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Albert Collins Live At Rockpalast - Dortmund 1980 (2-CD, 1-DVD)

Live At Rockpalast - Dortmund 1980 (2-CD, 1-DVD)
 
 
 

Artikel-Nr.: CDMIG90632

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Albert Collins: Live At Rockpalast - Dortmund 1980 (2-CD, 1-DVD)

(2016/Made In Germany) CD - 13 tracks, DVD - 10 tracks. DVD:PCM Stereo;Bild:4:3/NTSC;Ländercode:0;Laufzeit:95 Min.

Albert Collins & The Icebreakers rocken die Westfalenhalle


 

Songs

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Artikeleigenschaften von Albert Collins: Live At Rockpalast - Dortmund 1980 (2-CD, 1-DVD)

  • Interpret: Albert Collins

  • Albumtitel: Live At Rockpalast - Dortmund 1980 (2-CD, 1-DVD)

  • Artikelart CD

  • Genre Blues

  • Label MADE IN GERMANY

  • SubGenre Blues - Electric

  • EAN: 0885513906328

  • Gewicht in Kg: 0.130
 
 

Interpreten-Beschreibung "Collins, Albert"

Albert Collins

Sie nannten Albert Collins 'The Master of the Telecaster' - und das war er auch. Aufgrund seiner frühen 45er, von denen viele so frostige Titel trugen, wurde sein in jeder Menge Hall getränkter Sound als 'eisig' bezeichnet. In Wirklichkeit gab es nie einen heißeren elektrischen Bluesgitarristen! Wenn er durchs Publikum schlenderte, seine Gitarre tief über die Schulter gehängt und mindestens 30 Meter Kabel hinter sich herziehend, dann glühte er wie eine Million Watt. Und Frosty war das Parade-Instrumentalstück, das er immer inmitten der Menschenmenge spielte.

Collins wurde am 1. Oktober 1932 in einer Hütte in Leona, Texas, geboren und wuchs hauptsächlich im Third Ward Stadtteil von Houston auf. Das Klavier war sein erstes Instrument. Als der Fußpfad zu seinem Lehrer einmal wegen Regen unpassierbar war, entschloss sich der junge Albert, zur Gitarre zu wechseln. "Mein Cousin Willow Young brachte mir bei, wie man spielt", sagte Collins. "Und ich hatte einen sehr guten Freund, einen Musiklehrer aus Houston, Texas, namens Henry Hayes. Die beiden brachten mir ziemlich viel bei. Aber ich hörte mir zu dieser Zeit John Lee Hooker und Lightnin' Hopkins an, als ich mit dem Gitarrespielen anfing. 

Collins' Gitarre war völlig ungewöhnlich gestimmt. "Es ist eine D-Moll-Stimmung", sagte Collins. "Im Süden, wo ich herkomme, Houston, Texas, nannten sie das alle 'Spanish Tuning'." Das bedeutete, dass Akkorde praktisch unmöglich zu spielen waren; Albert wurde folglich und notwendigerweise ein reiner Leadgitarrist.Er nahm sich T-Bone und Gatemouth als Vorbilder. "1953 traf ich Gatemouth Brown. Ich sah ihn mit einer neuen Gitarre", sagte Collins. "Als anfangs die Fenders rauskamen, kaufte er die Esquire Fender. Also kaufte ich mir auch eine." Das war nicht der einzige Input von Gate. "Ich spielte von Anfang an nur mit meinen Fingern", sagte er. "Ich habe versucht, ein Plektrum zu benutzen, aber ich weiß nicht, es kam mir eher wie ein Handicap vor." Und wie sein Idol verwendete Collins einen Kapodaster. "Nachdem ich mit Gatemouth zusammen war, gewöhnte ich mich an diesen Kapo", sagte er. "Der gab mir einen guten Sound."

Collins formierte 1950 seine erste Band, die Rhythm Rockers. Auf die Idee mit den langen Ausflügen ins Publikum brachte ihn der durchgeknallte Saxofonist Big Jay McNeely. "Er hatte damals ein Liegebrett, mit dem man unter Autos arbeitet, ein Rollbrett, auf das man sich drauflegt", sagte Albert. "Er ging damit raus auf die Straße und spielte sein Sax." Collins machte seine erste instrumentale 45er, The Freeze, 1958 für Hayes' Kangaroo-Label, gefolgt von Defrost auf Great Scott. Dann schloss er sich einem Produzenten aus Beaumont, Bill Hall, und dessen Partner an, dem Ex-Sun-A&R-Mann Jack Clement; sie betrieben Hall und Hallway Records. "Als ich zu Hall und Clement kam, sagten sie mir: 'Mann, wir lassen dich einfach im Kühlschrank. Also wird alles, was wir von dir rausbringen, etwas mit Kälte zu tun haben!'", erzählte Albert.

Das swingende, vertrackt aufgebaute Frosty erschien 1964 auf Hall. "Ich spielte zu dieser Zeit hauptsächlich nur Instrumentals", sagte Collins. "Ich sang damals nicht allzu viel." Er wurde von seiner regulären Combo begleitet: Frank Mitchell (Trompete), Hayes am Altsaxofon, Big Tiny (Tenorsax), Walter McNeil (Orgel), Bill Johnson (Bass) und Herbert Henderson am Schlagzeug. Weitere klassische Instrumentals mit kalten Themen folgten: Backstroke, das zweiteilige Sno-Cone, Don't Lose Your Cool. Albert wechselte für drei LPs zu Imperial, die 1968–70 erschienen und nicht ganz den gewohnten Wumms hatten. Es sah jahrelang so aus, als würde sich Collins' Ruhm auf die Westküste beschränken, bis ihn sein 1978er- Album 'Ice Pickin'' für die Chicagoer Plattenfirma Alligator in die Blues-Bundesliga katapultierte und ihn endlich auch als guten, subtilen Sänger präsentierte.

Von da an war Albert Collins bis zu seinem Tod am 24. November 1993 durch Lungenkrebs der aufregendste elektrische Bluesgitarrist der Welt, kalt wie Eis und heiß wie Feuer.

 

Bill Dahl
Chicago, Illinois

PLUG IT IN! TURN IT UP!

Electric Blues 1939-2005. - The Definitive Collection!

 

 
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