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Hinton, Sam Whoever Shall Have Some Good Peanuts

Artikel-Nr.: CDSF45062

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Hinton, Sam: Whoever Shall Have Some Good Peanuts

(2006/Folkways) 20 tracks

(2006/Folkways) 20 tracks


 

Songs

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Artikeleigenschaften von Hinton, Sam: Whoever Shall Have Some Good Peanuts

  • Interpret: Hinton, Sam

  • Albumtitel: Whoever Shall Have Some Good Peanuts

  • Artikelart CD

  • Genre Country

  • Anzahl Tonträger 1
  • Label FOLKWAYS

  • SubGenre Country - General

  • EAN: 0093074506226

  • Gewicht in Kg: 0.100
 
 

Interpreten-Beschreibung "Hinton, Sam"

Sam Hinton

 

Sam Hinton, geboren am 31. März 1917 in Tulsa, Oklahoma, und aufgewachsen in Crockett, Texas, war ein halb-professioneller Balladensänger und Sammler von Folksongs. Nachdem er zwei Jahre an der Texas A&M Universität Zoologie studiert hatte, zog er 1935 nach Washington, D.C., zu seinen Eltern und zwei Schwestern. Mittlerweile war er ein erfahrener Musiker, der Gitarre, Mundharmonika, Knopfakkordeon und Blechflöte beherrschte. Zusammen mit seinen Schwestern gründete er The Texas Trio. 1937 spielte das Familientrio erfolgreich bei Major Bowes' Amateur Hour in New York vor. Nach ihrem Auftritt luden Bowes' Manager Hinton ein, einer reisenden Truppe als Solo-Folksänger beizutreten. Mehrere Jahre lang reiste Hinton durchs Land, bevor er schließlich seine Studien an der University of California in Los Angeles fortsetzte. Während dieser Zeit trat er auch in der Musikkomödie 'Meet The People' auf.

 

Bis 1946 hatte Hinton mehr als 400, zumeist aus den Lagern der Tagelöhner aus Texas und Kalifornien mündlich überlieferte, Songs zusammengetragen. Im März 1947 machte das Archive of Folk Song der Library of Congress Aufnahmen von Hintons Interpretationen der von ihm erfassten Songs.

 

Anfang 1950 nahm Hinton Old Man Atom für eine kleine unabhängige Firma auf. Zu diesem Zeitpunkt war Partlows Komposition bereits vier Jahre alt und People's Songs – als kommunistische Organisation denunziert – in die Insolvenz getrieben worden. Die bekannte New Yorker Rundfunkpersönlichkeit Martin Block, dessen Sendung 'Make Believe Ballroom' von der Ost- bis an die Westküste gehört wurde, setzte die Platte regelmäßig ein und bekam eine überwältigende Resonanz. Columbia Records lizenzierte die Aufnahme von ABC-Eagle, und der satirisch mental derangierte Song wurde zu einem unerwarteten Hit. RCA Victor veröffentlichte eine in gewisser Weise behandelt und geheilte Fassung von den Sons of the Pioneers, und Bing Crosby arbeitete, so wird kolportiert, an seiner Version für Decca Records.

Eine gut organisierte basispolitische Bewegung organisierte schnell eine fundierte Kampagne gegen den Song mit der Behauptung, die anti-nukleare Aussage des Liedes würde den Kommunisten in die Hände spielen. Ab August 1950 spielten Radiostationen Old Man Atom nicht mehr, und Columbia und RCA Victor zogen ihre Veröffentlichungen aus dem Handel zurück.

5. The Midnight Special (& The Golden Gate Quartet)

Das daraus resultierende Aufsehen hatte keine besondere Wirkung auf Hinton, der nie ernsthaft darüber nachgedacht hatte, seine Stelle beim Scripps Institute aufzugeben. Er trat bis in die Fünfzigerjahre hinein auf und spielte Folksongs und Kinderplatten für Decca und Folkways ein. Er moderierte eine dreizehnteilige Serie über Folkmusic für das National Educational Television und gründete 1957 die San Diego Folk Music Society. 1980 zog er sich aus dem Wissenschaftsleben zurück und trat fortan bis ins Jahr 2002 bei Folk Festivals und Konzerveranstaltungen auf, bis ihn gesundheitliche Probleme zwangen, sich zur Ruhe zu setzen. Hinton starb am 10. September 2009 in einem Altenpflegeheim in Albany, Kalifornien.

Hinton entkam dem Zorn der Rechten; Partlow hatte allerdings weniger Glück. Während seiner Jahre als Autor von People's Songs schrieb er sowohl düstere als auch witzige Songs, die spätere Satiriker wie Tom Lehrer vorweg nahmen. Um neue Mitglieder für die American Newspaper Guild zu gewinnen, schrieb er Newspapermen Meet Such Interesting People. Partlow war ein erfahrener Gerichtsreporter, der Mörder und Diebe in wilden Farben beschrieb, um dann Herausgeber von Tageszeitungen zu Menschen von schlechtem Ruf zu erklären. Der Song endet mit einem Aufruf an Reporter, der Gilde beizutreten. Pete Seeger nahm den Song 1948 und 1958 auf. Bill Addiss und Steve Crofut, zwei frühe Verehrer der Weltmusik, holten den Song in das Folk Music Revival der Sechzigerjahre herüber. Partlows eigene Fassung (hier zu hören) wurde niemals kommerziell veröffentlicht.

Als Sam Hintons Aufnahme von Old Man Atom den nationalen Durchbruch schaffte, schrieb Partlow für die Los Angeles Daily News und arbeitete als Freier Mitarbeiter und Berater in Fragen der Public Relations für den San Francisco District Attorney Edmund G. 'Pat' Bowen, der damals als Kandidat der Demokraten zur Wahl des Generalstaatsanwalts für Kalifornien angetreten war. Als man in ihm den Komponisten des Songs erkannt hatte, wurde er zur Zielscheibe des Federal Bureau of Investigation (FBI). Im Oktober 1952 behaupteten Zeugen, die vor den Untersuchungsausschuss für un-amerikanische Aktivitäten des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten geladen worden waren, Partlow sei Mitglied der Kommunistischen Partei. Die Daily News forderte ihn auf, diesen Anschuldigen öffentlich zu widersprechen. Doch Partlow lehnte dies ab. Die Tageszeitung entließ ihn daraufhin sofort. Die Klage der Newspaper Guild auf Wiedereinstellung blieb erfolglos. Später arbeitete Partlow als Berater für Public Relations und betreute verschiedene politische Kampagnen und jüdische Organisationen in der Gegend um Los Angeles. Er starb am 1. März 1987.

 Sam Hinton The Library Of Congress Session,March 25,1947
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Copyright © Bear Family Records

 

Various - Troubadours Teil 1, Folk und die Wurzeln amerikanischer Musik (3-CD)
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Copyright © Bear Family Records

 
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