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The Rainbows The Rainbows

The Rainbows
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1-CD DigiPac (6-seitig) mit 36-seitigem Booklet, 27 Einzeltitel, Spieldauer 66:00 Minuten. Die... mehr

The Rainbows: The Rainbows

1-CD DigiPac (6-seitig) mit 36-seitigem Booklet, 27 Einzeltitel, Spieldauer 66:00 Minuten.

Die Rainbows

Hartmut 'Teddy' Münster (Melodiegitarre, Gesang), Heinz-Dieter 'Diddy' Heinze (Schlagzeug), Horst 'Hotte' Lippok (Bass, Gesang), Rolf 'Rolle' Schröder (Rhythmusgitarre, Gesang), das waren vier waschechte Jungs von der Spree. Ausgestattet mit dem nötigen Berliner Humor, der es ihnen möglich machte, mit Zipfel-Bettmützen und quergestreifter Großvaterunterwäsche in aller Öffentlichkeit in der TV-Sendung 'Beat Beat Beat' herumzuhampeln und dem seriösen Beatfan einen deftigen Schrecken einzujagen. Nur Teddy Münster fühlte sich dabei sichtlich unwohl, er wollte mit Qualität überzeugen, schließlich war er der Leadgitarrist. Heute kann man leicht sagen, daß aus ihnen etwas hätte werden können, hätten 'die Rainbows' sich nicht auf Balla Balla eingelassen. Teddy Münster wollte es als Sprungbrett für seriösere Sachen benutzen, aber er konnte den Zug nicht aufhalten, und so gerieten sie als lebendes Beat-Kasperle-Theater an den Abgrund: Alle Versuche, das Image wieder loszuwerden, gingen in die (Schlag-)Hose.

Immerhin, von den 'Bravo'-Lesern wurden 'die Rainbows' 1966 mit 10274 Stimmen zur drittbeliebtesten Beat-Band hinter den Beatles (115476 Stimmen) und den Rolling Stones (74088) gewählt. Damit standen sie als erfolgreichste deutsche Beatband für einen kurzen Augenblick ganz allein da. Balla Balla, in den USA, in Japan, Italien und Holland veröffentlicht, öffnete ihnen Tür und Tor, und so ersetzten die Rainbows Drafi Deutscher nach dessen Balkonaffäre auf einer von der Agentur Buchmann durchgeführten Tournee mit den Kinks, Walker Brothers, Chris Andrews, den ent-Drafi-zierten Magics und den 3 Musketeers (bei denen Ritchie Blackmore, später bei Deep Purple und - Achtung! – den Rainbows, die Gitarre spielte). Auf dieser Tournee kamen sie gut an, weil sie den Kinks am nächsten standen und alles ganz ernsthaft betrieben.

Den Grundstein für die Rainbows legte Hartmut Münster anno 1963 in Berlin, als er The Hurrycanes gründete, und als solche verschrieben sich die Jungs der Rock 'n' Roll-Seite des Beat. Teddy Münster: "Das war ein Kommen und Gehen. Man muß ja erstmal die richtigen Leute finden. Der eine war zu faul zum Üben, der andere spielte nicht die richtige Musik... der Drummer zum Beispiel, Seppl Hasslinger, der kam aus Bayern, war ein sehr netter Mensch, aber mit Rock 'n' Roll hatte er's nicht." An anderen Orten übten die beiden Lippok- Brüder, Klaus (Rhythmusgitarre, Gesang) und Horst (Bass, Gesang) sowie ein Schlagzeuger namens 'Lemmi' (Peter Lomosik). Und als die drei sich zu den Hurrycanes gesellt hatten, dauerte es nicht mehr lange, und es gab The Rainbows. ,

In ihrem Hausclub Played 66 machten die Rainbows sich schnell einen Namen. Mitten in einem Monatsengagement im Played 66 kam für Lemmi der Schlagzeuger Hans-Dieter Heinze (†) von den All Red Stars. Im Februar 1965 schied Klaus Lippok aus. Deshalb wurde Rolf 'Rolle' Schröder von der Berliner Band Die Verdammten für die Rhythmusgitarre und zusätzlichen Gesang geholt. Teddy Münster: "Ich wollte Klaus Lippok unbedingt in der Band halten. Mit dem kam ich musikalisch und menschlich sehr gut klar. Wir hatten auch die gleichen Ideen. Ich weiß heute noch nicht, warum er ausgestiegen ist. Ich denke, sein Ausstieg war das eigentliche Ende der Band, denn mit ihm hatte ich die wertvollste Kraft verloren." Hotte Lippok: "Nun, warum mein Bruder ausgestiegen ist? Er mußte in den Bau.

" Aber von Klaus hörte man auch, daß er nicht immer einfach war. Da motzte er die anderen auf der Bühne an, stimmte endlos zwischen den Stücken die Gitarre, bei eigenem Falschspiel machte er den anderen Vorwürfe. Hotte Lippok: "Teddy und mein Bruder haben sich sogar mal geprügelt, da mußte ich dazwischen. Als Rolle dann in der Band war, war da mehr Disziplin. Das machte mehr Spaß. Die Band hat dann abgestimmt: 'Hotte soll Bandleader sein'. Und da bin ich mit meinem Goggomobil rum und habe Auftritte besorgt. Mein Goggo hatte Liegesitze - für den Fender-Bass."

mehr im Booklet BCD16477 Die Rainbows



Smash...! Boom!...Bang...!
Beat in Germany
The 60s Anthology

Diese CDs sind Teil der umfassenden Bear-Family-Reihe 'Smash...! Boom...! Bang...!', die sich thematisch mit dem Beat-Boom der mittsechziger Jahre in Deutschland befasst und auf zunächst 30 Teile ausgelegt ist. Jede CD enthält zwischen 20 und 30 Titel in restaurierter, bestmöglicher Klangqualität.

Präsentiert werden populäre Bands wie die Rattles oder Lords, aber auch weniger bekannte Gruppen wie etwa die Pages, Poor Things, Pete Lancaster And The Upsetters, Blizzards, Sound Riders und viele andere. Eine Vielzahl von Songs erlebt rund 35 Jahre nach der Erstveröffentlichung ihre Premiere auf CD, diverse Titel sind bislang noch nie auf Tonträgern erhältlich gewesen.






Artikeleigenschaften von The Rainbows: The Rainbows

  • Interpret: The Rainbows

  • Albumtitel: The Rainbows

  • Label Bear Family Records

  • Genre Beat

  • Preiscode AR
  • Edition 2 Deluxe Edition
  • Artikelart CD

  • EAN: 4000127164773

  • Gewicht in Kg: 0.2
Rainbows - The Rainbows CD 1
01 My Baby Baby Balla Balla
02 Ju Ju Hand
03 Kommando Pimperle
04 Ich weine dir nicht nach
05 Rotkarierte Petersilie
06 Tubon
07 It Must Be Love
08 Say Won't You Be My Girl
09 Don't Cry
10 Four Boys In Music
11 A Walk To Paris
12 I Hold You Tight
13 I'm Singing Quietly
14 Beautiful Delilah
15 Too Much Monkey Business
16 Donna
17 Walking The Dog
18 I'll Not Be Without You
19 Sweet Little Sixteen
20 Bald Headed Woman
21 Carol
22 Bad Bad Baby
23 Mr. Milkman
24 You Must've Seen
25 I Sure Know A Lot About Love
26 It's Too Late
DIE RAINBOWS   Hartmut 'Teddy' Münster (Melodiegitarre, Gesang), Heinz-Dieter... mehr
"The Rainbows"

DIE RAINBOWS

 Hartmut 'Teddy' Münster (Melodiegitarre, Gesang), Heinz-Dieter 'Diddy' Heinze (Schlagzeug), Horst 'Hotte' Lippok (Bass, Gesang), Rolf 'Rolle' Schröder (Rhythmusgitarre, Gesang), das waren vier waschechte Jungs von der Spree. Ausgestattet mit dem nötigen Berliner Humor, der es ihnen möglich machte, mit Zipfel-Bettmützen und quergestreifter Großvaterunterwäsche in aller Öffentlichkeit in der TV-Sendung 'Beat Beat Beat' herumzuhampeln und dem seriösen Beatfan einen deftigen Schrecken einzujagen. Nur Teddy Münster fühlte sich dabei sichtlich unwohl, er wollte mit Qualität überzeugen, schließlich war er der Leadgitarrist. Heute kann man leicht sagen, daß aus ihnen etwas hätte werden können, hätten sie sich nicht auf Balla Balla eingelassen. Teddy Münster wollte es als Sprungbrett für seriösere Sachen benutzen, aber er konnte den Zug nicht aufhalten, und so gerieten sie als lebendes Beat-Kasperle-Theater an den Abgrund: Alle Versuche, das Image wieder loszuwerden, gingen in die (Schlag-)Hose.

Immerhin, von den 'Bravo'-Lesern wurden sie 1966 mit 10274 Stimmen zur drittbeliebtesten Beat-Band hinter den Beatles (115476 Stimmen) und den Rolling Stones (74088) gewählt. Damit standen sie als erfolgreichste deutsche Beatband für einen kurzen Augenblick ganz allein da. Balla Balla, in den USA, in Japan, Italien und Holland veröffentlicht, öffnete ihnen Tür und Tor, und so ersetzten die Rainbows Drafi Deutscher nach dessen Balkonaffäre auf einer von der Agentur Buchmann durchgeführten Tournee mit den Kinks, Walker Brothers, Chris Andrews, den ent-Drafi-zierten Magics und den 3 Musketeers (bei denen Ritchie Blackmore, später bei Deep Purple und - Achtung! – den Rainbows, die Gitarre spielte). Auf dieser Tournee kamen sie gut an, weil sie den Kinks am nächsten standen und alles ganz ernsthaft betrieben.

Den Grundstein für die Rainbows legte Hartmut Münster anno 1963 in Berlin, als er The Hurrycanes gründete, und als solche verschrieben sich die Jungs der Rock 'n' Roll-Seite des Beat. Teddy Münster: "Das war ein Kommen und Gehen. Man muß ja erstmal die richtigen Leute finden. Der eine war zu faul zum Üben, der andere spielte nicht die richtige Musik... der Drummer zum Beispiel, Seppl Hasslinger, der kam aus Bayern, war ein sehr netter Mensch, aber mit Rock 'n' Roll hatte er's nicht." An anderen Orten übten die beiden Lippok- Brüder, Klaus (Rhythmusgitarre, Gesang) und Horst (Bass, Gesang) sowie ein Schlagzeuger namens 'Lemmi' (Peter Lomosik). Und als die drei sich zu den Hurrycanes gesellt hatten, dauerte es nicht mehr lange, und es gab The Rainbows. In ihrem Hausclub Played 66 machten sie sich schnell einen Namen. Mitten in einem Monatsengagement im Played 66 kam für Lemmi der Schlagzeuger Hans-Dieter Heinze (†) von den All Red Stars. Im Februar 1965 schied Klaus Lippok aus. Deshalb wurde Rolf 'Rolle' Schröder von der Berliner Band Die Verdammten für die Rhythmusgitarre und zusätzlichen Gesang geholt. Teddy Münster: "Ich wollte Klaus Lippok unbedingt in der Band halten. Mit dem kam ich musikalisch und menschlich sehr gut klar. Wir hatten auch die gleichen Ideen. Ich weiß heute noch nicht, warum er ausgestiegen ist. Ich denke, sein Ausstieg war das eigentliche Ende der Band, denn mit ihm hatte ich die wertvollste Kraft verloren." Hotte Lippok: "Nun, warum mein Bruder ausgestiegen ist? Er mußte in den Bau." Aber von Klaus hörte man auch, daß er nicht immer einfach war. Da motzte er die anderen auf der Bühne an, stimmte endlos zwischen den Stücken die Gitarre, bei eigenem Falschspiel machte er den anderen Vorwürfe. Hotte Lippok: "Teddy und mein Bruder haben sich sogar mal geprügelt, da mußte ich dazwischen. Als Rolle dann in der Band war, war da mehr Disziplin. Das machte mehr Spaß. Die Band hat dann abgestimmt: 'Hotte soll Bandleader sein'. Und da bin ich mit meinem Goggomobil rum und habe Auftritte besorgt. Mein Goggo hatte Liegesitze - für den Fender-Bass."

Auszug aus BCD16477 - RAINBOWS The Rainbows
Read more at: https://www.bear-family.de/rainbows-the-rainbows.html
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20.01.2019
Beat in Deutschland, die 60er Jahre - Die Ruhrgebeat Szene - Teil 6
Beat in Deutschland, die 60er Jahre - Die Ruhrgebeat Szene - von Hans-Jürgen Klitsch Weil Andy durch gelegentliche Gastspiele bei den Bands in der Umgegend von Menden (im Sauerland) wußte, daß in Deutschland ein großer Bedarf an Live-Musik herrschte, führte er seine Rhythm Masters schnell auf den Kontinent. Flugs war er bei Siggi Langs Interart in Düsseldorf unter Vertrag, wo auch The Lords, The Germans, The Black Stars verbandelt waren. Nevison: "Da wurde ich schnell zum Springer, weil ich eine dufte Show machte und mich gut auf wechselndes Publikum einstellen konnte. Das war mir aber auf die Dauer zu unwürdig." Wenn irgendwo eine Truppe nicht ankam, dann wurde die schnell weggeschickt und Andy Nevison And His Rhythm Masters an deren Stelle eingesetzt. So in der Rio Bar, Stuttgart, in Garmisch-Partenkirchen oder im Astoria zu Giessen, wo sie Lee Curtis And The All-Stars beerbten. Ja, zu der Zeit machte Andy allen Quatsch mit, so war seine erste Platte (auf einem Indie-Label) der Humba-Humba-Tätärä-Twist. Auf der Rückseite beschwor er: Ich fahre nie nach Rimini. Heute lacht er darüber. Andy Nevison: "Meine zweite Single war eine deutsche Version von Busted. Die hieß Pleite. Eine Zeile darin ging: 'Der Whisky ist teuer und auch voller Feuer' [lacht]. Ich weiß nicht mal mehr, wie die Rückseite hieß."
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Tracklist
Rainbows - The Rainbows CD 1
01 My Baby Baby Balla Balla
02 Ju Ju Hand
03 Kommando Pimperle
04 Ich weine dir nicht nach
05 Rotkarierte Petersilie
06 Tubon
07 It Must Be Love
08 Say Won't You Be My Girl
09 Don't Cry
10 Four Boys In Music
11 A Walk To Paris
12 I Hold You Tight
13 I'm Singing Quietly
14 Beautiful Delilah
15 Too Much Monkey Business
16 Donna
17 Walking The Dog
18 I'll Not Be Without You
19 Sweet Little Sixteen
20 Bald Headed Woman
21 Carol
22 Bad Bad Baby
23 Mr. Milkman
24 You Must've Seen
25 I Sure Know A Lot About Love
26 It's Too Late