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The Beatles Beatles VI (CD, Ltd.)

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(2014/Mr. Bongo) 22 Tracks - Digi Sleeve - BEATLES VI als Titel für das am 14.6.1965 von Capitol... mehr

The Beatles: Beatles VI (CD, Ltd.)

(2014/Mr. Bongo) 22 Tracks - Digi Sleeve - BEATLES VI als Titel für das am 14.6.1965 von Capitol Records veröffentlichte Album war weder besonders originell noch wirklich stimmig. Das eher biographische als musikalische THE BEATLES` STORY nicht einmal mitgezählt, hätte es eigentlich BEATLES VIII heißen müssen, nach THE BEATLES' SECOND ALBUM wohl nicht ganz unbewusst ein weiterer Seitenhieb von Capitol Records gegen VEE-JAY, das am 10.1.1964 mit INTRODUCING THE BEATLES das erste Beatles-Album in den USA veröffentlicht hatte. Auch das Soundtrack-Album A HARD DAY`S NIGHT, dass von United Artists veröffentlicht wurde, hat man bei Capitol Records wohl vergessen mitzuzählen. BEATLES VI konnte nur zustande kommen, weil Capitol Records seinerzeit die UK-Alben der Beatles gnadenlos zerpflückt hatte. So warteten damals noch 6 Songs von BEATLES FOR SALE auf ihre Veröffentlichung in den USA. Von den übrigen 5 Songs waren mit YOU LIKE ME TOO MUCH, BAD BOY, DIZZY MISS LIZZY und TELL ME WHAT YOU SEE aber gleich 4 Songs weltweit noch unveröffentlicht, ergänzt durch YES IT IS, die Single B-Seite von TICKET TO RIDE. Von diesem Song gab es keinen Stereomix, so dass Capitol Records für die Stereofassung des Albums vom Monomix ein Pseudo-Stereomix gebastelt hat. Auf der jetzt im Rahmen der U.S. ALBUMS wiederveröffentlichten BEATLES VI gibt es statt des Pseudo-Stereomixes jedoch denselben Stereomix wie bei den Remasters von 2009. Auch die übrigen 21 Tracks sind mit den Mono- bzw. Stereo-Remasters von 2009 identisch. BEATLES VI mag nicht zu den ihren besten Alben gehören, zeigt aber alle musikalischen Facetten, die die Beatles zu dieser Zeit drauf hatten. Und das reichte für ein weiteres durchaus spannendes Album. Limited Edition!

Artikeleigenschaften von The Beatles: Beatles VI (CD, Ltd.)

  • Interpret: The Beatles

  • Albumtitel: Beatles VI (CD, Ltd.)

  • Genre Beat

  • Label EMI CAPITOL

  • Artikelart CD

  • EAN: 0602537643684

  • Gewicht in Kg: 0.045
Beatles, The - Beatles VI (CD, Ltd.) CD 1
01 Kansas City/Hey-Hey-Hey-Hey (Mono)
02 Eight Days A Week (Mono)
03 You Like Me Too Much (Mono)
04 Bad Boy (Mono)
05 I Don't Want To Spoil The Party (Mono)
06 Words Of Love (Mono)
07 What You're Doing (Mono)
08 Yes It Is (Mono)
09 Dizzy Miss Lizzie (Mono)
10 Tell Me What You See (Mono)
11 Every Little Thing (Mono)
12 Kansas City/Hey-Hey-Hey-Hey (Stereo)
13 Eight Days A Week (Stereo)
14 You Like Me Too Much (Stereo)
15 Bad Boy (Stereo)
16 I Don't Want To Spoil The Party (Stereo)
17 Words Of Love (Stereo)
18 What You're Doing (Stereo)
19 Yes It Is (Stereo)
20 Dizzy Miss Lizzie (Stereo)
21 Tell Me What You See (Stereo)
22 Every Little Thing (Stereo)
The Beatles Internationale Pilzvergiftung Die Beatles im Spiegel der deutschen Presse von... mehr
"The Beatles"

The Beatles

Internationale Pilzvergiftung

Die Beatles im Spiegel der deutschen Presse

von Bernd Matheja

 

Die Beatles im Spiegel der deutschen Presse

 

Zehn- oder gar hunderttausende Zeitungs- bzw. Zeitschriften- und Magazinartikel dürften bis heute weltweit über John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr, Pete Best und Stu Sutcliffe geschrieben und gedruckt worden sein. Fachliches, Sachliches, Informatives. Klatsch, Kommentare und Kolumnen. Ganze Serien, Hopplahopp-Meldungen mit glühender Nadel, Gerüchte. Die Beatles avancierten zu Beginn der sechziger Jahre in kürzester Zeit zu ganz heißen (Print-)Medien-Favoriten – als Radau produzierende Vertreter eines neuen Sound, als gemeingefährliche Jugendverderber mit endlosen Haaren bis auf den Hemdkragen. Die Liverpooler Musikanten waren aber außerdem geeignete Melk-Objekte, weil auch sie überraschenderweise über Privatsphären verfügten, in denen zu wühlen sich ein ums andere Mal lohnte. Und: Als ihnen 1965 die Membership of the Most Excellent Order of the British Empire (MBE) angetragen wurde, drohten diese Kerle sogar stubenrein, hof- und salonfähig zu werden.

Das zunächst auf Großbritannien begrenzte Beat-Fieber erhitzte sich schnell zum globalen Flächenbrand, und kein Druckerzeugnis konnte sich mehr der Faszination – ehrlich empfunden oder schleimig gespielt – entziehen, wollte man die lebenswichtige Auflage nicht durch selbstverschuldete Ignoranz gefährden. In Gesamtdeutschland war dies nicht anders. Sogar die ehemalige 'Ost-Presse' mischte mit: Nachdem Totschweigen schnell nicht mehr funktionierte, setzten sich linientreue Silbenklempner in gewohnt hirnschwachem Wort-Schwulst mit dieser vierköpfigen Bedrohung des Abendlandes auseinander, an der schlimmstenfalls die Soll-Erfüllung bei der Steckrübenernte zu scheitern drohte. Im Westteil des Landes dagegen konnten alle journalistischen Register gezogen werden: Boulevard-Produkte bedienten knallig Volkes Stimme, Musik- und Jugendmagazine hechelten bemüht anglo-amerikanischen Vorgaben hinterher, kluge Wochenschriften machten auf Tiefgang mit variierendem Kompetenzanteil. Vom florierenden Umsatz-Multi bis zum strampelnden Heimatblättchen galt: Beatles sind Pflicht – für die Jungen als Köder, zum Ärger(n) der Alten.

Die Kern-Zeit der Beatle-Manie zwischen Flensburg und Garmisch waren die Jahre 1963 bis 1967. Davor lagen lediglich Aufwärmübungen – auch wenn im Juni 1960 die ganze Chose in Hamburg ihren Anfang genommen hatte. Allein: Sogar die längst legendäre 'Star-Club'-Eröffnung am 13. April 1962 – immerhin mit den Beatles als Top Act - war nicht einmal der kompletten hanseatischen Lokalpresse auch nur eine Silbe wert. Und die erste Fab-Four-Schallplatte auf dem Odeon-Label, Love Me Do/Please, Please Me, erschien im Vertrieb der Kölner Electrola nicht vor Ende Februar 1963. Fünf Jahre später knirschte es bereits immer wieder mal im Beatles-Gebälk: Auch wenn Hits wie All You Need Is Love, Hello Goodbye, Lady Madonna, Hey Jude, Get Back und Let It Be erst noch folgen würden – die Veröffentlichung der 'Sgt. Pepper'-LP am 1. Juni 1967 war ein Signal, ein Wendepunkt in der Geschichte der Band, die zu diesem Zeitpunkt erwachsen geworden war. Schon bald häuften sich Meldungen über (angebliche) Solo-Vorhaben, Ausstiegsabsichten – Dementis natürlich inklusive – und interne Meinungsverschiedenheiten. Die Beatles waren auf direktem Weg zu einer (allerdings weiter hochkreativen) Zweckgemeinschaft.

Die Beatles im Spiegel der deutschen Presse

Dazwischen lag ein unglaublicher Erfolgs-Marathon, der die Entwicklung der Unterhaltungsbranche nachhaltig veränderte. In Deutschland zählte dabei die Bravo-Beatles-Blitztournee Ende Juni 1966 (München, Essen, Hamburg) zu einem der Höhepunkte – auch was das assistierende Getöse in der Presse betraf.

Vieles – oder fast alles -, was Schreiber vor rund 40 Jahren in die mechanischen Klappermaschinen gehackt haben, dürfte vergessen sein. Das in diesem Buch erstmals gebündelte Material stammt aus einer Zeit, in der vier gestandene, hochkreative Welt-Stars unter anderem als "Paviane", "wimmernde Jünglinge" und "Käferplage" verunglimpft und sie einem "Zoo" anempfohlen wurden – "tierische" Vergleiche, die offenbar belustigen sollten und dabei doch nur – peinlich und deprimierend zugleich – an eine Diktion aus der übelsten deutschen Vergangenheit erinnerten. Nur gut, daß es parallel soliden und cleveren (Boulevard-)Journalismus gab, der viele amüsante Hervorbringungen garantierte. Wenn etwa über die "Beatles im Kreisjugendheim Schlossborn" berichtet oder bereits im Februar 1964 gefragt wurde: "Beatles-Welle schon vorbei?". Wenn schwerwiegende Mode-Probleme anstanden ("Was trägt der Fan zum Konzert?"), eine "Perückenschlacht in England" tobte oder plötzlich neue Märkte in den Blickpunkt rückten: "Jetzt noch Beatles-Strümpfe . . . und Beatle-Brot gibt es auch schon". Oder wenn die Fan-Verzückung außer Kontrolle zu geraten drohte: "Paul, du bist so weit weg, jammerte sie – Tränen und Trümmer", "Mädchen küßte Polster im Beatles-Auto – vorher riß sie sich die Bluse vom Leib".

Auch die Band-Mitglieder selbst lieferten Schlagzeilen-Futter ohne Ende: "Lennon als Klo-Wärter", "McCartney entlaust Katzen", "Ringos Garten wurde zu teuer". Und produzierte ein besorgter Leserbriefschreiber den Aufreger Nr. 1 ("Wenn sie den Beatles was tun, bricht der 3. Weltkrieg aus!"), klang das bei unseren Nachbarn doch wesentlich beschaulicher: Eine Eidgenossin praktizierte – posthistorisch durchaus faszinierend – eine frühe Form von Selbst-Mailorder ("Als Päckli zu den Heulern". Schweizerin im Versandkarton fast erstickt), und von Kollegen in Wien wurden die Beatles zur Begrüßung mit ihrem eigenen Markenzeichen mal eben sprachlich eingemeindet: "Jö, Jö, Jö !!!"

Bernd Matheja

Intl.Pilzvergiftung - Beatles Bernd Matheja

Die Beatles im Spiegel der deutschen Presse

Read more at: https://www.bear-family.de/intl.pilzvergiftung-beatles-bernd-matheja.html
Copyright © Bear Family Records

 

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Kundenbewertungen für "Beatles VI (CD, Ltd.)"
14.10.2017

hit auf hit

alles cool,die cd eine sehr gute aufnahme und gute ausgewählte songs. kann die platte nur weiter empfehlen.danke bear family.

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Tracklist
Beatles, The - Beatles VI (CD, Ltd.) CD 1
01 Kansas City/Hey-Hey-Hey-Hey (Mono)
02 Eight Days A Week (Mono)
03 You Like Me Too Much (Mono)
04 Bad Boy (Mono)
05 I Don't Want To Spoil The Party (Mono)
06 Words Of Love (Mono)
07 What You're Doing (Mono)
08 Yes It Is (Mono)
09 Dizzy Miss Lizzie (Mono)
10 Tell Me What You See (Mono)
11 Every Little Thing (Mono)
12 Kansas City/Hey-Hey-Hey-Hey (Stereo)
13 Eight Days A Week (Stereo)
14 You Like Me Too Much (Stereo)
15 Bad Boy (Stereo)
16 I Don't Want To Spoil The Party (Stereo)
17 Words Of Love (Stereo)
18 What You're Doing (Stereo)
19 Yes It Is (Stereo)
20 Dizzy Miss Lizzie (Stereo)
21 Tell Me What You See (Stereo)
22 Every Little Thing (Stereo)