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Capitol Records - Wie Amerikas Musik Europa eroberte Capitol Records - Wie Amerikas Musik Europa eroberte

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​2022 - German/Deutsch Taschenbuch - 218 Seiten - Voodoo Verlag Rüdiger Bloemeke CAPITOL... mehr

Capitol Records - Wie Amerikas Musik Europa eroberte: Capitol Records - Wie Amerikas Musik Europa eroberte

​2022 - German/Deutsch Taschenbuch - 218 Seiten - Voodoo Verlag

Rüdiger Bloemeke CAPITOL RECORDS
Wie Amerikas Musik Europa eroberte 
Nur wenige Jahre nach der Nazi-Diktatur schloss die Plattenfirma Capitol Records einen Vertrag mit der Telefunken-Platte. Capitol war damit das erste Label, das in Deutschland wieder amerikanische Musik zugänglich machte. Von Berlin aus erreichten die Platten halb Europa - von Norwegen bis Österreich, von Schweden bis Frankreich. Capitol breitete ein Panorama der US-Popgeschichte aus und bescherte dem Alten Kontinent die Musik von Johnny Mercer, Nat King Cole, Les Paul and Mary Ford, Peggy Lee, Ella Mae Morse, Frank Sinatra, Dean Martin, Tennessee Ernie Ford, Gene Vincent, Duke Ellington, Benny Goodman, Coleman Hawkins, Miles Davis, Stan Kenton, Woody Herman, Gerry Mulligan, Stan Getz... Das wirkt bis heute nach. 

VORWORT 
Es ist heute — in einer Zeit, in der Musik über Streaming-Dienste abrufbar ist, — schwer vorstellbar, was es 1949 bedeutete, dass nach Jahren der Diktatur Schellackplatten mit amerikanischer Musik erstmals wieder in Deutschland vereinzelt erhältlich waren. Dass mit einem Mal, wenige Jahre nach der Zerstörung und Erstarrung des Landes durch den Nazi-Terror, die den Faschisten verhasste amerikanische Kultur präsent war. Ebenso schwer nachvollziehbar ist, dass ein deutscher ehemaliger Offizier der Reichsarmee aus der Mark Brandenburg und ein amerikanischer ehemaliger Radiohändler aus Nebraska in der Ruinenstadt Berlin einen Vertrag abgeschlossen hatten, der das ermöglichte. 

Beide, Hans Lieber und Glenn Wallichs, waren jetzt an die Spitze von Plattenfirmen gelangt, der eine bei Telefunken, der andere bei Capitol Records, und schlossen eine Vereinbarung, die das westliche Euro-pa mit den Platten der Firma aus Hollywood versorgte. Das geschah noch vor Gründung der Bundesrepublik. Ein Jahr zuvor hatten bereits Capitol-Kundschafter, die mit der „Queen Mary" angereist waren, das Terrain sondiert. Telefunken war von ihnen ausgewählt worden, als Lizenznehmer verschiedene Staaten auf dem europäischen Festland mit Matrizen zu versorgen. Es war ein 
folgenschweres Tauschgeschäft: Die Amerikaner bekamen von den Deutschen europäische Klassik geliefert, die Deutschen wurden im Gegenzug mit amerikanischer Pop-Musik versorgt. 

Capitol hatte sich damit als erstes US-Label nach 1945 in Europa etabliert und so einen Vorsprung vor der Konkurrenz erlangt. Zwar war amerikanische Musik in den 20er und 30er Jahren bereits präsent gewesen, zum Beispiel auf dem Brunswick-Label, doch der Zweite Weltkrieg hatte eine Zäsur bedeutet. Das durch die Hitler-Herrschaft von Norwegen bis Österreich entstandene Vakuum wurde erst jetzt durch die dank Capitol hereinströmende US-Kultur wieder beseitigt. Was zunächst angeboten wurde — erst Jazz, dann Filmmusik und Pop, dann Country —, traf in Deutschland auf ein wenig vorbereitetes Publikum. 

Der während der Berlin-Blockade ab-geschlossene Vertrag war für die Verantwortlichen der Telefunken-Platte mit großem Risiko verbunden, weil sie sich den Amerikanern gegen-über zur Veröffentlichung verpflichten mussten. Schließlich fehlte es den Berlinern an Produktionsmöglichkeiten, an Vertriebswegen und vor allem an Geld. Trotzdem entwickelten sich die Telefunken-Capitol-Beziehungen zu einer bisher wenig beachteten Erfolgsgeschichte. Gegen alle Wider-stände! Während in den von der deutschen Besatzung befreiten Ländern wie Holland und Frankreich das neue Angebot begrüßt wurde, gab es bei den Deutschen Vorbehalte. Man befürchtete, dass die Amerikaner, nachdem sie die politische Macht mit der Militärregierung übernommen hatten, jetzt zur kulturellen Über-macht werden könnten. 

Die Musik der Befreier galt hier als Musik der Besieger, der Eroberer. Die Gefahr einer „Amerikanisierung" wurde heraufbeschworen. Teile der Bevölkerung, die der Meinung waren, dass in der Nazi-Zeit „nicht alles schlecht" war, hatten noch Begriffe wie „Niggerjazz" und „entartete Musik" in den Köpfen. Ihre Gesinnung hielten sie für guten Geschmack und verdammten die Moderne aus Amerika. So stemmten sie sich gegen die Tatsache, dass die USA in Politik, Wirtschaft und Kultur — und hier besonders in der Musik und beim Film — nach 1945 der dominierende Einfluss in der Bundesrepublik wurden. Lediglich die Swing-Jugend, die ihren Jazz trotz aller Verbote nicht aufgegeben hatte, atmete auf und empfand die Capitol-Platten als Lichtblick in einer grauen Welt. Erzählungen von Zeitzeugen schildern das eindringlich. Von Seiten der deutschen Rundfunksender war keine Unterstützung zu erwarten. Für mehr Akzeptanz der US-Musik sorgten statt dessen die Soldatenradiostationen AFN und BFN, deren Sendungen von Jugendlichen im Land mit Begeisterung gehört wurden. Anders als die Erwachsenen gingen sie nicht auf Distanz zu den GIs und Tommys, sondern suchten deren Nähe. Die lässige Art der Soldaten war eine Offenbarung für sie und vermittelte ihnen ein Lebensgefühl der Modernität. 

Wie die deutschen Radiostationen ignorierte die Presse diese Entwicklung. Ausnahme: „Der Spiegel" berichtete 1953 in einer Titelgeschichte über eine Europa-Tournee des Jazzers Stan Kenton. Einzige verlässliche Informationsquelle stellte in den 50er Jahren „die Schallplatte" dar — allerdings war sie als Zeitschrift der Firma TELDEC nicht immer objektiv. Sie brachte regelmäßig Plattenbesprechungen und stellte Künstler vor. Erst ab 1956 beschäftigten sich die neugegründeten Blätter „Bravo" und „Star-Revue" mit amerikanischer und englischer Musik. Gleichzeitig schossen sich die Tageszeitungen auf den neuen Rock 'n' Roll-Boom ein, der als Angriff auf die Werte des „Dichter und Denker"-Volkes verurteilt wurde. Die deutsche Musikbranche sah das anders. Schon früh bemühten sich hiesige Verlage um Copyrights von erfolgreichen US-Songs und versorgten Schlagersänger mit deutschen Texten zu den amerikanischen Originalen. Die Liste dieser Cover-Versionen ist lang. 

Ende 1956 lief der Vertrag zwischen Telefunken und Capitol aus. Die Plattenfirma aus Hollywood gehörte von jetzt an dem internationalen ...



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Artikeleigenschaften von Capitol Records - Wie Amerikas Musik Europa eroberte: Capitol Records - Wie Amerikas Musik Europa eroberte

  • Interpret: Capitol Records - Wie Amerikas Musik Europa eroberte

  • Albumtitel: Capitol Records - Wie Amerikas Musik Europa eroberte

  • Kategorie Biografien & Erinnerungen
  • Sprache Deutsch
  • Einband Broschiert
  • Seiten 218
  • Autor Rüdiger Bloemeke
  • Artikelart Bücher/Books

  • Verleger Voodoo Verlag
  • ISBN-13 9783000717956
  • Größe 21.01 x 1.17 x 29.69 cm
  • ISBN-10 3000717951
  • EAN: 9783000717956

  • Gewicht in Kg: 0.6
Rüdiger Bloemeke Rüdiger Bloemeke, Jahrgang 1945, hat seine Jugend als Rock... mehr
"Capitol Records - Wie Amerikas Musik Europa eroberte"

Rüdiger Bloemeke

Rüdiger Bloemeke, Jahrgang 1945, hat seine Jugend als Rock ’n’ Roll-Fan in Detmold (Lippe) verbracht. Nach dem Sprach- und Literatur-Studium in Hamburg startete er im

„Spiegel“-Archiv ins Berufsleben. Nächste Stationen: Redakteur bei der „Hamburger Morgenpost“, bei der „Brigitte“ und weiteren Zeitschriften. Als freier Journalist schrieb er für „Sounds“ und „konkret“ und heute für „GoodTimes“. Als Buchautor veröffentlichte er „Roll Over Beethoven. Wie der Rock ’n’ Roll nach Deutschland kam“, „John Fogerty und das Drama Creedence Clearwater Revival“ (Co-Autor), „La Paloma. Das Jahrhundert-Lied“ und das „LONDON-Label-Lexikon“ (Co-Autor). Seit 5 Jahren lebt er in der Lüneburger Heide.

 

Rüdiger Bloemeke, Heinz-Günther Hartig,

Ulrich Schlieck, Werner Voss

London Records - Ein Label macht Geschichte

Für Sammler von Schallplatten der fünfziger Jahre, speziell Rock 'n' Roll, war das LONDON-Label eine wahre Fundgrube. Aber wer wußte schon so richtig, was auf diesem Label tatsächlich im Laufe der Jahre veröffentlicht worden ist! Anhand von Werbematerial, monatlichen Veröffentlichungen in der Zeitschrift 'Leg Auf – Sieh Fern', Händlerkatalogen oder Werbung auf der Rückseite der London-Schallplatten erstellten sich Sammler Listen, die jedoch nie komplett waren.

Mythos London-Label

Bereits Ende der siebziger Jahre beschlossen Werner Voss, Hamburg (Moderator des 'Rock 'n' Roll Museum' im NDR), Wilfried Burtke, Oldenburg und Heinz-Günther Hartig, Oldenburg (Rock 'n' Roll Musikmagazin) ihr Wissen zusammenzutragen, ihre Listen zu komplettieren und als Buch allen Sammlern zugänglich zu machen. Aber auch ihnen fehlten noch viele Informationen. Eine Anfrage bei der Teldec brachte sie ein gutes Stück weiter. Mit Datum vom 11. Oktober 1979 bekamen sie Kopien der Plattenpässe von vielen Serien-Nummern aus der Anfangszeit des LONDON-Labels.

London Records– eine emotionale Marke für Jugendliche

Die Arbeit begann: Mit Schreibmaschine wurden Listen geschrieben, auch Texte über die Geschichte des Labels wurden entworfen. Es wurden Hunderte von Hüllen und Etiketten in Schwarzweiß fotografiert. Sogar ein Umschlag des geplanten Buches wurde schon entworfen. Dies zog sich bis ins Jahr 1982. Doch das Projekt kam ins Stocken, zu viele Informationen fehlten, zu viele Fragen waren ungeklärt. Die drei Autoren waren mit eigenen Projekten beschäftigt, und die Unterlagen wanderten in die Schublade. In den Achtzigern zeigte Richard Weize von Bear Family Records Interesse und übernahm die Unterlagen. Aber auch hier geriet das Projekt alsbald in Vergessenheit und das Material wanderte zurück.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends erwärmte sich der Singles-Sammler Ulrich Schlieck, Ladbergen, für diese Idee. Anhand seiner eigenen Sammlung und gezielter Zukäufe (inzwischen gab es ebay!) konnte er weitere weiße Flecken in den Listen schließen und vor allem fast lückenlos eine Sammlung mit Bildhüllen der London-Singles zusammenstellen. Er entwarf die Geschichte des Labels und erstellte neben der numerischen London-Liste auch alphabetische Listen der Interpreten und der Einzeltitel von Singles und EPs. Aus den Unterlagen konzipierte er den Entwurf für ein Buch, der die Grundlage für diese Ausgabe bildet. 

Mit Karl-Heinz Hornburg aus Peine wurde ein Mitstreiter gefunden, der sämtliche zu dem Zeitpunkt vorhandene Bildhüllen eingescannt und bearbeitet hat. Leider zog sich das aufgrund einer schweren Erkrankung über einige Jahre hin. Inzwischen hatte Ulrich Schlieck Kontakt zu Richard Weize aufgenommen, der sich nun erneut für das Projekt engagierte und schließlich die Original-Plattenpässe der Teldec erhielt. So konnte Weize mit diesen Unterlagen die vorhandenen Listen überarbeiten, nur so war z. B. bei den Singles die A- und B-Seite zu bestimmen.

Für die Neufassung der London-Story, eine Wertung der kulturhistorischen Bedeutung des Labels, wurde der Hamburger Journalist Rüdiger Bloemeke gewonnen, der seit den 90er Jahren die Hintergründe der Schallplattenindustrie in der Bundesrepublik recherchiert hat ('Roll Over Beethoven - Wie der Rock 'n' Roll nach Deutschland kam'). So ist ein Werk entstanden, von dem wir glauben, daß es den Sammlern viele Fragen beantwortet und als Nachschlagewerk dienen kann, aber auch Nichtsammlern ein interessantes Stück Zeitgeschichte zugänglich macht. Wir sind uns bewußt, daß die eine oder andere Frage offen bleibt, daß doch noch eine Schallplatte oder Plattenhülle auftaucht, von deren Existenz uns bislang nichts bekannt war oder eine Variante, die es in unseren Sammlungen nicht gab. Für solche Ergänzungen sind wir natürlich dankbar.

Rüdiger Bloemeke, Heinz-Günther Hartig, Ulrich Schlieck, Werner Voss

Rüdiger Bloemeke & Heinz-Günther Hartig London Label-Lexikon - London Records in Deutschland 1954-1974

Read more at: https://www.bear-family.de/ruediger-bloemeke-und-heinz-guenther-hartig-london-label-lexikon-london-records-in-deutschland-1954-1974.html
Copyright © Bear Family Records

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