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Kinky Friedman From One Good American To Another

Artikel-Nr.: CD1111

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Kinky Friedman: From One Good American To Another

(1995/FRUIT OF THE TUNE) 20 tracks (71:41) 1974-85 / back in stock!
 

Songs

Friedman, Kinky - From One Good American To Another CD 1
1: Rock & Roll Across The USA
2: Shield Of Abraham
3: The Boogie Man
4: Ramblin' Boy
5: Old Shep
6: Pretty Boy Floyd
7: The Ballad Of Ira Hayes
8: Hobo's Lullaby
9: Amelia Earhart's Last Flight
10: Rapid City, South Dakota
11: They Ain't Making Jews Like Jesus Anymore
12: Cherokee Shuffle
13: Miss Nickelodeon
14: Somethin's Wrong With The Beaver
15: Lover Please
16: Mama, Baby, Mama Let Me Jump In Your Pajamas
17: Carrying The Torch
18: Father Let Thy Blessings
19: Ride Em' Jewboy
20: God Bless John Wayne

 

Artikeleigenschaften von Kinky Friedman: From One Good American To Another

  • Interpret: Kinky Friedman

  • Albumtitel: From One Good American To Another

  • Artikelart CD

  • Genre Country

  • Music Genre Country Music
  • Music Style Songwriter / Outlaw / Country Rock
  • Music Sub-Genre 009 Songwriter/Outlaw/Country Rock
  • Label FRUIT

  • SubGenre Country - General

  • EAN: 0669291955828

  • Gewicht in Kg: 0.107
 
 

Interpreten-Beschreibung "Friedman, Kinky"

Kinky Friedman

Die Welt in Schach halten

Über den jüdisch-texanischen Countrysänger, Kriminalschriftsteller und Entertainer Kinky Friedman, der für das Amt des Gouverneurs von Texas kandidiert

Im Frühjahr 1992 brachte der Zürcher Haffmans Verlag Ks ersten Kriminalroman in deutscher Sprache heraus. 'Greenwich Killing Time', im amerikanischen Original bereits 1986 erschienen, war eine Offenbarung. So lustig war das Buch, und der Autor ganz offensichtlich ein Teufelskerl. Kinky Friedman war taff, ohne blöde cool zu sein, er pfiff auf Konventionen, er hatte einen ganz eigensinnigen Humor, und er kannte die Menschen. Über Schauspieler schrieb er: "Ich hatte erfahren, dass in diesem Gewerbe Ehrlichkeit das Allerwichtigste war. Wenn man die heucheln konnte, dann konnte man auch fast alles andere." Ich war beeindruckt.

Kinky Friedman schloss mir das Universum noch einmal neu auf. Es ging nicht darum, die Welt verschiedentlich zu interpretieren, und es kam auch nicht darauf an, sie zu verändern. Die Kunst bestand vielmehr darin, im Feuersturm des Lebens eine Haltung anzunehmen und zu bewahren - keine Pose, sondern eine wirkliche Haltung. Auf der ersten Seite von 'Greenwich Killing Time' beschreibt Friedman diese Haltung so: "Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück, paffte ein wenig und versuchte die Welt einfach so in Schach zu halten." Ja, das war es: versuchen, die Welt in Schach zu halten.

Der Satz geht allerdings noch weiter: "Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück, paffte ein wenig und versuchte die Welt einfach so in Schach zu halten, als die Telefone klingelten. Ich hatte die Angewohnheit, zwei rote Telefone am linken und am rechten Rand meines Schreibtisches zu plazieren, die beide am selben Anschluss hingen. Das erhöhte irgendwie die Bedeutung meiner Telefonate." Ah ja - der Mann hatte eindeutig einen Spleen, den er selbstbewusst kultivierte und ihn einer Angeberwelt voller modischer Dummgurkenlaberer entgegenhielt: "'Touché', sagte Myers. Ich mochte Leute, die 'touché' sagten, etwa genauso gern wie Leute, die 'ciao' sagten. Ich mochte nicht mal Italiener, die 'ciao' sagten, obwohl ich einsah, dass sie sonst ziemliche Schwierigkeiten hätten, einen Raum zu verlassen."

Tief tunkte ich mich ein in die Welt des Kinky Friedman. Jedes Jahr erschien nun ein neuer Roman, in dem sich 'der Kinkster', wie er von seinen Freunden, allen voran Larry 'Ratso' Sloman genannt wird, als Sherlock Holmes-artige Hauptfigur inszeniert. All das, erfuhr ich, war kein Fake - Kinky Friedman wirft sein eigenes Leben in die Waagschale und schreibt es neu, lässt Freunde und Kollegen seine Romane bevölkern und verlangt ihnen dabei mindestens soviel Humor ab wie sich selbst. Denn so schön Kinky Friedman schreiben kann: Der Mann beschönigt nichts. "Ich durchstreifte mein Loft", schreibt er ziemlich oft - eine hübsche Formulierung für ein Leben, das vor allem von Alleinsein geprägt ist.

Es gibt Freunde und Freundschaft in Kinky Friedmans Romanen - jeden seiner Freunde aber zählt er bei der Aufklärung von Morden zu den Tatverdächtigen. Die Liebe ist eher eine Erinnerung als etwas Reales; der Traum von einem 'Mädchen im pfirsichfarbenen Kleid' durchweht seine Bücher. Zwar tauchen zwei Frauen auf, eine 'Uptown-Judy' und eine 'Downtown-Judy', doch sie bleiben peripher. "Im großen und ganzen zog ich die Katzen den Frauen vor", heißt es in 'Greenwich Killing Time,' "denn Katzen benutzten höchst selten das Wort 'Beziehung'." Das leuchtet ein, denn furchtbar klingt es, das böse Wort mit B - nach dem Gewürge, das übrig bleibt, wenn die Liebe vorbei ist.

Wer Kriminalromane um des Whodunnits willen liest, ist bei Kinky Friedman falsch. Seine Mordgeschichten geben nur den Rahmen für die lakonischen, melancholischen oder komischen Sentenzen, mit denen er sich der Daseinsidiotie entgegenschwingt. In 'Lone Star', im Original 1987 und auf deutsch 1993 erschienen, schreibt Kinky Friedman: "Ich rauche bis zu zehn Zigarren am Tag und erwarte, ewig zu leben. Natürlich inhaliere ich nicht. Ich puste den Rauch nur auf Kleinkinder, Grünpflanzen, Vegetarier und alle, die gerade zu dem Zeitpunkt joggen, an dem ich ausatme. Man muss daran arbeiten, ein guter Raucher zu sein. Speziell heute, wo einem die nichtrauchende Welt ständig Schwierigkeiten macht."

Seine Bücher sind nur ein Teil des Gesamtkunstwerks, das Kinky Friedman aus seinem Leben gemacht hat. Er kam am 1. November 1944 als Richard Friedman in Chicago zur Welt. Schon bald darauf zog seine jüdische Familie nach Texas. Auf der 'Echo Hill Ranch', so erzählt es seine jüngere Schwester Marcie, beschloss der etwa fünfjährige Kinky Friedman, Countrysänger zu werden. Den Plan machte er etwas später wahr; er gründete die Band 'Kinky Friedman and The Texas Jewboys' und wurde nach eigener Auskunft "der einzige Jude außer Jesus, den man in Texas kennt."

Dass man ihn kannte, bedeutete nicht unbedingt, dass man ihn auch liebte. Wenn Friedman und seine Band das Lied Proud To Be An Asshole From El Paso spielten, mussten sie manchmal flink zum Tourneebus eilen; manche amerikanische Südstaatler reagieren auf eine wahrheitsgemäße Beschreibung ihres Staates und seiner Insassen etwa so humorvoll und gelassen wie Brandenburger, denen man sagt, wie es um sie und den Landstrich bestellt ist, in dem sie hausen. Auch irrtümlich für aufgeklärt sich haltende Frauen konnten handgreiflich und rabiat werden, wenn Kinky Friedman auftauchte. Für sein Lied Get Your Biscuits in the Oven And Your Buns In The Bed wurde er von Women's Lib zum 'Sexist Of The Year' gewählt. Seine charmante Replik, "Yes, it's true, I'm the sexiest", machte die Sache nicht leichter. Die deutlichen Ironiesignale des Songs wurden ignoriert, Friedman wurde der Einfachheit halber zum Feind der Frauen und also der Menschheit erklärt.

Auch mit seinem grandiosen Song They Ain't Makin' Jews Like Jesus Anymore machte sich Friedman jede Menge Feinde; das Lied ist eine deutliche Ansage an Antisemiten, die, kaum dass man sie zur Rede stellt, selbstverständlich nicht sein wollen, was sie sind. Dass die Juden nicht mehr jesusmäßig die andere Wange hinhalten, wie es ihnen von Leuten nachgesagt wird, die ihnen damit infamerweise zumindest eine Mitschuld am Holocaust zuschieben wollen, ist eine schöne Botschaft an die Welt. Kinky Friedman hat sie in der ihm eigenen Mischung aus Härte und Humor formuliert: "They ain't makin' Jews like Jesus anymore / they don't hold the other cheek the way they did before."

Kinky Friedman (Hörbuch) Greenwich Killing Time - Wiglaf Droste
Read more at: https://www.bear-family.com/friedman-hoerbuch-kinky-greenwich-killing-time-wiglaf-droste.html

Copyright © Bear Family Records

 

 

Kinky Friedman

They Ain't Making Jews Like Jesus Anymore

If nothing else, Kinky Friedman has been quotable. A selection: "Some things are too important to be taken seriously." "No sell-out too small." "Money is the root of all tedium." "Sincerity's the hardest thing. If you can fake that, you've got it made." "It's a small step from the limo to the gutter." "Money may buy you a fine dog, but only love will make it wag its tail."  He even inspires good quotes. His pal, the recently-deceased Captain Midnight (aka Roger Schutt), said, "He writes from the bottom of his heart and from the heart of his bottom."

You could say that Kinky has a warped sensibility, but he doesn't. He just sees a little deeper than most, and isn't afraid to confront what he finds. He is, as far as we know, the only country singer to write about the Holocaust or a mass murderer or a human kept in a cage as part of a circus show or abortion from a pro-choice standpoint. He's one of very few Jewish singers to even try for a career in the performing side of country music, and absolutely the only one to make Jewishness a major theme in his work. You could argue that he uses his Jewishness to get away with things that WASPs couldn't get way with (the same ploy that Don Rickles used when he was being odious), but Kinky's intention was usually satiric more than offensive. Some called him the Frank Zappa of country music; some compared him with Lenny Bruce, Monty Python, or the Bonzo Dog Doo-Dah Band. Perhaps, though, he's more like Popeye ("I yam what I yam and that's all that I yam").

Kinky, nicknamed for his hair, was born Richard F. Friedman in Chicago on October 31, 1944, but raised in Austin, Texas, where his father, Tom, was an educational psychologist. His mother, Minnie, was a speech therapist. Both, said Kinky, were from eastern Europe, although Tom certainly grew up in the United States. After the Second World War, Tom moved south to work as the executive director of the Southwestern Jewish Community Relations Council from 1946-1959. In 1959, he became a graduate student in the Department of Psychology at the University of Texas and worked as a special instructor and social science researcher in the Department of Sociology. After earning a Ph.D. in psychology in 1963, he became a professor of educational psychology until his retirement in 1983. From 1952, Tom and Min ran a summer camp for children in the Texas hill country. That camp, Echo Hill Ranch, is still there, and Kinky began his entertainment career on camp skit nights. He met Jeff Shelby at camp, and Shelby (aka Little Jewford) has been in almost every band that Kinky could afford ever since. The other Friedman children went on to respectable, if predictable, careers. His brother, Roger, is a psychologist and his sister, Marcie, works for the International Red Cross, but every family needs a black sheep.

Kinky's recording career began with a faux surf single on Jox Records under the name King Arthur & the Carrots (Schwinn 24/Beach Party Boo Boo). Some date this record to 1966, some to 1964, and the official discography states 1962…although '65 or '66 jives with what little is known of other Jox releases. Kinky entered the liberal arts program at the University of Texas, and joined the Jewish fraternity, Tau Delta Phi, that had blackballed David Geffen. The Carrots were active through university, but disbanded when Kinky served with the Peace Corps., including two years (1967-1969)  in Borneo. He was an agricultural extension worker ("teaching farming to people who had farmed perfectly well for 2,000 years") and the experience probably changed him more than the Borneoans. "Everyone needs to go to Borneo, wherever it is for them,"  he said later. "A lot of wiggy things happened to me in the jungle. It anchored my mind to the past. I became very magical, very powerful with no distractions. That's where I wrote all my material about America and Texas and patriotism."  Tom and Min came to see him once, and Kinky swears that they came into the jungle in a taxi driven by Harry Chapin. One of his oft-repeated jokes was that he introduced the frisbee to Borneo, "but the natives only used it to make their lips big."

Back in the U.S.A. circa 1970, Kinky formed the Texas Jewboys. In keeping with the group's satiric intent, every member had a politically incorrect name: Jeff Shelby (Little Jewford) returned, and the others included Big Nig, Panama Red, Rainbow Colors, and Snakebite Jacobs. They were allowed a lot of latitude on-stage. Jeff Shelby used to tell the crowd that his astrological sign was Faeces, and that got a good laugh from the anti-California, anti-hippie Texas crowd. Bass player Willy Fong Young was Chinese from Arkansas. "The rest," said Kinky, "are agnostics or worse."

Kinky and the Jewboys played the Armadillo World Headquarters in Austin at the very beginning of the scene, and then headed for Los Angeles to audition for Warner Bros. Records. "The secretaries at Warner Bros. loved my songs, and so did the young producers, but the guys in charge hated my songs," Kinky said later. "One Jewish recording executive said he couldn't sign me because he wouldn't know how to explain it to his mother." Among those who loved his music was Judy Maizel. Like Kinky, Judy was originally from Chicago, and became a production assistant at Warner Bros. Records. She introduced him to Chuck Glaser of the Glaser Brothers, and Chuck brought Kinky to Nashville to cut an album in 1972. To fully appreciate the struggling Nashville artiste experience, Kinky worked as a dishwasher at Shoney's…but only for two days. "Just enough so when I got to be famous I could talk about working as a dishwasher and sleeping in the kitchen. Actually, I wasn't going hungry. I was being kept on the family teat."  In other words, money from home.

Chuck Glaser's original plan was to release the LP under the title 'Kinky Friedman And The Texas Jewboys Sing 'Ride 'em Jewboy.'' "One day," said Glaser, "I got a call from a friend of mine in New York. He said, 'Chuck, this is friendly advice. If you go through with your plans, you're going to be run out of the record industry." And so the record came out as 'Sold American.' "It was thrilling," said Kinky. "Vanguard Records, the company that turned down Bob Dylan, signed us. We got our deal through Commander Cody. It was one of the snowplows for the Outlaw movement." The album appeared in February 1973. On June 2, Kinky appeared at the Grand Ole Opry with an unlighted cigar in his hand (the Opry famously had a no-smoking policy). Some of his gigs had been terminated early for offensive language, but the Opry seemed to evince a respect that the beerjoints didn't. He sang a song that he didn't release for another twenty years called Carrying The Torch (perhaps the same song that Slim Pickens recorded on Blue Canyon Records around this time). A rather obvious double entendre song, it was ostensibly about a woman, but actually about the Statue of Liberty. The Opry crowd liked it...or at least they applauded...

Kinky Friedman They Ain't Making Jews Like Jesus Anymore
Read more at: https://www.bear-family.com/friedman-kinky-they-ain-t-making-jews-like-jesus-anymore.html
Copyright © Bear Family Records

 
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