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Bear Family Records - Pressearchiv

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Presse Archiv - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 - musicstreetjournal.com
Kraut!: Teil 2 - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979

Review by Gary Hill
As you might guess, this is the second part of a series of various artists releases focusing on Krautrock. I reviewed the first one previously. As good as that one was, this might be stronger. Not everything here is prog, but given the connection between the Krautrock movement and progressive rock, and the fact that much of this does land under that heading, that's where I've put this. The music here is largely on the very strong side. The set is so nice with a book included, that I've done a video for our YouTube channel showcasing it.
Presse Archiv - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 - Schall
Kraut!
V/3 Kraut! 3 Bear Family Dem Krautrockgott sei Dank kommt der dritte Teil der Reihe „Kraut!" noch in diesem Jahr. Man kann sich freuen über Musik aus dem Süden der BRD der 1970er Jahre. Alles wird aufgeboten: vom psychedelischen Gewirre (Gift, King Ping Meh) bis hin zu handfestem Jazzrock (Embryo, Kraan). Politische Botschaften, wie sie Ihre Kinder nicht schöner aus den Boxen knödeln konnten, kommen auch nicht zu kurz. Härtere Töne werden von Octopus aufgeboten und den Hit des Samplers präsentieren Guru Guru, die ihren „Elektrolurch" bis heute regelmäßig auf den Bühnen der Republik mit schönen Konzerten ummanteln. Unbekannt durchs Mär-chenland der krautigen Wirriiis geht man mit Niagara, Sahara und Maf-fays späterer Begleitband 18 Karat Gold (hat hier eine DDR-Kapelle ein Stück Namen geborgt und das später mit einem Brücken-Song bezahlt?), die hier wieder in den Blickpunkt rü-cken. Thomas Behlert
Presse Archiv - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 - musikreviews
FAZIT: Mit ‚Kraut! Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979‘ veröffentlichen Bear Family Productions im Jahr 2020 alle drei Monate eine Doppel-CD mit einem etwa 100-seitigen Booklet voller Biografien zu jeder einzelnen Krautrock-Band und treffen eine exquisite Krautrock-Auswahl, die sich auf vier unterschiedliche Regionen beschränkt und die teils weit über Deutschland hinaus für Furore sorgten. Mit „Kraut! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 – Teil 2“ erhält der Krautrock, der sich diesmal auf die Mitte Deutschlands mit insgesamt 25 unterschiedlichen Bands konzentriert, die ihm gebührende Anerkennung.
Presse Archiv - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 - keys and chords
Krautrock was oorspronkelijk een denigrerende benaming (een misvatting van John Peel) voor experimentele muziek begin jaren ‘70 vanuit Duitsland. Elektronica infiltreerde de muziekscène en leidde tot kosmische instrumentale composities, psychedelische jazzrock en avant-garde. Het zou snel navolging krijgen in de Angelsaksiche wereld. Onmiskenbaar heeft Krautrock onnoemelijk veel invloed uitgeoefend op de verdere evolutie van rock- en popmuziek. Een reden voor Bear Family Records om een vierdelige compilatie uit te brengen met daarop gekende en minder bekende vertegenwoordigers uit die tijd. Overweegt op Teil 1 vooral de rock uit het noorden, dan hoor je op Teil 2 hoe sterk de nieuwe muziekscène uit Centraal Duitsland (Köln, Düsseldorf, Essen) haar stempel drukt.
Presse Archiv - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 - Loop
Das erweitert natürlich den musikalischen Hori-zont, bringt sehr unterschiedliche Formationen zusammen und macht aus «Kraut!» eine beeindruckende Bestandes-aufnahme deutscher Rockmusik. Natürlich ist nicht alles gleichermassen gut gealtert. Wäh-rend die Innovatoren nach wie vor weltweit einen hörba-ren Einfluss auf immer neue Generationen von Musikern ausüben, kann der heutige Hörer manches nur mit Ver-blüffung aufnehmen. Da werden schlicht zu viele musikali-schen Räucherstäbchen abgefackelt. Doch Michael Rother, Achim Reichels geniale A.R. & Machines, La Düsseldorf, Conrad Schnitzler, Floh de Cologne entschädigen für die-sen Bombast und Pathos mit wahrlich ungewöhnlichen und visionären Klängen. «Kraut!» wagt einen breiten Spagat, und letztlich entpuppt sich das als Verdienst dieser Reihe, die progressiv inspirier-te deutsche Rockmusik in ihrer Breite und Tiefe zu präsen-tieren. Und die Songs, die ich als ästhetische Verirrungen empfinde (ich nenne jetzt lieber keine Namen...), sind in ih-rer Haltung und Sturheit so konsequent, so gewaltig, dass man geradezu eine gewisse Ehrfurcht empfinden muss.
Christian Gasser
Presse Archiv - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 - Empire Magazin
Neben bekannteren Acts wie Jane, Novalis oder Eloy gibt es aber auch einige recht unbekannte Perlen wie Silberbart oder Galaxy zu entde- cken. Die Spielzeit der beiden CDs ist mit fast 140 Minuten üppig, die neu gemasterten Songs klingen luftig und klar. Womit sich Kraut! aller- dings deutlich von anderen Kompilationen absetzt, ist das von Burhard Rausch verfasste 100 Seiten fette, sehr lesenswerte Booklet, in dem jede einzelne Band ausführlich vorgestellt wird. Das ist schon vorbildlich, und es macht Spaß, beim Hören der CDs darin zu schmökern. Interessant ist auch die geographische Herangehensweise. So widmet sich der vor- liegende erste Teil dem Norden Deutschlands. In drei Monaten soll der Nachfolger erscheinen. Man darf gespannt sein, wohin dann die musika- lisch-geographische Krautrock-Reise gehen wird. Martin Dambeck
Presse Archiv - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 - Eclipsed

Krautrock VARIOUS ARTISTS „Kraut: Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979" (2CD) (Bear Family)
Der erste, höchst empfehlenswerte Teil der Kraut-Retrospektive dokumentierte den Norden von Krautland. Nun geht es in die
Mitte. Hier wird der Genre-Begriff nicht so eng gefasst, denn mit den Lilac Angels hat man eine eher untypische Band im Pro-gramm, und Sweet Smoke kamen aus den USA (obwohl sie fast jeder für eine deutsche Truppe hält). Doch das stört sicherlich nie-manden, denn es ist auch ein Zeichen, sich von der britischen Definition zu lösen, bei der ständig CAN, Tangerine Dream oder Amon Düül II im Fokus stehen. Ansonsten ist so-wohl die Auswahl der Interpreten als auch der Songs bestens gelungen. Neben den be-kannteren Acts wie Hoelderlin, Bröselma-schine, Passport, Wallenstein, Streetmark oder Xhol Caravan finden sich viele weniger bekannte Bands. Electric Sandwich („China" — fantastisch), Sperrmüll („No Freak Out" —noch fantastischer), Witthüser & Westrupp (schräg-verschmitzt) und dann die an Franz K. erinnernden Necronomicon (ihr Album „Tips zum Selbstmord" hatte ein Klapp-Klapp-Klapp-Klapp-Cover) zeigen die Band-breite und die verschiedenen Entwicklungs-stränge, bei denen immer der individuelle Ausdruck im Vordergrund stand. Höchste Empfehlungsstufe, da auch das 100-seitige Booklet mit ausführlichsten und kompeten-ten Liner Notes von Burghard Rausch rein gar nichts zu wünschen übrig lässt. •* *Alan Tepper
Presse Archiv - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 - streetclip
Mit der neuesten Sampler-Reihe der „Bear Family“ ist es möglich, Krautrock neu oder wieder zu entdecken. Diese abfällige Betitelung der hauptsächlich westdeutschen Rockmusik aus den Sechziger- und Siebzigerjahren setzte wohl der englische Radiomoderator John Peel in die Welt. Diesen Rock aus dem Underground, diesen Beat, diesen Prog Rock, diesen Space Rock, diese psychedelische Musik, einte allein die abfällige Genre-Bezeichnung Krautrock. Wahrscheinlich waren die Songs ´Mama Düül und ihre Sauerkrautband spielt auf´ (von AMON DÜÜL aus ihrem 1969er Debüt ´Psychedelic Underground´) und ´Krautrock´ (von FAUST aus ihrem vierten, 1973er Album ´Faust IV´) schuld. Denn es gab in deutschen Landen Psychedelic Rock, Space Rock, Hard Rock und sehr viel elektronische Musik. Es wurde ebenso auf Deutsch gesungen und sich politisch positioniert. Formationen wie CAN und TANGERINE DREAM, KRAFTWERK und NEKTAR lagen musikalisch meilenweit auseinander. Gleichwohl wurde ihnen jahrzehntelang das Schicksal der Bezeichnung Krautrock zuteil.
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Jane mit Auszeichnungen • (Foto: Bear Family)
Krautrock VARIOUS ARTISTS
»Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 — Teil 1« (2CD) (Bear Fo mily)
Mit diesem vorzüglich kompilierten Dop-peldecker erscheint endlich wieder eine Zusammenstellung, die das Phänomen des Krautrock ausführlich dokumentiert. Der erste Teil versammelt exemplari-sche Tracks von Bands aus dem Norden,
ausgenommen Nektar, die sich ja eher südlich angesiedelt hatten. Neben den offensichtlichen Gruppen wie Lucifer's Friend (immer noch unterschätzt), Eloy, Jane, Frumpy, Ougenweide, Atlantis und Novalis darf sich der Forschungswillige auch auf weniger bekannte Truppen freu-en. Gemeinsames Merkmal: eigenständige Musik mit hohem Wiedererkennungs-wert.

Die Progressive-Rock-Bands Ikarus und Tomorrow's Gift sind möglicherweise noch einigen bekannt, doch von Silberbart (harter und krachigerJam-Sound) ha-ben wohl die wenigsten etwas gehört. Das trifft sicherlich auch auf Galaxy zu (war eine Privatpressung), Thirsty Moon (klasse Jazzrock aus Bremen), Gash (schräger und experimenteller Rock) oder Missus Beastly aus dem ostwestfälischen Herford. (Letz-tere werden oft mit den „falschen" Missus Beastly verwechselt, die zum Beispiel das Album „Volksmusik" auf Electric Bird und die Single „Fuck You Free" veröffentlich-ten - so einen Titel konnte es nur in den Siebzigern geben!).

Das Mastering bewahrt den Grundcharakter der Aufnahmen und fällt insgesamt kuschelig warm aus. Wie immer spiegelt auch das Booklet (100 Seiten) das hohe Niveau von Bear Family wider, denn neben vielen Abbildungen liefert Burghard Rausch (was für ein heißer Nachname!) top Infos. Leider erscheint die Ausgabe nur in einem Digisleeve (6 Seiten), denn hier hätte man sicherlich ein Digipak erwartet.
* * * Alan Tepper
Presse Archiv - KRAUT! - Die innovativen Jahre des Krautrock 1968-1979 - Das Blättchen
Mit dabei sind auch Michael Rother, der „Neu?!“ gründete und dem Krautrock auch solo den Weg aufzeigte, die laut schrammelnden und die Songs mit Heavy anreichernden „Atlantis“, „Lucifer’s Friend“, „Nektar“ und „Eloy“. „Galazy“ brachten wiederum „Supermarket“ mit keyboardlastigem, leicht bombastischem Artrock zum Einsturz. Dabei ist außerdem das Trio „Silberbart“ aus Oldenburg und Wilhelmshaven, das leider viel zu schnell in Vergessenheit geriet. Es rüttelte das Land mit irrem Hardrock, kosmischem Blues und seinem bizarren Sänger Hajo Teschner mächtig auf. Als experimentelles Noise-Trio bezeichnet, orientierte es sich an „Guru Guru“. Irgendwie gehören zu den kosmischen Klängen wohl auch verschiedene Folk-Kapellen, die in Wohngemeinschaften oder Scheunen lebten und vollkom- mene musikalische Schönheit verbreiteten. Wer träumen und beseelten Klang genießen wollte, der war bei „Novalis“ und „Ougenweide“ genau richtig. Die einen sangen „Wer Schmetterlinge lachen hört“, die anderen Texte von Walther von der Vogelweide. Man vermischte traditionelles Liedgut mit moderner Rockpoesie und schuf so kleine Hymnen, die faszinierten und die Zuhörer in duftende Wolken hüllten. Bereits dieser erste Teil lässt durch das Unbekannte oder lange nicht mehr Gehörtes aufhorchen und macht gierig auf mehr.