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Django Reinhardt Four Classic Albums plus 2-CD

Four Classic Albums plus 2-CD
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Django Reinhardt: Four Classic Albums plus 2-CD

(AVID) 54 tracks (158:38)

Artikeleigenschaften von Django Reinhardt: Four Classic Albums plus 2-CD

  • Interpret: Django Reinhardt

  • Albumtitel: Four Classic Albums plus 2-CD

  • Label AVID

  • Genre Jazz

  • Artikelart CD

  • EAN: 5022810302025

  • Gewicht in Kg: 0.12
Reinhardt, Django - Four Classic Albums plus 2-CD CD 1
01 Oh, Lady Be Good Django Reinhardt
02 Dinah Django Reinhardt
03 Confessin Django Reinhardt
04 I Saw Stars Django Reinhardt
05 Tiger Rag Django Reinhardt
06 The Continental Django Reinhardt
07 Blue Drag Django Reinhardt
08 Sweet Sue (Just You) Django Reinhardt
09 The Sunshine Of Your Smile Django Reinhardt
10 Swanee River Django Reinhardt
11 Charleston Django Reinhardt
12 Chicago Django Reinhardt
13 You're Driving Me Crazy Django Reinhardt
14 In A Sentimental Mood Django Reinhardt
15 I've Found A New Baby Django Reinhardt
16 Alabamy Bound Django Reinhardt
17 Oh, Lady Be Good Django Reinhardt
18 Minor Swing Django Reinhardt
19 Viper's Dream Django Reinhardt
20 Swingin' With Django Django Reinhardt
21 Paramount Stomp Django Reinhardt
22 Bouncin' Around Django Reinhardt
23 St. Louis Blues Django Reinhardt
24 Swing Guitars Django Reinhardt
25 Daphne Django Reinhardt
26 Lover Come Back To Me Django Reinhardt
27 I Got Rhythm Django Reinhardt
Reinhardt, Django - Four Classic Albums plus 2-CD CD 2
01 You Took Advantage Of Me Django Reinhardt
02 Sweet Georgia Brown Django Reinhardt
03 My Serenade Django Reinhardt
04 Naguine Django Reinhardt
05 Stephen's Blues Django Reinhardt
06 You Rascal You Django Reinhardt
07 I'll See You In My Dream Django Reinhardt
08 Stockholm Django Reinhardt
09 Echoes Of Spain Django Reinhardt
10 Younger Generation Django Reinhardt
11 Blues Django Reinhardt
12 Vendredi 13 Django Reinhardt
13 Rythme Futur Django Reinhardt
14 Daphne Django Reinhardt
15 Mabel Django Reinhardt
16 Djangology Django Reinhardt
17 Swing 41 Django Reinhardt
18 Swing 42 Django Reinhardt
19 Nuages Django Reinhardt
20 Sweet Sue Django Reinhardt
21 Limehouse Blues Django Reinhardt
22 Place De Brouckere Django Reinhardt
23 Black Eyes Django Reinhardt
24 Body And Soul Django Reinhardt
25 Lover Come Back To Me Django Reinhardt
26 I Got Rhythm Django Reinhardt
27 My Melancholy Baby Django Reinhardt
Es gibt drei Kategorien von Künstlern. Solche, die zu Lebzeiten als gute Musiker bezeichnet... mehr
"Django Reinhardt"

Es gibt drei Kategorien von Künstlern. Solche, die zu Lebzeiten als gute Musiker bezeichnet werden. deren wahre Genialität man aber erst nach ihrem Tode erkennt. Dann gibt es die Musiker, die zu Lebzeiten gefeiert und gewürdigt werden, die aber nach ihrem Tode mehr und mehr in Vergessenheit geraten, weil man erkennt, daß sie den Nachkommenden nicht mehr viel zu sagen haben. Und schliesslich gibt es die Musiker, die einem größer erscheinen, je mehr Jahre seit ihrem Tode verstrichen sind. Zu den letzteren gehört Django Reinhardt. Ich besinne mich noch der Jahre 1934 und 1935, als ich die ersten Platten des Hot-Club-Quintetts erhielt. Damals sah man Stephane Grappelly noch als den genialeren Musiker im Vergleich mit Reinhardt an. Zehn Jahre später hatte sich der Vergleich umgekehrt. Und wieder zehn Jahre später waren es die Amerikaner, die den Europäern klarmachten, daß es nur einen Musiker in der Geschichte des Jazz gab, der als Europäer den Amerikanern Vorbild sein konnte, eben Django Rein-hardt. Dabei ist es bisher geblie-ben. Noch ist kein europäischer Jazzmusiker aufgetaucht, der seinerseits die Amerikaner beein-flußt hätte oder gar drüben auf Grund seiner Plattei eine Art Schule hätte ins Leben rufen können.

Die vorliegende „Milestones"- Platte zeigt gewissermaßen in einer Nußschale den Menschen und Musiker Django Reinhardt, jene unbeschreibliche Mischung von zigeunerhaftem Vagantentum und Naturverbundenheit, von fran-zösischer Lebens- und Sinnen-freude und von Amerikanismus, die den Menschen und Musiker Django Reinhardt ausmachen. Schon die ersten Takte von „Minor Swing" rühren in ihrer nostalgi-schen Molltonart, aus der Django aber bald temperamentvoll aus-bricht. Der Evergreen ,,Georgia" wird von Freddy Taylor gesungen, einem farbigen amerikanischen Entertainer, mit dem Django 1935 in der exklusiven „Villa d'Este" an den Champs-Elysees aufgetreten war. Diese Aufnahme brachte meine erste persönliche Begeg-nung mit dem großen GItarnsten. Die übrigen Titel der ersten Platten-seite zeigen Django unter verschie-denen Aspekten. Da ist das Solo auf der unverstärkten Gitarre „Echoes of Spain". Kein Jazz, wohl-verstanden, aber pure Musik wie sie ihm bei dem Gedanken an die Zigeuner auf der Wallfahrt nach Saintes Maries-de-la-mer eingefallen sein mag. Das Duo „Out of Nowhere" mit dem Geiger Grappel-ly zeigt ihn nicht nur als einfühl-samen Begleiter in kammermusika-lischem Rahmen sondern auch von unglaublicher Sensibilität in der Behandlung der Harmonien.

Die Aufnahme von „Lady Be Good" mit dem damaligen Gipfeltreffen von drei Geigern dürfte für alle eine Überraschung sein, die glauben, die Violine sei erst durch die moderne Pop-Jazz-Musik populär gemacht. Eingangs- und Schluß-Chorus sind von Diango arrangiert, er selber spielt die erste Impro-visation,gefolgt von Michel Warlop (1911-1947), dann Stephane Grap-pelly und schließlich, mit Doppel-griffen, Eddi South, dem farbigen Geiger aus den USA, der 1937, dem Jahr der Weltausstellung in Paris, dort im „Ritz"-Hotel spielte. Ebenso überraschend wird für viele Bachs Doppelkonzert in d-moll für zwei Violinen sein, interpretiert von South und Grappelly, die lediglich von Django Reinhardt begleitet werden. Damals, In der Schellack-zeit, brachte die A-Seite das Thema quasi notengetreu, aber in Swing-Manier, und die B-Seite die Improvisation. Im Aprilheft 1938 der Zeitschrift „Jazz Hot" schrieb damals Hugues Panassie: „Es wäre falsch, zu behaupten, daß Bach durch die Jazzinterpretation gewinnen sollte, aber es sollte auf die mehr oder weniger direkten Beziehungen zwischen der Musik von Bach und dem Jazz hingewiesen werden".

In den Jahren vor dem Krieg war Pans für den europäischen Jazz das, was Harlem für den amerikanischen war, besonders im Jahr 1937. Und alle, die an die Seine kamen, woll-ten mit Django spielen. „Crazy Rhythm* zeigt zwei der bedeutend-sten von ihnen: Coleman Hawkins und Benny Carter. Der Titel ist ein Meilenstein für die Fortschritte im europäischen Jazz; denn er zeigt zwei europäische und zwei amerikanische Saxophonisten im Wettstreit: zunächst Andre Ekyan (Alt) und Alix Combelle (Tenor), gefolgt von Benny Carter (Alt) und Coleman Hawkins (Tenor, mit zwei Chorus-sen). Grappelly spielt hier ausnahmsweise einmal Klavier. — In einer Woche im April 1937 ging das Quintett dreimal ins Studio, um 17 Titel einzuspielen, die in ihrer Geschlossenheit als eine der grandiosesten Leistungen in der Jazzgeschichte bezeichnet werden müssen, vergleichbar etwa den Meilensteinen von Armstrongs Hot Five und Hot Seven der Jahre 1927/28 oder den Ellington-Sessions von 1940 mit Jimmy Blanton. Drei der Titel wurden auf der B-Seite untergebracht: Der Evergreen „Rose Room" (auf dessen Harmonien Ellington später „In A Mello-tone" aufbaute), die typische Django-Komposition „Tears" und die Zug-Imitation „Mystery Pacific".

Man muß staunen, wieviel Lautmalerei allein mit Saiteninstrumenten möglich ist! „Nuages", Djangos populärste Komposition, durfte nicht fehlen. Sie entstand, als Grappelly und Reinhardt durch den Krieg getrennt waren; die Klarinette Hubert Rostaings trat an die Stelle der Geige. Nicht minder schon, wenn auch nicht ganz so bekannt, ist „Manoir de mes reves", nach dem Kriege von Django und einer Big Band amerikanischer Soldaten aufgenommen. Eine Vorkriegsauf-nahme aus der Zeit des Höhepunkts des einmaligen französischen Quintetts schließt den Reigen. Mir ist kein Jazzmusiker bekannt, dem namhafte Dichte,' ein Denkmal in Zeilen gesetzt hätten, aber Djangos Kunst wurde gleich von zwei Poeten verherrlicht. Der eine ist James Jones in seinem Roman „Verdammt in alle Ewigkeit" (s. Zitat im Doppelalbum Django Reinhardt der „Serie 2000"). Der andere ist kein Geringerer als Jean Cocteau. Als er Django zum ersten Mal hörte und kennenlernte, inspirierte er ihn zu einer seiner Gestalten in „Les enfants terribles", und nach seinem Tode schrieb er: „Sein Rhythmus war ihm so zu eigen wie einem Tiger die Streifen, sie steckten ihm in der Haut".
Dietrich Schulz-Köhn

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Tracklist
Reinhardt, Django - Four Classic Albums plus 2-CD CD 1
01 Oh, Lady Be Good
02 Dinah
03 Confessin
04 I Saw Stars
05 Tiger Rag
06 The Continental
07 Blue Drag
08 Sweet Sue (Just You)
09 The Sunshine Of Your Smile
10 Swanee River
11 Charleston
12 Chicago
13 You're Driving Me Crazy
14 In A Sentimental Mood
15 I've Found A New Baby
16 Alabamy Bound
17 Oh, Lady Be Good
18 Minor Swing
19 Viper's Dream
20 Swingin' With Django
21 Paramount Stomp
22 Bouncin' Around
23 St. Louis Blues
24 Swing Guitars
25 Daphne
26 Lover Come Back To Me
27 I Got Rhythm
Reinhardt, Django - Four Classic Albums plus 2-CD CD 2
01 You Took Advantage Of Me
02 Sweet Georgia Brown
03 My Serenade
04 Naguine
05 Stephen's Blues
06 You Rascal You
07 I'll See You In My Dream
08 Stockholm
09 Echoes Of Spain
10 Younger Generation
11 Blues
12 Vendredi 13
13 Rythme Futur
14 Daphne
15 Mabel
16 Djangology
17 Swing 41
18 Swing 42
19 Nuages
20 Sweet Sue
21 Limehouse Blues
22 Place De Brouckere
23 Black Eyes
24 Body And Soul
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