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Jimmy Witherspoon & Robben Ford Jump Blues Live 1972 (CD)

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Jimmy Witherspoon & Robben Ford: Jump Blues Live 1972 (CD)

(LiberationHall) 9 tracks

Artikeleigenschaften vonJimmy Witherspoon & Robben Ford: Jump Blues Live 1972 (CD)

Witherspoon, Jimmy - Jump Blues Live 1972 (CD) CD 1
01Don't Me Talkin'Jimmy Witherspoon & Robben Ford
02Ain't Nobody's BusinessJimmy Witherspoon & Robben Ford
03My BabeJimmy Witherspoon & Robben Ford
04SpoonfulJimmy Witherspoon & Robben Ford
05Past Forty BluesJimmy Witherspoon & Robben Ford
06Kansas CityJimmy Witherspoon & Robben Ford
07Nothing's ChangedJimmy Witherspoon & Robben Ford
08Around The ClockJimmy Witherspoon & Robben Ford
09Goin' Down SlowJimmy Witherspoon & Robben Ford
Jimmy Witherspoon Obwohl er aus der von Big Joe Turner und Jimmy Rushing angeführten... mehr
"Jimmy Witherspoon & Robben Ford"

Jimmy Witherspoon

Obwohl er aus der von Big Joe Turner und Jimmy Rushing angeführten Blues-Shouter-Tradition von Kansas City kommt, machte Jimmy Witherspoon den Großteil seiner frühen Aufnahmen unter eigenem Namen in Los Angeles. Dort gab es mehr als genug unabhängige R&B-Label, um ihn praktisch nonstop im Studio auf Trab zu halten. Er arbeitete hauptsächlich für Modern Records, die ihn in den Nachkriegsjahren ausgiebig aufnahmen. Doch Modern war bei weitem nicht das einzige Label, das 'Spoon' in seinen Katalog aufnahm.

"Mensch, ich glaube, mir sind dann die Firmen ausgegangen, ich war bei so vielen", sagte der Sänger. "Sie gaben dir ohnehin nicht sonderlich viel Geld. Wenn du keine Hitplatte hattest, brauchten sie dich nicht mehr." Witherspoon wurde am 8. August 1923 in Gurdon, Arkansas, geboren. "Ich habe mein ganzes Leben lang gesungen, in der Kirche, ungefähr seit ich fünf Jahre alt war", sagte er. "Ich wollte immer singen." Er kriegte seine große Chance 1943 – in Kalkutta, Indien, ungewöhnlicherweise. "Ich war während des Zweiten Weltkriegs in der Handelsmarine und sang dort mit der Band von Teddy Weatherford", sagte er. "1944 kam ich zurück nach Vallejo, Kalifornien, wo meine Mutter wohnte, und dann schloss ich mich Jay McShann an. Das war mein erstes richtiges Engagement. Ich blieb ungefähr vier Jahre bei Jay."

Spoon ersetzte Walter Brown im grandiosen Orchester des Pianisten McShann (zu dessen Mitgliedern auch Charlie Parker gehörte). Er war auf Platten der Band für Philo/Aladdin, Premier und Mercury, bevor er Ende 1947 seine ersten eigenen 78er für das in L.A. ansässige Supreme-Label machte. Für diese Firma nahm er auch den Titel auf, der zu seiner Visitenkarte wurde: Ain't Nobody's Business, das im Vergleich zu Billie Holidays Version komplett umgestaltet wurde. Der Song wurde erstmals als T'aint Nobody's Bizness If I Doin 1922 urheberrechtlich geschützt und zuerst von Anna Meyers and the Original Memphis Five aufgenommen. "Jemand schlug es vor – Al Patrick, der Besitzer von Supreme Records",sagte Witherspoon. "Dann veränderte ich den Text. Es ist nicht das Gleiche wie 'T'ain't Nobody's Business'. Es ist daran angelehnt, aber es ist nicht derselbe Text." McShann war zur Stelle, um über die 88 Tasten zu rollen. "Das war in Los Angeles und er kam dorthin, um aufzutreten, und ich bat ihn darum, es mit mir aufzunehmen, und das tat er dann auch. Die Akkordwechsel und so, das war von ihm." Der Zweiteiler setzte sich 1949 für unglaubliche 34 Wochen in den R&B-Charts fest, darunter eine Woche an der Spitze.

Witherspoon wechselte 1948 zu Modern, für die er ein Füllhorn voller swingendem R&B und ruhigem Blues aufnahm, wobei Letztere durch seine weit hinter dem Beat gesetzte Phrasierung charakterisiert sind. Who's Been Jivin' You fällt jedoch klar in die flottere Kategorie, wie verrückt angetrieben von der unaufhaltsamen Akkordarbeit des Gitarristen Chuck Norris (Maxwell Davis und Vido Musso waren die Saxofonisten, Henry McDade spielte Klavier, Ralph Hamilton Bass und Jesse Sailes das Schlagzeug). Spoon teilte sich die Autorennennung mit Joe Bihari (als Joe Josea), dem Mitbesitzer von Modern 

Von Modern ging Jimmy zu Federal, Checker, Atlantic, RCA Victor, World Pacific und Vee-Jay, bevor ihn ein bejubelter Auftritt beim Monterey Jazz Festival 1959 bei einem neuen Publikum bekannt machte. Er blieb äußerst aktiv und kam sogar nach einer Kehlkopfkrebserkrankung 1981 triumphal zurück, bis ihn der Krebs wieder einholte und seine Stimme am 18. September 1997 für immer verstummen ließ.

 

Bill Dahl
Chicago, Illinois

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06 Kansas City
07 Nothing's Changed
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09 Goin' Down Slow