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Bear Family Records - Pressearchiv

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Presse - Spiegel Online 28.04.2015

Vergeblich hatte der Mann auf der Bühne versucht, die Aufmerksamkeit des Publikums zu erregen. Statt Country Joe McDonalds Gesang zuzuhören, unterhielten sich die Besucher des legendären Woodstock-Festivals am 15. August 1969. Plötzlich erschallte ein Befehl aus den Lautsprechern. "Gebt mir ein F!", schrie Country Joe in die Menge. "F", tönte es aus Tausenden Kehlen zurück. "Gebt mir ein U!", ging es weiter. "U", lautete die Antwort. Zum Schluss forderte der Sänger noch ein "C" und ein "K".

"Was ergibt das?", fragte Country Joe. Der Schweiß lief ihm mittlerweile trotz seines aufgeknöpften Uniformhemds in Strömen herunter. "Fuck!", kam es zurück. "Was ergibt das?", rief Joe lauter. "FUCK!", schrien die rund 300.000 Besucher.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - dynamite
Gewalttätige Auseinander-setzungen und Kriege gibt es wohl, seit Menschen sich zu Beginn ihrer Geschichte in Gemeinwesen zusammenfanden. Das Gleiche gilt wahrscheinlich auch für die Musik — und auch die Verbindung von Musik und Krieg hat Tradition. Auf den ersten Blick mag es aussehen, als ob solche Werke die Mehrheit bildeten, die den Wunsch der Menschen nach Frieden zum Ausdruck bringen. Das ist falsch und gilt selbst dann nicht, wenn der große und offen-sichtliche Teil der Militärmusik außer Acht gelassen wird. Wäh-• rend sich die Musikwissenschaft laut kritischer Selbsteinschätzung kaum mit dem Thema Musik und Krieg auseinandersetzt, hat das Ausnahmelabel Bear Family sich in Zusammenarbeit mit der taz mit zwei groß angelegten Boxen der Sache angenommen.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Frankfurter Rundschau
Der Rock'n'Roll-Krieg - Vietnam und die Musik
Berlin. Mehr als 330 Titel, 13 prall gefüllte Silberlinge mit einer Gesamtlaufzeit von fast 17 Stunden, ein 300-seitiges Buch im Format einer Langspielplatte, hunderte Schwarz-Weiß- und Farbfotos.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Aspekte
Das musikalische Erbe von Vietnam

Den Arbeiter-Poeten haben der Krieg und seine Folgen nie losgelassen. Jahrelang hat Country Joe Lieder und Geschichten von Kriegsheimkehrern gesammelt, der Musikwissenschaftler und Psychologe Hugo Keesing weitete die Recherche noch aus, fügte historische Tondokumente der Zeit und patriotische Propagandalieder hinzu. Entstanden ist dabei eine Box mit 14 CDs - eine musikalische Sozialgeschichte. Lieder, die das musikalische Erbe von Vietnam und das Trauma dieses Krieges bis heute festhalten.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - DE VOLKSKRANT
In 1987 brengt de Vietnam-veteraan Stephan Maxner in eigen beheer een cassette uit met elf liedjes die hij heeft opgenomen sinds hij een kleine twintig jaar eerder uit de oorlog terugkeerde. Elk liedje leidt hij zelf in, met een wat timide prevelen- de stem, voordat hij onder begelei- ding van akoestische gitaren begint te zingen. Dit zijn de eerste regels van Walking Time Bomb, nu heropgeno- men op de monumentale box ...Next Stop Is Vietnam : The way our country treated returning Vietnam veterans was appaling. The government simply turned its back on those who served her most. Dan zingt Stephen Maxner met een stem vol ingehouden woede: Now I’m a walking time bomb, so don’t get in my way Just step in the other direction and you might live another day

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Die Zeit Online
Singen gegen die Katastrophe
Zu Zeiten des Vietnam-Krieges gehörte musikalischer Protest zur Popkultur, das zeigt eine gigantische neue CD-Box. Aber wer erhebt heute eigentlich noch seine Stimme?

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Spiegel Online
So wichtig war dieser Soundtrack, dass Schallplatten und Abspielgeräte, Gitarren und Harmonicas im Feldlager gehütet und gepflegt wurden wie Heiligtümer. Der Frust über die Sinnlosigkeit des Kriegs, die Angst vor dem Tod, der Wettstreit zwischen Protest und Patriotismus, das Sehnen nach der Liebsten daheim, all das bildeten die so widersprüchlichen wie unterschiedlichen Lieder dieser Ära in bisher unerreichter Intensität ab.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Tagesanzeiger CH
Es ist mitten in der Nacht, als sich die Ma-rines in Bagdad auf ihren Einsatz vorbe-reiten. Bevor sie aber hinausgehen, um das Terroristennest auszuheben, ma-chen sie sich Mut und schreien: «Rock and Roll!» In dieser kurzen Szene hat Mi-chael Moore in «Fahrenheit 9/11» gezeigt: Die Rockmusik ist als Stimulans und Waffe im Krieg angekommen. Gitarren töten nicht nur Faschisten, wie Woody Guthrie es auf sein Instrument geschrie-ben hatte. Sie töten auch irakische Zivi-listen und, wie man heute weiss, sie fol-tern Gefangene in Guantänamo. Wohl auch aus diesem Grund gab es während der jüngsten Kriege der USA kein ähnliches Statement wie den Auf-tritt von Jimi Hendrix in Woodstock. Am 18. August 1969 zerfledderte er dort mit seiner Stromgitarre den «Star Spangled Banner», um dem Skandal, dass seine Generation in Vietnam in einem chaoti-schen Krieg kämpfte, wenigstens eine skandalöse und chaotische Version der Nationalhymne entgegenzusetzen. Rock war der klirrende Soundtrack der Kriegs-gegner, und man glaubte, dass diese Mu-sik die Welt friedlicher machen könnte.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - NZZ Online
Die Lieblingsmusik der Vietnam-Soldaten während ihres Einsatzes reichte von James Brown über Jimi Hendrix bis zu Crosby, Stills, Nash&Young. (Bild: PD)
Jonathan Fischer ⋅ Vietnam ist überall. Das suggeriert zumindest der Kult der Protest-Songs, die bereits den Vietnamkrieg begleiteten, die heute aber in anderem Kontext zu Allzweckwaffen der Gegenkultur geworden sind. Bob Dylans «Masters Of War» wird auf Kundgebungen gegen den Afghanistankrieg gesungen, Barry McGuires «Eve Of Destruction» begleitet Anti-Atomkraft-Marschierer, und Neil Youngs «Ohio» erlebte eine Neuinterpretation als Hommage an die «Katrina»-Opfer in New Orleans.
Songs und Slogans

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Bieler Tageblatt
Eine Geschichtslektion in Liedform
Das rührige deutsche Label Bear Family Records veröffentlicht eine bahnbrechende Sammlung von Liedern zum Vietnam-Krieg – jenem Konflikt, der die Jugendbewegung der Sixties mit ausgelöst hat.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Focus Online
Mehr als 330 Titel, 13 prall gefüllte Silberlinge mit einer Gesamtlaufzeit von fast 17 Stunden, ein 300-seitiges Buch im Format einer Langspielplatte, hunderte Schwarz-Weiß- und Farbfotos.
Mit dem Mammutprojekt„...Next Stop Is Vietnam – The War On Record 1961-2008“ hat sich Bear Familiy Records, der hoch angesehene Spezialist für aufwendig recherchierte und präsentierte CD-Boxen, selbst übertroffen. Eine Ära des Hasses und ihre Spiegelung in der populären Musik werden mit enormer Liebe zum Detail erschütternd intensiv dokumentiert.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Süddeutsche Zeitung Magazin
Bear Family Records wird dieser Tage 35 Jahre alt, und das Jubiläum scheint die kleine Plattenfirma aus Hambergen bei Bremen beflügelt zu haben. Vor einigen Wochen ist dort eine neue Box erschienen, die auch im an Höhepunkten reichen Bear-Family-Katalog heraussticht: …Next Stop Is Vietnam. The War On Record: 1961-2008, ein Dreizehn-CD-Monstrum, auf dem untersucht wird, wie sich der Vietnam-Krieg in der Popmusik niedergeschlagen hat.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Deutschlandfunk Kultur
Auf einem Bauernhof in Norddeutschland entstehen die grandiosen CD-Boxen, für die das norddeutsche Label Bear Family international berühmt und ausgezeichnet wurde. Mit der 13 CDs umfassenden Sammlung über den Vietnam-Krieg haben sie sich jetzt allerdings übertroffen.

Dies ist nicht einfach nur eine Sammlung von Liedern gegen oder für den Krieg, der 27 Jahre lang die Welt in Atem hielt, dies ist ein Stück bewegender Zeitgeschichte. "Next Stop Is Vietnam" versammelt neben dem – das gehört zum Standard der Firma – ausgezeichnet recherchiertem Buch, 334 Lieder. Und sie kommen alles zu Wort, Bob Dylan ebenso wie Country Joe McDonald, dessen Textzeile aus dem "Fixing To Die Rag" der Box den Namen gab und es fehlen auch nicht John Lennon oder Johnny Cash.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Die Welt Feuilleton
Für Volk und Vaterland sang der Soldat Charles Bowens 1966 „Christmas In Viet Nam“. Er diente in Fort Polk in Florida, fernab der Front, und sein Gesang sollte ihn vor dem Kampfeinsatz bewahren. Nachdem Private Bowens & The Gentlemen From Tigerland die Aufnahme mit dem Signal zum Zapfenstreich beendet hatten, kom- mandierte die Armee sie unverzüglich ab. Das Fest verbrachten die Rekruten in den Reisfeldern Vietnams, wo sich die Spur der Musiker verliert. Man kann sich aber denken, dass sie an der Wehrpflicht zweifelten. Vor allem an der Willkür des Systems, das sie als aufstrebende Künst- ler in den Krieg schickte und angehende Akademiker verschonte.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Deutsche Welle
Folksänger Country Joe McDonald beim Woodstock-Festival im August 1969
Anfang 1964 klingen sie noch weit, weit weg, die Kriegstrommeln in Jim Reeves Song "Distant Drums". Irgendwo in einem fremden Land im fernen Süden Asiens herrscht ein Krieg. Doch noch taugt der heraufziehende Konflikt in Vietnam nur als Hintergrundtapete eines schwülstigen Liebeslieds. Noch interessiert sich die US-Öffentlichkeit mehr für die Fronten des Kalten Krieges in Kuba oder Deutschland. „Mister, where is Vietnam?“, fragen sich Bob Necaise und der kleine "Gary D" in einem unschuldigen Duett. Eine Menge Amerikaner fragt sich dasselbe.

 

Presse - Next Stop Is Vietnam - Musikexpress
Die gängige popkulturelle Wahrnehmung der 60er-Jahre leistet sich, zumindest aus der europäischen Sicht, eine so seltsame wie fatale Ausblendung: Die meisten Nach-geborenen — und erstaunlicherweise auch viele Zeitzeugen — scheinen die 60er heute vornehmlich als großes Partyjahrzehnt wahrzunehmen, als unbeschwerte Zeit des musikalischen und sexuellen Erwachens. Dass diese Jahre für Amerikaner aber fun-damental von zwei grausamen Konflikten geprägt waren, den Rassenunruhen im In-neren und dem Vietnamkrieg im Äußeren, und die gesamte Popkultur der 60er ohne di-ese Erreignisse nicht denkbar gewesen wäre, geht in der Blumen- und Paisley-verzierten Vergangenheitsglorifizierung zunehmend unter.