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Narvel Felts / Rocks – CD-Review
...auf CD, Rock, Zeitreise1. Oktober 2019Von Wolfgang Giese
Künstler: Narvel | Felts Label: Bear Family Records Musikstil: Rock'n'Roll, Rockabilly
Narvel Felts / Rocks
Und schon rockt wieder einer, und zwar einer, den wahrscheinlich so gut wie niemand kennt. Doch die Bärenfamilie gräbt einfach alles aus!

Narvel Felts, Jahrgang 1938, geboren in Arkansas, ist in die Schublade Country/Rock’n’Roll/Rockabilly zu stecken. In den fünfziger Jahren entdeckte der junge Mann seine Leidenschaft für den Rock’n’Roll und gewann 1956 einen Talentwettbewerb mit einer Version von "Blue Suede Shoes" (Carl Perkins). Noch frühere Einflüsse stammten jedoch aus der Country-Musik, von Musikern wie Ernest Tubb oder Floyd Tillman.

Entgegen der meisten Kollektionen in der Serie "Rocks" stammen diese fünfunddreißig Songs nicht alle aus etwa der selben Zeit, in der Regel Fifties oder Sixties.
In diesem CD-Digipak mit einem vierzig Seiten starken Booklet finden wir Klassiker, die ursprünglich auf den Labels Mercury, Sun, ARA, Pink, Cone, Hi, Rollin' Rock, Rockstar, Renay oder Southern Sound erschienen.

Country ist hier kaum angesagt, es wird vornehmlich gerockt und gerollt, und Rockabilly steht auch auf dem Plan. Die ältesten Aufnahmen stammen aus 1957, wie zum Beispiel "Blue Suede Shoes" oder "Mystery Train", beides Songs, die auch Elvis Presley damals erfolgreich coverte. Obwohl wirklich nicht minder beindruckend, dürfte Felts damit wohl nicht so erfolgreich gewesen sein, schade eigentlich.
Die Zeitspanne reicht weiter über die frühen sechziger Jahre ("Little Miss Blue", 1961), ("Night Creature", 1964) die Mitt-Sechziger ("Dee Dee", 1966, hier mit einem Schuss Rhythm & Blues angereichert), die Siebziger ("Chased By The Dawn", 1972, hier nun ein wenig Country-Feeling inklusive), die Achtziger ("Pink And Black Days", 1989) die Neunziger ("Riverside Drive", 1998) bis hin in das neue Jahrtausend ("Baby Let’s Play House", 2001/2002).

Auffällig ist, dass sich Felts offensichtlich in der musikalischen Entwicklung relativ parallel an Elvis Presley orientierte. Erst nach dessen Tod wechselte es dann wieder, ist der 1989er Titel doch wieder an die Fifties angelehnt, ebenso wie die nachfolgenden neueren Songs. Allen gemein ist jedoch die Frische und Energie, die von der Musik ausgeht, ein edles Päckchen, diese CD!

 

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Tags: Narvel Felts
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