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Ray Charles Singles Collection Plus 1952-58 (2-CD)

Artikel-Nr.: CDJAS506

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Ray Charles: Singles Collection Plus 1952-58 (2-CD)

(2009/JASMINE) 50 tracks
 

Songs

Charles, Ray - Singles Collection Plus 1952-58 (2-CD) CD 1
1: Kissa Me Baby
2: Roll With Me Baby
3: The Midnight Hour
4: Jumpin' In The Morning
5: The Sun's Gonna Shine Again
6: Mess Around
7: Funny But I Still Love You
8: Heartbreaker
9: Feelin Sad
10: Nobody Cares
11: Ray's Blues
12: Mr. Charles' Blues
13: It Should Have Been Me
14: Sinner's Prayer
15: Losing Hand
16: Don't You Know
17: I Got A Woman
18: Come Back Baby
19: A Fool For You
20: The Little Girl Of Mine
21: Blackjack
22: Greenbacks
23: Mary Ann
24: I'll Drown In My Own Tears
25: Hallelujah I Love Her So
Charles, Ray - Singles Collection Plus 1952-58 (2-CD) CD 2
1: What Would I Do Without You
2: Lonely Avenue
3: Leave My Woman Alone
4: I Want To Know
5: Ain't That Love
6: It's Allright
7: Get On The Right Track Baby
8: I Want A Little Girl
9: Swanee River Rock
10: Talkin' About You
11: What Kind Of Man Are You
12: Yes Indeed
13: I Had A Dream
14: You Be My Baby
15: My Bonnie
16: Rockhouse Pt 1 & 2
17: (Night Time) Is The Right Time
18: Tell All The World About You
19: That's Enough
20: Tell Me How Do You Feel
21: Early In The Morning
22: A Bit Of Soul
23: Hard Times
24: I Wonder Who
25: Carrying That Load

 

Artikeleigenschaften von Ray Charles: Singles Collection Plus 1952-58 (2-CD)

  • Interpret: Ray Charles

  • Albumtitel: Singles Collection Plus 1952-58 (2-CD)

  • Artikelart CD

  • Genre R&B, Soul

  • Music Genre Rhythm & Blues
  • Music Style Rhythm & Blues
  • Music Sub-Genre 251 Rhythm & Blues
  • Label JASMINE

  • Preiscode JAS
  • SubGenre R&B Music - Classic R&B

  • EAN: 0604988050622

  • Gewicht in Kg: 0.120
 
 

Interpreten-Beschreibung "Charles, Ray"

Ray Charles

Ray Charles

Losing Hand

(Charles Calhoun)

Atlantic 1037

 

Ray Charles war noch nicht lange bei Atlantic Records, als er am 17. Mai 1953 den schwermütigen Blues Losing Hand mit einer New Yorker Session-Crew einspielte, zu der die Saxofonisten Dave McRae, Freddie Mitchell und Pinky Williams, der Bassist Lloyd Trotman, der Schlagzeuger Connie Kay und der Gitarrist Mickey Baker gehörten, dessen geschmeidige Akkorde wie dickflüssiger, trüber Molassesirup herunterfließen. Brother Ray hatte auf seinen folgenden Aufnahmen für Atlantic keinen Gitarristen dabei, darum ist Bakers Mitwirkung eher ungewöhnlich (der Song wurde vom Arrangeur Jesse Stone unter seinem Pseudonym Charles Calhoun geschrieben). Ray war zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit seiner richtungsweisenden Synthese aus Gospel und Blues auf der Szene explodiert, obwohl sein leidenschaftlicher Gesang und seine intensiven Pianoattacken bereits in seine unmittelbare Zukunft deuteten.

"Er wurde (damals) immer noch in der herkömmlichen Weise aufgenommen, wie man fast jeden Einzel-Gesangskünstler aufnehmen würde", sagte Rays 2008 verstorbener Koproduzent Jerry Wexler. "Wir besorgten die Begleitmusiker, wir holten Jesse Stone als Arrangeur, wir probten und so weiter."

Geboren in Albany, Georgia, am 23. September 1930, doch in Greenville, Florida, aufgewachsen, verlor Ray Charles Robinson schon als Kind sein Augenlicht, aber gewann dafür seine unerschütterliche Liebe zur Musik – Blues, Boogie-Woogie, Jazz, Country. Er verließ die staatliche Blindenschule mit 15 – als er bereits exzellente Pianokenntnisse erworben hatte – und schaffte es irgendwie quer durchs Land von Jacksonville, Florida, nach Seattle. Jack Lauderdale von Swing Time/Down Beat Records holte Charles und sein McSon Trio im Jahr 1949 an Bord. Seine erste Veröffentlichung war gleich ein Hit und die beiden danach auch, obwohl Ray damals noch Nat King Cole und Charles Brown imitierte.

Swing Time geriet 1952 in finanzielle Schwierigkeiten, darum verhökerte Lauderdale Charles' Vertrag an Atlantic. Dort revolutionierte Ray später den Rhythm & Blues mit seiner gewagten Gospel/Blues-Synthese mit seinen Tophits I've Got A Woman, Hallelujah I Love Her So und What'd I Say (Letzteres leitete die Elektrifizierung eines anderen Instruments ein, denn hier spielte Ray ein Wurlitzer-E-Piano). Seine Sessions liefen jetzt völlig anders ab als sonst bei Atlantic üblich.

"Sie waren aufregend, erbaulich, spannend", sagte Wexler. "Wir reden hier von Ray Charles. Es gab keine Durchhänger. Ich meine, es gab nie irgendetwas Negatives oder Grund zur Besorgnis, denn Ray Charles hatte alles vom Anfang bis zum Ende durchdacht. Und deshalb, wie es bei vielen anderen Sessions war, wenn wir ein paar Anweisungen geben mussten, weil nichts passierte, oder Änderungen gemacht werden mussten, das war bei Ray nie der Fall."

Wie jeder weiß, machten ihn seine kontinuierlichen musikalischen Experimente zu einem Superstar, der er bis zu seinem Tod am 10. Juni 2004 blieb. Man nannte Ray Charles nicht ohne Grund ein Genie.

- Bill Dahl -
Chicago, Illinois

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