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Otis Rush Cold Day In Hell

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  • CDDE638
  • 0.107
(1975 'Delmark') (59:47/10) Vielleicht seine beste LP-Studioproduktion, ergänzt um zwei... mehr

Otis Rush: Cold Day In Hell

(1975 'Delmark') (59:47/10) Vielleicht seine beste LP-Studioproduktion, ergänzt um zwei unveröffentlichte Stücke (ca. 13 Min.)

Guts. That's what this record is all about: Otis Rush's days in hell, and the tentative joys of returning above ground. Everything about Otis Rush says guts: his squeezing, piercing guitar, his raw-boned, blood-tinged vocals, his lyrics, full of a profound sense of the trips men and women lay on each other - and most of all, his courage to open up from the inside and let all this out in his music.

Artikeleigenschaften von Otis Rush: Cold Day In Hell

  • Interpret: Otis Rush

  • Albumtitel: Cold Day In Hell

  • Label DELMARK

  • Genre Blues

  • Preiscode VCD3
  • Artikelart CD

  • EAN: 0038153063825

  • Gewicht in Kg: 0.107
Rush, Otis - Cold Day In Hell CD 1
01 Cut You A Loose
02 You're Breaking My Heart
03 Midnight Special
04 Society Woman
05 Mean Old World
06 All Your Love
07 Cold Day In Hell
08 Part Time Love
09 You're Breaking My Heart (Alternate Take)
10 Motoring Along
Otis Rush Right Place, Wrong Time Otis Rush Right Place, Wrong Time Genau wie im... mehr
"Otis Rush"

Otis Rush

Right Place, Wrong Time

Otis Rush

Right Place, Wrong Time

Genau wie im Text dieses Songs schien Otis Rush, der großartige linkshändige Gitarrist aus Chicago, immer zur falschen Zeit am richtigen Ort zu sein. Er war in seiner Karriere permanent vom Pech verfolgt, nachdem er 1956 mit seiner ersten Single für Cobra Records, dem von Willie Dixon komponierten I Can't Quit You Baby (auf Teil 2, CD 1) in die R&B-Charts kam. Seine Platten für Cobra waren phänomenal, aber es gab keine weiteren Hits. Das hätte sich 1960 bei Chess mit seinem umwerfenden So Many Roads, So Many Trains ändern müssen (siehe CD 1 auf Teil 3), sollte aber ebenfalls nicht sein. Homework, seine einzige Single für Duke 1962, warf ihn um volle fünf Jahre zurück, wie er im obigen Zitat erklärt.

"Ich war zur falschen Zeit am richtigen Ort", ergänzt Otis. "Ich war nicht bei den richtigen Leuten. Nicht bei jemandem, der die Musik ernst genommen hätte."

Rush tauchte für den Rest des Jahrzehnts nur noch sporadisch auf Schallplatten auf, obwohl sein aufwühlender Gesang und seine intensiv gebogenen Töne auf der anders herum gespielten Gitarre (mit den hohen Saiten oben) so mitreißend wie immer waren. Er war Ende 1965 mit fünf nur durchschnittlichen Titeln auf der Vanguard-Compilation 'Chicago/The Blues/Today!' vertreten und nahm 1969 in Muscle Shoals eine durchwachsene eigene LP für Atlantics Cotillion-Tochterlabel auf, 'Mourning In The Morning', produziert von Michael Bloomfield und Nick Gravenites. "Ich mochte die Band, aber ich nahm zu viele Kompositionen von Nick und Mike Bloomfield auf", sagt Rush. "Du kannst genau hören, welche Titel ich für die Platte ausgewählt hatte."

Am vielversprechendsten war 'Right Place, Wrong Time', ein wirklich beeindruckendes Album, das Rush und Gravenites im Februar 1971 im Studio von Wally Heider in San Francisco produzierten. Otis' damaliger Manager Albert Grossman hatte mit Capitol eine Vereinbarung für die Veröffentlichung getroffen. "Ich nahm es zur Zeit des großen Erdbebens auf", sagt Otis. "Dann wollten sie mit der Platte aber nichts mehr machen." Capitol entschied sich letztendlich, sie nicht rauszubringen. "Es gab keinen Grund dafür, die Platte im Regal versauern zu lassen", sagt er. "All diese Jahre brauchte ich eine Platte auf dem Markt. Und ich hab eine, aber sie veröffentlichen sie nicht."  Das Bläserriff, mit dem der absolut packende Titelsong beginnt, war von einer 1968er-Stax-Aufnahme von Albert King übernommen, You're Gonna Need Me. Das ansonsten eigenständige Right Place, Wrong Time gehört zu Otis' besten Momenten und erzeugt immer wieder Gänsehaut. Zu seiner Band gehörten bei dieser Session der Pianist Mark Naftalin, Organist Ira Kamin, Schlagzeuger Bob Jones, Rhythmusgitarrist Fred Burton, drei Bläser sowie Doug Killmer oder John Kahn am Bass.

Auf Initiative des Bluesexperten Dick Shurman erblickte die LP schließlich 1976 das Licht der Welt, als die kleine Firma Bullfrog Records die Rechte daran erwarb. "Ich wurde für einen Grammy Award nominiert", sagt Rush. "Aber wäre die Platte rausgekommen, als ich sie aufgenommen hatte, dann hätte ich den Grammy vielleicht sogar gewonnen." Otis erhielt einige Zeit später tatsächlich einen Grammy für die in Willie Mitchells Studio in Memphis eingespielte und auf dem House of Blues Label erschienene 1998er-CD 'Any Place I'm Going'. Zuvor hatte Rush nach einer längeren Phase ohne Plattenaufnahmen 1994 sein Mercury-Comeback 'Ain't Enough Comin' In' veröffentlicht.

Ein Schlaganfall im Jahr 2004 beendete Rushs Bühnenkarriere, man sieht ihn nur noch selten auf der Chicagoer Bluesszene. Würde es eine Krone für das größte Gitarrentalent geben, so hätte sie Otis als 'King of Contemporary Chicago Blues' tragen müssen. 

Various - Electric Blues

Plug It In! Turn It Up! Vol.4 Electric Blues 1970 - 2005 (Deutsch)

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Zuletzt angesehen
Tracklist
Rush, Otis - Cold Day In Hell CD 1
01 Cut You A Loose
02 You're Breaking My Heart
03 Midnight Special
04 Society Woman
05 Mean Old World
06 All Your Love
07 Cold Day In Hell
08 Part Time Love
09 You're Breaking My Heart (Alternate Take)
10 Motoring Along