UP!
Electric Blues 1939-2005. - The Definitive Collection!

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